Hunde hecheln im Sommer

Steigen draußen die Temperaturen, wird es Hunden unter ihrem Fell heiß. Abkühlung verschaffen sie sich über die Atmung durch ausdauerndes Hecheln. Die richtige Fütterung und kühle Rückzugsorte halten ihren Kreislauf fit.





Wie Hunde schwitzen


Anders als beim Menschen besitzen Hunde nur in der Ballenhaut ihrer Pfoten Schweißdrüsen, über die sie schwitzen können. Deshalb kühlt sich ihr Organismus nicht über die Haut sondern durch das Hecheln ab. Wenn Hunde über Nase und Maul ein- und ausatmen, verdampft auf ihrer Nasenschleimhaut und Zunge Wasser. Die entstehende Verdunstungskälte hält die Körpertemperatur stabil.

Ausreichendes Trinken an heißen Tagen


Die Thermoregulation bei Hunden kann nur gut funktionieren, wenn der Wasserhaushalt des Tieres ausgeglichen ist. An warmen Tagen müssen Hundehalter darauf achten, dass ihr Tier viel trinkt. Durchschnittlich benötigt ein Hund 40 bis 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Im Sommer kann dieser Bedarf durch die erhöhte Außentemperatur auf 100 bis 150 Milliliter pro Kilo steigen. Ein 14 Kilo schwerer Beagle trinkt also am besten zwei Liter Wasser am Tag. Der hohe Wassergehalt in Feuchtfutter kann bereits einen Teil des Wasserbedarfs abdecken. Bei Trockenfütterung sollte der gesamte Bedarf durch frisches Trinkwasser gedeckt werden..

Die richtige Fütterung bei hohen Temperaturen


Die Menge des verabreichten Futters ändert sich im Sommer nicht, da der Energiebedarf der Tiere gleich bleibt, oder gar verringert ist. Ist es draußen heiß, sollten Halter die Tagesration in kleinen Portionen über den Tag verteilt füttern. Sie vermeiden dadurch, dass die Verdauung den Kreislauf des Hundes unnötig belastet. So hat der Körper ausreichend Energie, um sich über die Hechelatmung abzukühlen.

Kühle Aufenthaltsorte, feuchte Tücher im Nacken oder Bäder im frischen Nass, wie Seen und Wasserbecken schützen Hunde vor dem Überhitzen. Vorsicht ist bei einem Hitzeschlag geraten, da dieser lebensbedrohlich für die Tiere ist. Typische Anzeichen sind schwankendes Gehen, Stürzen, weißliche Schleimhäute und Fieber. In diesem Fall kühlen Besitzer ihren Hund und suchen einen Tierarzt auf.