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Kleiner Münsterlander Krankheiten

Der Kleine Münsterländer stammt ursprünglich aus Westfalen. Dort wurde er lange Zeit von Bauern gehalten, die den Hund nutzten, um Mäuse und Ratten zu erlegen und in ihm einen guten Begleiter für die Jagd fanden. Der intelligente und aufgeweckte Kleine Münsterländer wird noch heute gerne als Jagdhund geführt. Hier zeichnet er sich durch seine große Apportierfreudigkeit und einen guten Spurwillen aus. Er ist der kleinste Vertreter der deutschen Vorstehhunderassen. Auch als Familienhund ist der menschenfreundliche Kleine Münsterländer sehr beliebt. Aufgrund des unermüdlichen Bewegungsdranges wird er oft in Hundesportarten wie Agility oder Fly Ball eingesetzt. Seine Charaktereigenschaften machen den Kleinen Münsterländer außerdem zu einem begeisterten Rettungshund oder Mantrailer.

Kleiner Münsterländer Futter für rassespezifische Krankheiten

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Prädispositionen für ernährungsrelevante Krankheiten

Hautkrankheiten, Dermatitis

Hautkrankheiten können beim Kleinen Münsterländer in vielerlei Formen auftreten. Besonders häufig leidet diese Rasse an Dermatitis, also an einer durch Bakterien oder Viren ausgelösten Entzündung der Haut. Betroffen sind dabei entweder der ganze Körper des Hundes oder nur einige lokal begrenzte Stellen.

Ebenso kann beim Kleinen Münsterländer die Demodikose, eine durch Demodex-Milben hervorgerufene Hauterkrankung, auftreten. Fast alle Hunde sind Träger dieser Milbe, mit einem Ausbruch der Krankheit ist jedoch nur bei einer gestörten Abwehrlage des Immunsystems zu rechnen.

Eine besondere Stellung unter den Hauterkrankungen nimmt die atopische Dermatitis ein, die durch allergische Reaktionen auf Umweltstoffe ausgelöst wird. Die Ursachen hierfür sind beim Kleinen Münsterländer einerseits genetisch bedingt, werden zum anderen auch durch Umwelteinflüsse, wie etwa die Zusammensetzung des Futters, modifiziert. Ein Kleiner Münsterländer, der an Hauterkrankungen leidet, zeigt häufig vermehrten Juckreiz, Haarverlust oder eitrige und nässende Stellen an der Haut. Vielmaliges Schütteln und Kratzen oder das Belecken des Zwischenzehenraumes sind ebenfalls typische Anhaltspunkte einer Hautbeschwerde. Zudem leiden betroffene Kleine Münsterländer zusätzlich oft auch an Ohrentzündungen.

Durch das richtige Futter können Halter von Kleinen Münsterländern spezielle Inhaltsstoffe zuführen. So beugt ein ausgewogener Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und Zink im Futter trockener Haut und Schuppen vor, die durch einen Nährstoffmangel auftreten können.

Das Futter sollte eine optimal abgestimmte Menge an Biotin, Tyrosin, Tryptophan, Cystin, Cholin und Folsäure enthalten. Sind diese Substanzen nicht ausreichend vorhanden, kann es beim Kleinen Münsterländer zu übermäßigem Haarausfall und Hautproblemen kommen. Zur Linderung von entzündlichen Reaktionen hilft der Zusatz von EPA und DHA im Futter des Hundes [1].


Ohrenentzündung (Otitis)

Bei Hunden mit behaarten “Schlappohren”, wie sie auch bei dem Kleinen Münsterländer vorliegen, kann die Ventilation der Luft im Ohr eingeschränkt sein. Das fördert die Ausprägung einer Ohrenentzündung (Otitis). Auch Verletzungen, Bakterien, Stoffwechselstörungen und feuchte Ohren nach dem Schwimmen können zu Ohrentzündungen führen. Weiterhin leiden vier von fünf aller allergischen Hunde ebenfalls an Problemen mit Entzündungen im Ohrbereich.

Riecht der Kleine Münsterländer unangenehm an den Ohren, kratzt sich vermehrt an diesen oder reibt mit dem Kopf über den Boden und hält ihn eventuell auch schief, sollte der Hund beim Tierarzt auf eine vorliegende Otitis hin überprüft werden.

Liegt die Entzündung in einer Futtermittelallergie begründet, ist ein Futter angeraten, das strikt auf all jene Allergene verzichtet, auf die der jeweilige Kleine Münsterländer reagiert.


Hüftgelenksdysplasie (HD)

Gelegentlich tritt beim Kleinen Münsterländer auch eine Hüftgelenksdysplasie auf. Diese Skeletterkrankung ist in einer Deformation des Hüftgelenks begründet, wobei entweder der Oberschenkelhalskopf, die Gelenkpfanne am Hüftgelenk oder beides verändert sein kann. HD ist eine Erbkrankheit, die jedoch durch Umwelteinflüsse, wie Bewegung, Übergewicht oder das Futter, beeinflusst werden kann. Welche Symptome ein an HD erkrankter Kleiner Münsterländer zeigt, ist abhängig vom Alter des Hundes, dem Schweregrad der Erkrankung und dem individuellen Erscheinen des jeweiligen Tieres.

Typische Anzeichen sind beispielsweise Probleme des Hundes beim Aufstehen, ein verändertes Gangbild, Muskelabbau an den Hinterbeinen, Lethargie oder Schmerzen im Hüftgelenk. Um dies so weit wie möglich zu vermeiden, sollte grade im Wachstum auf ein Futter mit optimal abgestimmtem Energie- und Nährstoffgehalt geachtet werden, um den Kleinen Münsterländer ausreichend zu versorgen und dennoch ein zu schnelles Wachstum zu vermeiden.


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Quellen

[1] Fritsche (2015): The science of fatty acids and inflammation. Adv Nutr. 6(3):293S-301S.