Rettungshundearbeit

Mit 684 Einsätzen unterstützten die Teams des Bundesverbands Rettungshunde e.V. (BRH) Polizei und Feuerwehr im vergangenen Jahr bei ihrer Suche nach Vermissten. Mehr als 50 vermisst gemeldete Personen – meist Kinder oder ältere Menschen – wurden von Rettungshundestaffeln aufgespürt. Die Rettungshundearbeit fordert von Mensch und Tier höchste Konzentration und Einsatzbereitschaft. Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht werden zu können, bedarf es nicht nur vieler hundert Trainingsstunden, sondern auch einer bedarfsangepassten Ernährung.

Sport- und Arbeitshunde erbringen körperliche und geistige Spitzenleistungen und verbrauchen dementsprechend mehr Energie als Familienhunde. Damit ein Hüte-, Schlitten- oder Rettungshund seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann, sollte der Aktivitätsgrad des Vierbeiners bei seiner Ernährung berücksichtigt werden. Sehr aktive Hunde benötigen eine speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste und mit hochwertigen Fetten, Proteinen, Spurenelementen und Vitaminen angereicherte Nahrung.

Fast jede Hunderasse eignet sich zur Rettungshundearbeit. Beim BRH (ein futalis Kooperationspartner) sind am häufigsten Mischlinge vertreten. Vorausgesetzt wird lediglich ein freundliches Wesen sowie Arbeits- und Leistungsbereitschaft. Vom Menschen wird erwartet, dass er sich Kenntnisse in Erster Hilfe, Geländeorientierung etc. aneignet. Außerdem darf die psychische Belastung während der Einsätze nicht unterschätzt werden. Wer mit dem Gedanken spielt, sich in einer der bundesweit mehr als 70 BRH-Staffeln zu engagieren und seinen Hund zum Rettungshund auszubilden, kann sich auf der Webseite des Bundesverbands Rettungshunde e.V. informieren. Die jeweiligen Landesverbände freuen sich über motivierten Zuwachs.

Dass die Arbeit der Rettungshundestaffeln dringend gebraucht wird, beweist die Statistik: Jährlich werden in Deutschland etwa 100.000 Menschen als vermisst gemeldet. Wenn die Technik in unwegsamem Gelände an ihre Grenzen stößt, sind Flächensuchhunde, aber auch Lawinensuch- oder Trümmerhunde, Mantrailer und Hunde, die Tauchern bei der Wasserortung helfen, oft die letzte Hoffnung der Angehörigen.

Elli B. von der Rettungshundestaffel Lenne-Oberberg e.V. weiß, dass ein gut ausgebildeter Rettungshund bei einem Sucheinsatz ein Waldgebiet von 60.000 m² abarbeiten kann. Seit fünf Jahren betreibt die Nordrhein-Westfälin ehrenamtlich Rettungshundesport – zusammen mit ihrer sechsjährigen Schäferhündin Nora:



Die Rettungshündin litt seit vielen Jahren an Durchfall und Haarausfall. Verschiedene Futterumstellungen konnten daran nichts ändern. Die bedarfsangepasste Ernährung mit futalis unter Berücksichtigung der Futtermittelunverträglichkeiten hat Noras Gesundheitszustand deutlich verbessert. Die Verdauungsbeschwerden verschwanden nach kurzer Zeit und auch „das Haarkleid ist schöner geworden, sie haart nicht mehr so viel“, freut sich Elli B. über die Genesung ihrer Hündin. Dank der bedarfsangepassten Ernährung kann Nora nun noch leidenschaftlicher den wichtigen Aufgaben einer Rettungshündin nachgehen.

Euer Team von futalis