Tierärzte ohne Grenzen

Mit unserem medizinischen Fütterungskonzept haben wir uns bei futalis der aktiven Gesundheitsprophylaxe bei Tieren verschrieben. Doch weltweit unterstützen Tierärzte durch ihren Einsatz das Wohl von Mensch und Tier. Der Verein Tierärzte ohne Grenzen engagiert sich in der veterinärmedizinischen Nothilfe sowie in der Entwicklungsarbeit. Konkret werden Menschen in Entwicklungsländern unterstützt, deren Lebensgrundlage von der Tierhaltung abhängt. Neben der Behandlung kranker Tiere und vorbeugenden Tiergesundheitsmaßnahmen, werden Hygieneschulungen durchgeführt, die Produktivität in der Landwirtschaft verbessert und in Gebieten, die von Dürreperioden bedroht sind, Wasserstellen gebaut, um nur einige Projekte zu erwähnen.

Auch die Gesundheit von Hunden nimmt einen wichtigen Stellenwert ein. So finden regelmäßig Impfaktionen, beispielsweise gegen Tollwut statt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit mehr als 55.000 Menschen pro Jahr an der Viruserkrankung. Während Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt, sind die Menschen in Afrika und Asien am stärksten von der lebensbedrohlichen Krankheit betroffen.

Die Virusinfektion wird zu 99 Prozent durch Bisse erkrankter Haushunde auf den Menschen übertragen und verursacht ohne fachkundige medizinische Versorgung eine akute Gehirnentzündung, die fast immer tödlich verläuft. Kinder werden besonders häufig von infizierten Hunden gebissen oder beim Spielen von ihnen gekratzt. Umgerechnet belaufen sich die Kosten für eine Therapie auf 30 Euro – unbezahlbar für die meisten afrikanischen Familien, deren durchschnittliches Einkommen 1 Euro pro Tag beträgt. Darum haben sich die Tierärzte ohne Grenzen seit 2006 zum Ziel gesetzt, die Verbreitung der Tollwut in Kenia merklich einzudämmen.

Tollwutimpfung

Der gemeinnützige Verein klärt über die Gefahren der Infektionskrankheit auf und impft jährlich die Hüte-und Wachhunde der Massai. Die halbnomadisch lebenden Viehhirten haben durch die kontinuierliche Aufklärungsarbeit ein hohes Verantwortungsbewusstsein für die Gesunderhaltung ihrer Tiere entwickelt. Nach Einschätzung der Tierärzte ohne Grenzen empfinden sie die freiwillige Impfung mittlerweile als „Muss“, was die jährlich steigenden Impfzahlen belegen. Im Jahr 2010 konnten 17.000 Hunde geimpft werden, 3.000 mehr als noch im Jahr zuvor.

Unsere Tierärztin Stefanie Schmidt engagiert sich regelmäßig für Tierärzte ohne Grenzen und auch ihr könnt die Arbeit des gemeinnützigen Vereins bereits mit einer Spende ab 10 Euro unterstützen. Gerade in der Weihnachtszeit bietet sich auch eine Sachspende als Geschenk an. Auf der Website des Vereins können Familien in Afrika beispielsweise durch die Spende einer Ziege oder einer medizinischen Behandlung unterstützt und ihnen somit geholfen werden, „sich ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit ihren Tieren und der Natur aufzubauen“.

Euer Team von futalis