Jug Hybridhund: Mischung aus Mops und Jack Russell Terrier

Hybrid- oder Designerhunde liegen im Trend. Neuerdings erfreuen sich Rassen wie der Poogle, eine Mischung aus Pudel und Beagle, immer größerer Beliebtheit. Früher galt die Verpaarung von zwei Rassen eher als „Unfall“. Inzwischen aber steigen die Nachfrage und der Preis der Nachkommen gezielter Rassenmischungen stark an. Hybridhunde sind das Ergebnis der geplanten Paarung von zwei unterschiedlichen Hunderassen. Nach der Mendelschen Uniformitätsregel erbt die erste Generation der Mischlinge beide elterlichen Merkmale. Durch eine geschickte Auswahl der Elternrassen können sich ergänzende Wesens- und Erscheinungsmerkmale vorteilhaft kombiniert werden.


Die richtige Kombination wirkt sich auch günstig auf die Gesundheit der Nachkommen aus. Diese profitieren von der Erweiterung ihres Genpools mit einer deutlichen Leistungssteigerung (Heterosis-Effekt). Eine derart günstige Verbindung zu beabsichtigen, ist nicht neu. Diese Methode wird bereits seit etwa 100 Jahren angewendet. Durch die Verbesserung genetischer Analyseverfahren, geschieht das heutzutage noch gezielter. Ein Beispiel: Der Eurasier wurde erstmals 1960 als Kreuzung von Wolfsspitz und Chow Chow gezüchtet. Das Ziel war die Schaffung eines verträglichen und gesunden Haushundes. Die spätere Einkreuzung eines Samojeden bescherte dem „Wolf Chow“, so sein früherer Name, ein freundlicheres Wesen und eine bessere Konstitution. 1973 wurde die Rasse dann in Eurasier umbenannt und offiziell anerkannt. Der Unterschied zu den heute beliebten Hybridrassen besteht darin, dass hier üblicherweise keine weitere Zucht der Mischlinge angestrebt wird, sondern jeweils nur die erste Generation der Nachkommen aus den ursprünglichen Rassen genutzt wird. Ein Labradoodle hat daher zum Beispiel nie andere Labradoodle als Eltern sondern immer einen Labrador und einen Pudel.

Ein Mischling ist unempfindlicher als sein Ruf


Heutzutage sind geplante Mischlinge in Mode. Besonders der Pudel ist ein gerngesehener Elternteil. Den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt, solange sich die Verbindung günstig auf die Gesundheit und die Natur der Nachkommen auswirkt. Interessierte sollten sich in jedem Fall an vertrauenswürdige Züchter wenden. Diese sind häufig in Vereinen organisiert und sichern so die Qualität der Zucht. Ein Mischling ist meist unempfindlicher als seine reinrassigen Artgenossen. Allerdings verbreitert sich durch die Kreuzung auch das Spektrum seiner möglichen Anfälligkeiten.

Ernährung eines Designerhundes


Die Rasse eines Hundes sollte auch bei der Ernährung Beachtung finden, da rassespezifische Stoffwechselbesonderheiten den Nährstoffbedarf beeinflussen. Damit auch Ihr Hybridhund oder Mischling von der positiven Wirkung eines bedarfsangepassten Futters von futalis profitieren kann, bekommen Sie eine besondere Rationsberechnung. Dazu tragen Sie im Feld „Rasse“ bitte „Andere“ ein und wählen die dazugehörige Schulterhöhe in Klammern. Danach wird die Futterzusammensetzung wie bei reinrassigen Hunden nach neun Kriterien individuell an Ihren Hund angepasst. Zusätzlich jedoch können Sie am Ende der Rationsberechnung die „Rasse“ Ihres Hybridhundes eintragen und wir überprüfen die Futterzusammensetzung anschließend noch einmal ganz genau und passen sie auf mögliche Besonderheiten an.

Die beliebtesten Hybridrassen:

Hybridhund Labradoodle. Hybridhund Puggle Hybridhund Goldendoodle
Platz 1: Der Labradoodle
Labrador Retriever x Pudel (engl. Poodle)
Platz 2: Der Puggle
Mops (engl. Pug) x Beagle
Platz 3: Der Goldendoodle
Golden Retriever x Pudel (engl. Poodle)
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Hybridhund Cockapoo Hybridhund Cavachon
Platz 4: Der Cockapoo
Cocker Spaniel x Pudel (engl. Poodle)
Platz 5: Cavachon
Cavalier King Charles Spaniel x Bichon Frise