Dogdance

„Die mit dem Hund tanzt“ Was nach einer verrückten Idee klingt, ist eine Sportart, die schon von vielen betrieben wird. Heute ist der Welttag des Tanzes – und wir stellen wir Euch das sogenannte Dogdancing vor.

Der genaue Ursprung des Dogdancing ist unklar: USA, Kanada und Großbritannien werden oft als Gründungsländer genannt. In Europa ist die Sportart inzwischen ziemlich bekannt. Dogdance stammt von Obedience Training und Dressur ab. Inzwischen werden viele Seminare angeboten und im Internet finden sich jede Menge Blogs und Foren zu dem Thema. Wessen Hund sich als wahres Talent entpuppt, kann sich sogar für internationale Turniere qualifizieren.

Lernen kann diese Sportart generell erst einmal jeder Hund. „Dogdance ist für jeden Hund und jeden Menschen geeignet, da es keine Vorschriften darüber gibt, was ein Hund können muss und auch keine Geschwindigkeit gefragt ist“, so Dogdance Expertin und Trainerin Jenny Fischer von der Hundeschule Yumeico.

Gehorsam ist eine wichtige Voraussetzung


Der Hund sollte die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Komm beherrschen. Der Rest wird dann im Training geübt. Ansonsten braucht man keine Kenntnisse, auch der Mensch muss nicht tanzen können. „Durch die starke Teamarbeit verbessert sich die Bindung zum Besitzer, die Hunde lernen konzentrierter zu arbeiten und werden geistig stark gefordert“, so Hundetrainerin Fischer. Beim Erlernen der selbst ausgedachten Choreographie ist es wichtig, dass der Hund nicht überfordert wird. Ratsam ist es, mit einfachen Routinen zu beginnen, Pausen einzulegen und Erfolge zu belohnen beispielsweise mit futalis Hundefutter als Leckerli. Die Choreographie besteht aus verschiedenen Elementen der Dressur und des Obedience Trainings. Dazu wird eine passende Musik als Begleitung ausgesucht - fertig ist das tänzerische Werk. Auf das passende Tanzoutfit muss verzichtet werden, zumindest beim Hund: Verkleidungen sind nicht erlaubt.

Jenny Fischer hat Dogdance für sich entdeckt, als ihre Chow-Chow Hündin aufgrund von Gelenkbeschwerden keine anderen Sportarten mehr ausüben konnte. „Während des Trainings merkte ich, dass die geistige Auslastung genau das Richtige für sie ist. Genauso ging es mir mit meinen anderen Hunden.“ Ihre alte Hündin ist mittlerweile 12 Jahre alt, fast taub und ihre Tricks sind mehr physiotherapeutischer Art, aber die beiden stehen immer noch auf der Bühne.

Wie ein Dogdance bei Ihr aussieht, seht Ihr hier: