Frühjahrsmüdigkeit bei Hunden

Der Übergang vom Winter in den Frühling macht nicht nur dem Menschen, sondern auch unseren Hunden zu schaffen. Durch herzhaftes Gähnen, müde Augen und eine allgemeine Lustlosigkeit zeichnet sich das Phänomen aus. Aber wieso kommt es überhaupt zur Frühjahrsmüdigkeit? Und lassen sich Hunde von uns Menschen anstecken?

Hunde leiden zum einen an Frühjahrsmüdigkeit, weil sie sich schlichtweg von Herrchen oder Frauchen anstecken lassen. Wenn diese träge wirken und ihnen häufiger ein Gähnen entwischt, animiert es den Hund mitzugähnen. Das funktioniert sogar, wenn sie ihren Besitzer nicht sehen, sondern nur hören. Das haben portugiesische Forscher herausgefunden. Hören sie dagegen einen Menschen, den sie nicht kennen, wirkt das Gähnen weniger ansteckend. Da die Tiere ihre Besitzer gut kennen, können sie sich leichter in sie hineinversetzen als in Fremde.

Hund gähnt - Symptom der Frühjahrsmüdigkeit


Ansteckendes Gähnen ist bisher nur bei einer Pavianart, bei Bärenmakaken, bei Schimpansen und eben bei Hunden beobachtet worden. Hunde sind dabei die einzige Tierart, die sich über eine Artenschranke hinweg zum Mitgähnen animieren lässt: Während Hunde nicht nur auf Artgenossen, sondern auch auf Menschen reagieren, lassen die Affen sich ausschließlich von ihresgleichen anstecken.

Gähnt der Hund im Frühjahr, ist hauptsächlich die Dunkelheit des Winters schuld. Diese ist verantwortlich für die vermehrte Produktion des schlaffördernden Hormons Melatonin. Steht dann der Frühling vor der Tür, muss der Körper die Hormonausschüttung erst der neuen Jahreszeit anpassen und die Ausschüttung von Melatonin reduzieren. In dieser Phase der Umstellung leiden Hund und Mensch häufig unter Frühjahrsmüdigkeit.

Was kann dagegen unternommen werden? Ausgiebige Spaziergänge, denn Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und belebt den Geist. Bei gutem Wetter empfiehlt es sich zudem, jeden Sonnenstrahl auszunutzen. Sonne bewirkt, dass der Körper das Glückshormon Serotonin produziert und das sorgt für ein vitalisierendes Gefühl.

Fellwechsel beim Hund im Frühjahr


Pünktlich zur Müdigkeit kommt auch der Fellwechsel. Denn der Zeitpunkt der Haarung wird von der Tageslichtdauer und der Temperatur beeinflusst. Um dem Hund den Übergang in die wärmere Jahreszeit zu erleichtern, sollte das Fell täglich gebürstet werden. Das fördert zusätzlich die Durchblutung. Ein Fellwechsel ist normal, wenn er 6 bis 7 Wochen dauert. Hält der Fellwechsel auffallend lange an, kann es an einem Nährstoffmangel liegen. Um diesen zu verhindern und dem Hund ein schönes, glänzendes Fell zu bescheren, ist es wichtig, dass Kupfer, Zink, B-Vitamine, Biotin, essentielle Fettsäuren und Protein in der täglichen Futterration so enthalten sind, dass der Bedarf des Tieres optimal gedeckt wird. Bei futalis können Sie Ihren Hund in der Zeit des Fellwechsels mit funktionalen Inhaltsstoffen für Haut & Fell unterstützen.