Was kostet ein Hund im Monat?

Tierarzt, Versicherung, Futter und vieles mehr kommen monatlich auf die Portemonnaies aller Hundebesitzer zu. Wir wollten es genau wissen und haben uns deutschlandweit bei Hundehaltern nach ihren monatlichen Ausgaben umgehört.

Die Ausgaben für einen Hund pro Monat hängen von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, welche Menge Futter täglich im Futternapf landet oder wie viel Geld für tierärztliche Behandlungen anfallen.

Monatliche Ausgaben für Hunde


Hundehalter scheuen keine Kosten, wenn es um die Gesundheit Ihrer Hunde geht: Vor allem die Ernährung und tierärztliche Versorgung gewinnen dabei an Bedeutung und machen 92 Prozent der Gesamtausgaben aus. Fünf Milliarden Euro kommen laut einer Göttinger Studie aus dem Jahr 2002 so alljährlich zusammen.

54 Prozent geben dabei bis zu 60 Euro für die Fütterung ihres Hundes aus. 14 Prozent der Befragten gaben an, über 90 Euro für eine gesunde Ernährung ihres Tieres zu investieren. Damit unterstreicht die futalis Umfrage einen allgemeinen Trend: Hundehalter greifen mittlerweile eher zu hochwertigen, gesundheitsorientierten Produkten. Premium-Nahrung mit gesundheitlichem Fokus hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Umsätze stiegen von 2002 bis 2012 um 68 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen Euromonitor in einer international angelegten Studie ermittelte.

Wenig Ausgaben für Spielzeug


In Geld gemessen, kostet ein durchschnittliches Hundeleben hierzulande 12 000 bis 20 000 Euro, die für Futter, Spielzeug, Halsbänder, Versicherungsbeiträge, Hundeschulen, Medikamente, Tierarzt- und Friseurbesuche ausgegeben werden. Spielzeug oder Zubehör spielt bei den Ausgaben der Hundebesitzer, die von futalis deutschlandweit auf Hundewiesen befragt wurden, eine untergeordnete Rolle: Lediglich 4 Prozent der gesamten Ausgaben fallen für diese Kategorie an.