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futalis Ernährungskonzept

Trickdogging - kleine Kunststückchen beibringen

Als Trickdogging wird das Trainieren von kleinen Kunststückchen bezeichnet. Dabei erlernt der Hund Übungen verschiedener Schwierigkeitsstufen. Die Möglichkeiten beim Trickdogging reichen von einfachen Körperhaltungen bis hin zu Rollen, Sprüngen und Gesten. Trickdogging lässt sich ohne viel Aufwand und bei jedem Wetter durchführen. Es ist für Hunde jeden Alters und in jedem Gesundheitszustand geeignet, da die Übungen ganz nach Belieben gewählt und kombiniert werden können.


Wissenswerte Informationen über das Trickdogging

Hilfsmittel für das Trickdogging

Als Hilfsmittel für das Trickdogging dienen ein sogenannter Targetstab oder Targetstick sowie ein Clicker. Der Targetstick ist ein einfacher Zeigestab, mit dessen Hilfe der Hund lernt, bestimmte Gegenstände zu berühren. Dazu eignet sich ein Teleskopstab, aber auch jeder andere längliche Gegenstand. Als Clicker wird ein Knackfrosch bezeichnet, unter dessen Zuhilfenahme dem Hund akustische Signale gegeben werden. Auf diese Weise kann dem Hund ohne Zeitverzögerung jede richtig ausgeführte Handlung angezeigt werden. Dabei dient der Clicker jedoch nur als Sekundärverstärker, dies bedeutet, dass auf jedes Click-Signal eine Belohnung, zum Beispiel in Form von Futterbelohnungen, folgen muss. Vorausgesetzt wird natürlich, dass der Hund auf diese Art von Signal konditioniert ist und weiß, was es zu bedeuten hat.

Trickdogging

Trainingsziele

Das Erlernen von Kunststücken im Rahmen des Trickdoggings unterstützt die geistige Aktivität des Hundes. Er wird auf spielerische Weise gefordert, beschäftigt und in seinem Selbstvertrauen gestärkt. Trickdogging verlangt ihm eine hohe Konzentration ab, die ihn intensiver auslastet als einfache Spiele. Die Folge ist ein ausgeglichener, aber auch aufmerksamer und folgsamer Hund.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gehorsamsübungen wird das Training meist geduldiger und mit mehr Spaß durchführt. So wird nicht nur der Hund motiviert, auch die Teamarbeit und das Verständnis zwischen Hund und Mensch werden verbessert. Um den Hund nicht zu frustrieren, gilt dabei vor allem der Grundsatz, ihn nicht zu überfordern. Dies bedeutet, dass leichte Übungen den Anfang machen und vor allem komplexe Kunststücke in Einzelschritten gelehrt werden sollten. Hierbei sollte erst fortgefahren werden, wenn jede vorher erlernte Teilhandlung sicher vom Hund beherrscht wird.


Anfängerübungen

Verbeugung: Dem Hund wird ein Punkt zwischen den Vorderpfoten angezeigt, sodass er sich vorbeugt. Er wird nun durch den Clicker belohnt, bevor er die Position verlässt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Hund zu clickern, wenn er diese Pose spontan als natürliche Streckbewegung oder Spielhaltung anbietet. Dies hat den Vorteil, dass der Trick schneller und nachhaltiger erlernt werden kann. Hierbei gilt generell, dass Positionen, welche zum natürlichen Bewegungsrepertoire gehören, besonders schnell auf Kommando antrainiert werden können.

Männchen: Hier richtet sich der Hund aus der Sitzposition auf die Hinterläufe auf. Dazu wird der Targetstick oder ein Futterbröckchen knapp über Kopfhöhe gehalten, sodass der Hund die Vorderläufe leicht heben muss, um ihn zu erreichen. Zu Beginn wird jede Berührung belohnt.

Rolle: Um eine Rolle zu trainieren, wird dem Hund in der Platz-Position ein Spielzeug oder Leckerli präsentiert und über seinen Rücken geführt. Der Halter kann den Hund zu Beginn in der Bewegung unterstützen, indem er die Rollbewegung führt.

Pfote geben: Bei dieser Übung wird dem Hund ein Futterbröckchen in der geschlossenen Faust präsentiert. Sobald er die Pfote einsetzt, um es zu erreichen, wird er durch den Clicker belohnt. Später wechselt das Leckerli in die andere Hand und verschwindet dann ganz, als nächster Schritt wird statt der Faust die offene Handfläche angeboten.


Übungen für Fortgeschrittene

Durch die Arme springen: Der Hund wird zunächst an den ausgestreckten Arm angenähert und dazu bewegt, diesen auf Bodenhöhe zu überqueren. Anschließend wird der untere Arm immer mehr zu einem Halbkreis gebogen. Hat der Hund dies verinnerlicht, kann der zweite Arm den Kreis nach und nach von oben schließen. Schließlich wird das Hindernis Schritt für Schritt angehoben.

Steppen: Hier lernt der Hund, im Gleichtakt mit seinem Halter die Vorderpfoten zu bewegen. Als Ausgang dient die Übung Pfote geben, bei der gleichzeitig der entsprechende Fuß des Halters angehoben wird. Ziel ist es, dass der Hund mit seiner Pfote das Knie des Besitzers berührt. Anfangs kann man noch die Hand auf das Knie legen und sich die Pfote in die Hand geben lassen. In der Folge wird die Hand schrittweise zurückgezogen und nur noch das Knie eingesetzt.


Profikunststücke

Rechnen: Um den Anschein zu erwecken, dass der Hund rechnen kann, ist ein unauffälliges Signal nötig, auf das hin der Hund bellt oder mit der Pfote klopft. Alternativ lernt er, in dem Moment zu bellen, in dem er beispielsweise eine Rechentafel sieht. Sobald er die gewünschte Zahl erreicht hat, wird die Rechentafel außer Sichtweite gedreht.

Überfall: Hier hebt der Hund wie in der Männchen-Position die Pfoten. Ergänzend kann er anschließend auf ein Signalwort wie "peng" scheinbar tot umfallen, wozu er immer dann belohnt wird, wenn er die Toter-Hund-Position einnimmt.


Weitere Sportarten