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Kaltgepresstes vs. extrudiertes Hundefutter

In Deutschlands Haushalten leben über 5 Millionen Hunde. Die Auswahl des richtigen Futters ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes. Grundsätzlich werden drei Fütterungsformen unterschieden: Trockenfütterung, Nassfütterung und selbst zubereitete Rationen (wie zum Beispiel Barf). Grundsätzlich ist jede Fütterungsform geeignet, eine optimale Ernährung für den Hund zu ermöglichen. Doch jede Form der Fütterung bringt Vor- und Nachteile mit sich, die jeder Halter abwägen sollte. Trockenfutter ist die beliebteste Form der Ernährung bei Hunden und bietet aus medizinischer Sicht die beste Grundlage für eine art- und bedarfsgerechte Fütterung.


Herstellungsverfahren beim Trockenfutter

Bei den Herstellungsverfahren von Trockenfutter wird grundsätzlich kaltgepresstes von extrudiertem Futter unterschieden. Bei dem Kaltpressverfahren wird die Mischung aus gemahlenen und getrockneten Rohstoffen unter großem Druck in Formen gepresst. Die Bezeichnung kaltgepresstes Futter liegt darin begründet, dass hierbei keine zusätzliche Hitze genutzt wird. Dies spart hauptsächlich Energiekosten, kann allerdings zu einem mangelhaften Aufschluss der Komponenten führen. Zu unterscheiden ist dieses Verfahren von dem der Speiseölgewinnung. Der Begriff ist in diesem Bereich positiv vorgeprägt, da es sich um ein schonendes Verfahren unter Erhalt der nützlichen Inhaltsstoffe des Öls handelt. Bei der Kaltpressung von Futter handelt es sich allerdings um ein völlig anderes, eher preisgünstiges Verfahren.

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Wie wird kaltgepresstes Futter hergestellt?

Die Rohstoffe werden getrocknet, gemahlen und vermengt. Die Mischung wird in eine Trommel geleitet und mittels einer Walze durch Bohrungen in der Trommelwand gepresst, was dem Futter seine Form verleiht. Bedingt durch den zwischen Trommelwand und Walze entstehenden Druck werden die Futterbestandteile verdichtet, sodass sie miteinander verkleben und auch nach der Verarbeitung ihre Form bewahren. Durch den Druck entstehen darüber hinaus Temperaturen von ca. 80°C. Aufgrund des geringen Aufschlussgrades sowie der begrenzten Möglichkeiten bezüglich der Zusammensetzung eines solchen kaltgepressten Futters eignet sich dieses Produktionsverfahren nur bedingt für die Hundeernährung.


Das Extrusion-Verfahren liefert hochwertiges Futter für den Hund

Bei der Extrusion werden höhere Temperaturen durch Wasserdampf zugeführt. Dies sorgt für einen Aufschluss der Rohstoffe, sodass sie vom Hund besser verdaut werden können. Die Verträglichkeit wird dadurch erhöht, was besonders bei empfindlichen Hunden förderlich ist.

Der Extruder zur Hundefutterherstellung besteht aus einer Trommel, in der Futtermittel bei ca. 85°C durch Schneckenwellen in einer Röhre bewegt wird. Das Futtermittel wird geknetet, bis eine teigige Konsistenz erreicht ist und dann bei einer Verarbeitungstemperatur von bis zu 120°C mit hohem Druck durch eine Düse gepresst. Durch dieses Verfahren können unterschiedliche Formen und Größen des Hundefutters hergestellt werden und auch unterschiedliche Zusammensetzungen produziert werden. Trockenfutter für Welpen oder tragende Hündinnen beispielsweise lässt sich nur durch Extrusion herstellen.

Kaltgepresstes Futter

Welche Methode ist zu bevorzugen?

Obwohl kaltgepresstes Futter billiger in der Herstellung ist, hat es gegenüber dem Extrusion-Verfahren wesentliche Nachteile. Durch den unzureichenden Stärkeaufschluss kann es zu Problemen bei der Verdauung des Hundes durch kaltgepresste Nahrung kommen, ein Nachteil kann auch die begrenzte Möglichkeit des Fetteinsatzes sein. Auch werden durch die gegenüber dem Extrusion-Verfahren wesentlich niedrigeren Verarbeitungstemperaturen Keime im Futtermittel nicht vollständig abgetötet. Die Vorteile, welche kaltgepresstes Futter bietet, liegen somit hauptsächlich bei den Kosten, denn bei der Kaltpressung entfällt der kostenintensive Trocknungsprozess, da der Wasseranteil bei der Herstellung kaum erhöht wird.


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