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Berner Sennenhund - Krankheiten

Der Berner Sennenhund, oder auch "Dürrbächler", war zunächst ein Bauernhund aus der Region Bern. Der große, kräftige Hund wurde als Zug-, Treib- oder Wachhund eingesetzt. Heute wird der Berner Sennenhund hauptsächlich als Familienhund gehalten, er kann jedoch auch erfolgreich in einigen Sportarten wie z. B. Obedience geführt werden. Aufgrund seines freundlichen Wesens eignet er sich auch gut als Therapiehund.

Berner Sennenhund Futter für rassespezifische Krankheiten

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Prädispositionen für ernährungsrelevante Krankheiten

Nierenerkrankungen (Chronische Niereninsuffizienz, CNI)

Unterschiedliche Ursachen können beim Berner Sennenhund zu einer Nierenerkrankung führen. Zum Teil spielt die genetische Komponente eine Rolle, aber auch immunologische Faktoren, Tumore oder Entzündungen der Harnwege können zur Ausprägung einer chronischen Niereninsuffizienz beitragen. Die Symptome sind vielfältig und zeigen sich meist erst, wenn die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten ist - meist sogar erst, wenn die Niere schon 75 % ihrer normalen Funktionalität eingebüßt hat! Die Besitzer suchen meist einen Tierarzt auf, da bei ihrem Berner Sennenhund Übelkeit, Erbrechen, Mundgeruch oder Durchfall auftreten. Außerdem können zu hohe Harnstoffgehalte im Blut zu Apathie, Muskelkrämpfen, Anfällen oder Koma führen.

Wenn bereits eine Nierenerkrankung bei Ihrem Berner Sennenhund besteht, sollte ein Diätfuttermittel zur Unterstützung der Nierenfunktion gefüttert werden. Ein solches Spezialfutter hat einen niedrigen Proteingehalt, ohne dabei eine Unterversorgung entstehen zu lassen. Zudem weist das Futter eine phosphor- und natriumarme Zusammensetzung auf. Durch die Zugabe bestimmter Rohfaser und Puffersalze werden Giftstoffe schon im Darm abgefangen. Antioxidantien wie Vitamin C oder E, Taurin oder Karotinoide können Radikale abfangen und neutralisieren.


Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogengelenksdysplasie (ED)

Wie viele große Hunde, leiden auch manche Berner Sennenhunde an Hüftgelenks- oder Ellenbogendysplasie. Bei diesen Erkrankungen liegt entweder eine Deformation des Hüftgelenks oder unterschiedliche Formen einer Ellenbogengelenksveränderung vor. So kann beim Berner Sennenhund ein fragmentierter Processus coronoideus, ein isolierter Processus anconeus oder eine Osteochondrosis dissecans auftreten.

Diese Veränderungen sind einerseits genetisch bedingt (Hartmann et al. 2010), können aber durch Umweltfaktoren, wie zum Beispiel die Ernährung, beeinflusst werden. Gerade beim jungen Berner Sennenhund sollte daher auf einen optimal an die momentane Wachstumsphase angepassten Energiegehalt im Futter geachtet werden, um ein zu schnelles Wachstum zu vermeiden. Ein Standard-Welpenfutter lässt hier leider keine individuelle Anpassung zu. Auch der Gehalt an Kalzium und Phosphor nimmt Einfluss auf die Knochengesundheit und damit natürlich auf die Entwicklung Ihres Berner Sennenhundes und sollte optimal auf den Bedarf des einzelnen Tieres abgestimmt sein.
Auch bei erwachsenen Tieren sollte durch die richtige Ernährung und Bewegung Übergewicht vermieden werden, da dies die Gelenke zusätzlich belastet. Eine Anreicherung des Futters mit Glucosaminoglykanen und Chondroitinsulfat kann die Gelenke unterstützen (Dobenecker 2006).


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Quellen:

Vet Pathol. 1994 Jul;31(4):421-8.
Familial nephropathy in Bernese mountain dogs.
Minkus G, Breuer W, Wanke R, Reusch C, Leuterer G, Brem G, Hermanns W.

Berl Munch Tierarztl Wochenschr. 2010 Nov-Dec;123(11-12):488-95.
[Multivariate genetic analysis of canine hip and elbow dysplasia as well as humeral osteochondrosis in the Bernese mountain dog]. [Article in German]
Hartmann P, Stock KF, Distl O.

dv Pharmacol. 2006;53:467-74.
Effect of chondroitin sulfate as nutraceutical in dogs with arthropathies.
Dobenecker B.