Persönliche Beratung: 0341 39 29 879-0 (Mo - Fr von 8 -18 Uhr) Futter deutschlandweit kostenloser Versand
Labrador Retriever Header

Labrador Retriever - Krankheiten

Der Labrador Retriever stammt ursprünglich aus Neufundland. Aufgrund seines wasserabweisenden Fells, seines otterartigen Schwanzes und der Tatsache, dass er ein guter Schwimmer ist, wurde er dort zum Apportieren von aus den Fischernetzen entkommenen Fischen und zur Begleitung der Barken im Wasser gezüchtet. Seine Belastbarkeit, die Wasserliebe und seine gute Nase führten dazu, dass der Labrador Retriever heutzutage zur "jagdlichen Arbeit nach dem Schuss" eingesetzt wird, bei der er erlegtes Wild auch unter schwierigen Bedingungen apportiert. Außerdem wird der Labrador Retriever wegen seiner Freundlichkeit und Strapazierfähigkeit gerne als Rettungs- oder Blindenführhund eingesetzt.

Labrador Retriever Futter für rassespezifische Krankheiten

   

Prädispositionen für ernährungsrelevante Krankheiten

Hüftgelenksdysplasie

Die Hüftgelenksdysplasie, auch HD genannt, ist eine Erbkrankheit, die durch ein angepasstes Futter positiv beeinflusst werden kann (Lewis et al. 2010). Bei dieser Krankheit passen Hüftgelenkspfanne und -kopf nicht korrekt ineinander, was zu starken Schmerzen bei der Bewegung führt. Da der Labrador Retriever ein sehr aktiver Hund ist und sich gerne bewegt, sollte bereits im Junghundealter auf eine angemessene Ernährung geachtet werden, um das Risiko einer HD möglichst gering zu halten.

Wichtig ist, eine Energieüberversorgung im Junghundealter zu vermeiden. Zudem sollte in der Wachstumsphase auf eine bedarfsgenaue Zuteilung von Kalzium und Phosphor geachtet werden.


Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) resultiert aus einem Insulinmangel. Somit reichert sich Zucker im Blut an und kann nicht von den Zellen verwertet werden. Diabetes kann beim Labrador Retriever ähnlich wie beim Menschen zu erheblichen körperlichen Einschränkungen führen. Zunächst kommt es zu einer erhöhten Harnausscheidung und erhöhten Zuckergehalten im Urin. Des Weiteren kann es dazu kommen, dass Ihr Labrador aufgrund der fehlenden Energie an Kondition verliert und trotz reichlicher Futteraufnahme immer weiter abnimmt. Infolge des verstärkten Proteinabbaus, der aus dem Mangel an Kohlenhydraten resultiert, fehlen wichtige Bausteine für das Immunsystem und es kommt zu Immunschwächen und Defiziten in der Wundheilung. Schließlich ist auch die Entstehung eines "Grauen Stars" möglich.

Die Ernährung des Labrador Retrievers spielt bei dieser Krankheit genau wie beim Menschen eine zentrale Rolle bei der Therapiebegleitung. Es ist wichtig, dass das Futter vor allem ausreichend Rohfaser enthält und möglichst kohlenhydratarm ist (Ihle 1995). Der höhere Rohfasergehalt führt zur verlangsamten Aufnahme des Zuckers im Blut. Es ist wichtig, stets dasselbe Futter anzubieten, und die Insulindosierung daraufhin anzupassen.


Futtermittelallergien

Futtermittelallergien treten durch immunologische Reaktionen des Labrador Retrievers auf bestimmte Futterbestandteile, sog. Allergene, auf. Dies kann Hautprobleme und chronische Magen-Darm-Störungen verursachen. Der entstehende Juckreiz führt zu weiteren Hautschäden, unterstützt durch Kratzen, Lecken und Beißen. Dadurch können sich Bakterien auf den geschädigten Regionen ansiedeln und so eine Sekundärinfektion auslösen.

Bei der Futterwahl für einen allergiegeplagten Labrador Retriever sollte daher darauf geachtet werden, dass keines der Allergene im Futter enthalten ist. Vorausgehend sollte eine Eliminationsdiät durchgeführt werden, um die entsprechenden Futtermittel zu identifizieren.


 Maßgeschneidertes Futter für Ihren Labrador Retriever erstellen! Jetzt Futter berechnen!Jetzt Futter berechnen!

Quellen:

PLoS One. 2010 Oct 22;5(10):e12797.
Genetic evaluation of hip score in UK Labrador Retrievers.
Lewis TW, Blott SC, Woolliams JA.

Vet Clin North Am Small Anim Pract. 1995 May;25(3):585-97.
Nutritional therapy for diabetes mellitus.
Ihle SL.

Clin Dermatol. 2010 Nov-Dec;28(6):686-93.
Nutrition and skin diseases in veterinary medicine.
Hensel P.