Hundesenioren beschäftigen

Ältere Hunde schlafen mehr und bewegen sich weniger. Sportliche Aktivitäten müssen an ihren Gesundheitszustand angepasst werden. Dies ist jedoch kein Grund, den Hund nicht weiterhin zu beschäftigen und zu fördern. Gerade dann wenn die Spaziergänge kürzer werden, ist eine sinnvolle geistige Beschäftigung für den Hund umso wichtiger.

Spaziergänge an das Alter des Hundes anpassen

Spaziergänge und sportliche Aktivitäten sollten immer an das Alter und die Bedürfnisse des Hundes angepasst sein. Es ist eher möglich, mit einem jungen Hund stundenlang spazieren zu gehen, mit ihm Rad zu fahren und zu joggen, als mit einem alten Hund. Dennoch möchte auch dieser ausgelastet und gefördert werden. Da die körperliche Leistungsfähigkeit von Hunden im Alter sinkt, sollten Hundesenioren nur noch am Rad laufen oder joggen, wenn sie körperlich dazu in der Lage sind und über genügend Muskelmasse sowie Motivation für die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten verfügen. Auch in diesen Fällen sind ggf. Ruhepausen nötig, um den Hundesenioren nicht zu überfordern.

Spaziergang mit Hundesenioren Für die Spaziergänge mit älteren Hunden ist es ratsam etwas kürzer, aber dafür häufiger raus zu gehen, da sie ihren Harn meist nicht mehr so lange halten können. Müssen sich Hunde aufgrund von Arthrose oder anderen Erkrankungen auf Spaziergängen schonen, sollten diese umso mehr geistig beschäftigt werden.

Denk-, Futter- und Suchspiele für Hundesenioren

Ältere Hunde sollten ebenso wie in jungen Jahren geistig ausgelastet werden, solange es der Gesundheitszustand zulässt. Neben der Suche von Leckerlis, die man als Fährte legen, in Baumrinden verstecken oder einfach über den Boden rollen kann, bietet sich die Arbeit mit dem Futterbeutel an. Statt das Futter im Napf zu geben, kann der Hund seine Mahlzeit aus dem Futterbeutel bekommen. Dabei kann der Hund den Beutel apportieren, suchen oder sein Futter daraus für verschiedene Übungen bekommen. Hier lesen Sie mehr zur Arbeit mit dem Futterdummy.

Des Weiteren können auch älteren Hunden noch diverse Tricks beigebracht werden. Diese Übungen, sowie die Futter- und Suchspiele, können auch problemlos zu Hause absolviert werden. Weitere Anregungen für Indoor-Hundespiele finden Sie hier.

Hundesport für alte Hunde

Diverse Hundesportarten sind auch noch für ältere Hunde geeignet oder können entsprechend angepasst werden. Trickdogging (das Trainieren von Tricks), Fährtenarbeit oder Obedience eignen sich beispielsweise für Hundesenioren. Ein Agility-Training kann an das Alter des Hundes angepasst werden, indem der Hund zum Beispiel nicht mehr über Hürden springen muss, sondern darüber läuft.

Bei älteren Hunden auf veränderten Energiebedarf achten

Ältere Hunde bewegen sich weniger

Bei der Belohnung von Hundesenioren bei Übungen oder bei der Arbeit mit dem Futterbeutel, ist es wichtig ihren Energiebedarf zu beachten. Da ältere Hunde mehr schlafen und sich nicht mehr so viel bewegen, sinkt ihr Energiebedarf. Dies sollte auch in der Zusammensetzung des Futters berücksichtigt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Fazit: Auch wenn Hundesenioren körperlich nicht mehr ganz fit sind und mehr Ruhepausen benötigen, wollen sie entsprechend ihres Gesundheitszustandes beschäftigt werden. Tägliche Denk-, Such- und Futterspiele halten Körper und Geist fit, wobei der Hund jedoch nicht überfordert werden sollte.