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futalis Ernährungskonzept

Schuppen beim Hund und der Einfluss der Ernährung

Findet man weiße Punkte oder Flocken im Fell des Hundes, deutet das auf Schuppen hin. Wodurch Schuppen beim Hund hervorgerufen werden und wie Sie diese behandeln können, lesen Sie in diesem Text.


Arten von Schuppen

Es können im Groben zwei Arten von Schuppen unterschieden werden. Weiße Schuppen, findet man eher lose zwischen den Haaren der Hunde. Sie gehen mit einer zu trockenen Haut einher. Außerdem kann ein Hund große, an der Hautoberfläche festhaftende und eher gelblich erscheinende Schuppen haben. Diese können durch eine erhöhte Talgproduktion neben den Haarwurzeln entstehen.


Jeder Hund hat mal Schuppen

Es ist vollkommen normal, dass Hunde einige wenige Schuppen haben. Diese entstehen bei der Zellerneuerung der Haut. Wenn sich neue Hautzellen gebildet haben, werden die abgestorbenen Hautzellen abgestoßen. Als Schuppen werden sie dann sichtbar, wenn zu viele Zellen produziert, vorzeitig abgestoßen oder fehlerhaft gebildet worden sind. Durch eine regelmäßige Fellpflege inkl. sanftem Bürsten, idealerweise mit einer Naturbürste, kann dem vorgebeugt werden. Die Haut wird dabei massiert und die Durchblutung angeregt. Gleichzeitig werden abgestorbene Hautzellen sowie loses Fell entfernt.

Schuppen beim Hund

Schuppen können auf Erkrankungen hindeuten

Nimmt die Schuppenproduktion allerdings überhand und scheint es aus dem Fell des Hundes geradezu heraus zu rieseln, sollte gemeinsam mit dem Tierarzt auf Ursachenforschung gegangen werden. Es gibt allerhand Ursachen, die für Schuppen beim Hund verantwortlich sein können. Neben relativ harmlosen Umständen können auch ernstzunehmende Erkrankungen hinter dem Symptom der schuppigen Haut stecken.

Ältere Hunde sind meistens anfälliger für die Schuppenbildung. Aber dennoch können Hunde jeden Alters davon betroffen sein. Insbesondere in den Wintermonaten trocknet die Haut der Hunde durch die Heizungsluft aus. Sie wird schuppig und beginnt zu jucken. Aber auch bei psychischen Problemen wie Stress oder Angst können durch das meist damit einhergehende vermehrte Kratzen Schuppen im Fell des Hundes sichtbar werden. Zudem kann ein veränderter Hormonhaushalt, beispielsweise hervorgerufen durch eine Kastration, Veränderungen des Fellkleides sowie der Haut mit sich bringen. Aber auch schwerwiegende Stoffwechselstörungen wie Leber-, Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen können sich u. a. durch eine erhöhte Schuppenbildung bemerkbar machen.

Neben Schuppen, die durch Organerkrankungen entstehen, können aber auch Parasiten wie beispielsweise Flöhe oder Milben hinter dem erhöhten Juckreiz und den Schuppen stecken. Daher ist es wichtig, das Fell und die Haut des Hundes regelmäßig auf Schuppen zu überprüfen. Bei dunklen Hunden fallen die Schuppen einem dabei schneller ins Auge als bei Hunden mit hellem Fell. Stellt man bei der Überprüfung weiße Punkte im Fell des Hundes fest, könnte es sich dabei auch um Milben bzw. deren Eier handeln. Da sich Milben von den Hautschuppen ernähren, legen sie ihre Eier direkt im Hundefell ab. Der Tierarzt wird in einem solchen Fall parasitenbekämpfende Maßnahmen wie Spot-Ons oder ein spezielles Shampoo verschreiben.


Einfluss der Ernährung

Rohstoffe im guten Hundefutter

Zudem ist es auch häufig der Fall, dass die Ursache einer trockenen, juckenden sowie schuppenden Haut in einer nicht optimalen Ernährung des Hundes liegt. Werden Energie und Nähr- sowie Mineralstoffe nicht bedarfsgerecht zugeführt, kann die Haut des Hundes aus dem Gleichgewicht geraten. Sichtbare Schuppen können die Folge sein. Aber auch bei einem plötzlichen Futterwechsel sowie Allergien gegen bestimmte Futterbestandteile können nicht nur Verdauungsprobleme, sondern auch sichtbare Hautveränderungen auftreten. Insbesondere bei einer Unverträglichkeit leidet der Hund nicht nur unter der vermehrten Schuppenbildung, sondern zeigt oft auch starkes Kratzen und Lecken sowie dadurch hervorgerufene entzündete Hautstellen und Fellausfall. Das Fell kann zudem fettig erscheinen.


Ernährungsbedingte Schuppen behandeln und vorbeugen

Um diätetisch bedingte Beschwerden der Haut wie Juckreiz und Schuppenbildung zu vermeiden, sollte auf eine angemessene Ernährung des Hundes geachtet werden. Denn in vielen Fällen ist die Ernährung die Ursache für allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten, welche Juckreiz bei Hunden zur Folge haben können. Dabei sollte beachtet werden, dass insbesondere Symptome wie Schuppenbildung erst einige Zeit nach der Aufnahme des Futters auftreten können und dadurch vielfach nicht direkt in Zusammenhang mit einer Futtermittelallergie gebracht werden. Eine Diagnose wird dadurch erheblich erschwert. Nur durch die Durchführung einer Eliminationsdiät können die allergieauslösenden Inhaltsstoffe erkannt werden. Dabei werden dem Hund über einen längeren Zeitraum nur eine Protein- sowie eine Kohlenhydratquelle verfüttert, die der Hund zuvor noch nie gefressen hat. Anschließend wird durch die schrittweise Hinzunahme neuer Futterkomponenten ausgetestet, auf welche Bestandteile er allergisch reagiert. Ist der Auslöser des Juckreizes und der Schuppen dadurch bekannt, sollte auf ihn zukünftig komplett in der Ernährung des Hundes verzichtet werden. Ideal sind dabei auch Spezialfutter, die sich an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Tieres orientieren, wie etwa das hypoallergene Futter von futalis. Bei diesem Spezialfutter werden die Anfälligkeiten und Allergien des jeweiligen Tieres berücksichtigt und eine individuelle Rezeptur erstellt, die auf alternativen, besser verträglichen Inhaltsstoffen basiert.

Dem Futter kann darüber hinaus die funktionale Ergänzung Haut & Fell hinzugefügt werden. Die darin enthaltenen essentiellen Fettsäuren fördern die Membranstabilität und unterstützen die Abwehrkräfte der Haut, zudem wirken sie entzündungshemmend [1, 2]. Die Haut kann außerdem optimal durch die in der Hefe enthaltenen B-Vitamine sowie Biotin versorgt werden [3]. Juckreiz und die damit einhergehende Schuppenbildung können vermindert werden. Eine ausgewogene Ernährung mit einer bedarfsangepassten Zufuhr an allen Nährstoffen, die ein Hund benötigt, können außerdem die Abwehrkräfte der Haut gegen Parasiten und Infektionen stärken bzw. ernährungsbedingten Hauterkrankungen vorbeugen.


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Wissenschaftliche Studien

1) Bauer (2011): Therapeutic use of fish oils in companion animals. J Am Vet Med Assoc. 239(11): 1441-51.
2) Mooney et al. (1998): Evaluation of the effects of omega-3 fatty acid-containing diets on the inflammatory stage of wound healing indogs. Am J Vet Res. 59(7):859-63.
3) Frigg et al. (1989): Clinical study on the effect of biotin on skin conditions in dogs. Schweiz Arch Tierheilkd. 131(10):621-5.