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Hunde am Arbeitsplatz

Hunde am Arbeitsplatz sind längst keine Ausnahme mehr. Immer mehr Arbeitnehmer nutzen die Möglichkeit, ihre Vierbeiner den ganzen Tag in der Nähe zu haben, während auch Unternehmen in zunehmendem Maße die Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz erkennen.

Für eine gelungene Zusammenarbeit müssen jedoch einige Grundregeln beachtet werden, denn sorgt der „neue Mitarbeiter“ für zu viel Ablenkung oder Unterbrechungen im Arbeitsablauf, kann dies zu Konflikten am Arbeitsplatz führen.


Hunde am Arbeitsplatz: Vorteile für Hund und Halter

Der Vorteil für den Hund, der seinen Besitzer zur Arbeit begleiten darf, liegt auf der Hand: Anstatt den Tag allein und unbeaufsichtigt zu verbringen, genießt er die ständige Nähe zur vertrauten Person und kann in den Arbeitspausen zusätzlich bewegt werden. Vor allem sollte bei Hunden, die eine sehr enge Bindung zu ihrem Besitzer aufbauen, die Stressbelastung durch häufiges Alleinsein nicht unterschätzt werden.

Für den Besitzer wiederum hat die Begleitung durch den Hund Vorteile für die körperliche und mentale Gesundheit. Hundebesitzer, die ihren Hund mit zur Arbeit bringen können, bewegen sich häufiger im Freien und weisen dadurch ein sinkendes Risiko für Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen oder auch Bluthochdruck auf. Generell sind sie weniger anfällig für Erkrankungen und erweisen sich im Arbeitsalltag als ungleich flexibler, da sie die Betreuung des Hundes in den Arbeitsablauf integrieren können.

Die Begleitung durch den Hund sorgt des Weiteren für eine Stressminderung am Arbeitsplatz und senkt die Belastung bei möglichen Überstunden. Wenn das Zusammenleben optimal funktioniert, kann die Anwesenheit des Hundes auch das Betriebsklima deutlich verbessern und die Motivation signifikant steigern.

Hunde im Büro

Hundeernährung am Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz besteht die Gefahr, dass die Ernährung durch den veränderten Tagesablauf oder durch zusätzliches Füttern seitens der Kollegen durcheinandergebracht wird. Einige "Leckereien" wie Schokolade sind für Hunde sogar giftig. So sollte auch während der Arbeitszeit auf eine geregelte und bedarfsgerechte Ernährung mit einer individuell genau abgestimmten Futterration geachtet werden. Nur so kann einer Fehlversorgung vorgebeugt werden.

Das Ernährungskonzept von futalis unterstützt die Fütterung am Arbeitsplatz zusätzlich. Durch die rationsweise Verpackung erspart sich der Hundehalter das tägliche Abwiegen des Futters, das er mit in das Büro nimmt. Darüber hinaus können Kollegen ebenfalls auf den Inhalt der täglichen Ration zurückgreifen und zur Fütterung nutzen, ohne eine Überversorgung zu riskieren.


Das Hundelager am Arbeitsplatz

Auch am Arbeitsplatz braucht der Hund einen ungestörten Ort, an den er sich jederzeit zurückziehen kann. Das Hundelager sollte daher aus der gewohnten Hundedecke und/oder einem gepolsterten Korb bestehen, in dem sich der Hund wohl und sicher fühlt. Da der Hund sich oft auch über einen längeren Zeitraum hinweg selbstständig beschäftigen muss, ist es ratsam, das Hundelager mit geeigneten Spielgeräten auszustatten. Futter- und Wasserschüssel sind ebenso wichtige Bestandteile des Lagers am Arbeitsplatz. Um Konfliktsituationen mit Kollegen und Vorgesetzten vorzubeugen, sollte auch stets auf Ordnung und Sauberkeit geachtet werden.

Während der Arbeitszeit ist es wichtig, dem Hund die nötige Aufmerksamkeit zu widmen, ohne dass die eigene Arbeit dadurch vernachlässigt wird. Ideal sind festgelegte Streichelzeiten, vorzugsweise in den Pausen. Diese sollten zudem genutzt werden, um den Hund im Freien ausgiebig zu bewegen. Dabei sollte nicht erwartet werden, dass sich die Kollegen an der Aufsicht des Hundes beteiligen.


Jährlicher Aktionstag „Kollege Hund“

Der Deutsche Tierschutzbund ruft jedes Jahr im Juni zum Aktionstag "Kollege Hund" auf. Ziel ist es, Arbeitnehmern und Unternehmen das Konzept des Vierbeiners am Arbeitsplatz näher zu bringen. Im Rahmen des Aktionstages werden Hundebesitzer ermutigt, ihren Hund mit zur Arbeit zu nehmen, um Vorurteile im gegenseitigen Umgang abzubauen.


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