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Schapendoes

Der Schapendoes präsentiert sich als temperamentvoller, aufmerksamer Hund, der stets freundlich und verspielt erscheint. Daneben tritt er als äußerst arbeitsfreudig auf und agiert bei der Erfüllung seiner Aufgaben überaus selbstständig. Dies prädestiniert ihn geradezu für den Einsatz als Hütehund. Sein Name bedeutet schlicht „Schafpudel“, der Hund der Hirten. Nach wie vor eher selten in Deutschland anzutreffen, sticht er jedoch durch seinen großartigen Charakter hervor.


Wissenswerte Informationen über den Schapendoes

Herkunft & Geschichte
Die Vorfahren des Schapendoes sind weitestgehend unbekannt, Mutmaßungen zufolge sind Kreuzungen aus Spanischen Wasserhunden, Nordischen Spitzen, Russischen Gebirgsschäferhunden oder auch polnischen Duzy Ponad möglich. Womöglich kamen die ersten Hunde dieser Richtung schon vor 600-700 Jahren auf.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war der Schapendoes dann ein verbreiteter Hund in den niederländischen Heidegebieten. Dort wurde er bevorzugt zum Hüten der Schafherden eingesetzt. Seine hohe Intelligenz und die unermüdliche Arbeitsfreude machten ihn bei den Schäfern äußerst beliebt. Wie viele andere Hunderassen wäre er im Verlauf des Zweiten Weltkriegs beinahe ausgestorben. Einzig durch das Engagement des Kynologen P. M. C. Toepoel gelang es, mit den wenigen noch überlebenden Exemplaren eine Zucht aufzubauen. Kurz darauf wurde der Rasseclub des Niederländischen Schapendoes gegründet. Der Standard wurde 1954 festgelegt, offiziell durch den FCI anerkannt wurde die Rasse allerdings erst 1971.

Schapendoes Wesen

Schapendoes Rassemerkmale

Vom größten kynologischen Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) wird der Schapendoes in der Gruppe 1 "Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)", Sektion 1 "Schäferhunde" geführt. Die Widerristhöhe beträgt laut diesem Standard bei einem ausgewachsenen Rüden 43 bis 50 cm und bei einer Hündin 40 bis 47 cm. Auf ein spezifisches Gewicht legt sich der Standard nicht fest, dieses sollte aber in guter Proportion zur Größe stehen.

Farblich ist der Schapendoes ein eher bunter Hund, bei dem alle Varianten zulässig sind. Die bevorzugten Farben sind allerdings Schwarz und Blaugrau. Das Haarkleid selbst ist sehr dicht und zeichnet sich durch eine gut ausgeprägte Unterwolle aus. Die Haare sind lang, leicht gewellt und wachsen dicht.

Im Allgemeinen ist der Schapendoes ein sehr leicht gebauter Hund, dessen Bewegungen leichtfüßig und federnd wirken. Zudem besitzt er eine enorme Sprungkraft. Die Länge des Körpers übertrifft leicht seine Höhe. Die obere Linie wölbt sich stark über dem muskulösen Lendenbereich und geht in eine lange, befederte Rute über. Diese wird je nach Gangart und Erregungszustand hängend, hoch aufgerichtet oder waagerecht getragen, darf aber niemals über dem Rücken liegen.

Der Kopf ist stark behaart, wodurch er größer und breiter wirkt. Der Schädel selbst ist eher flach und im Verhältnis zu seiner Länge recht breit. Die Augen sind groß, nach vorne gerichtet und weisen einen offenen und lebendigen Ausdruck auf. Die Ohren dagegen wirken klein, hoch angesetzt und hängen frei herab. Durch den starken Hals wird der Kopf besonders hoch und aufrecht getragen.

Die geraden Vorderläufe besitzen eine gute Winkelung und betonen die Vorderbrust. Im Vergleich zu den gut bemuskelten Hinterläufen sind sie eher leicht gebaut. Die Pfoten sind proportional gesehen recht groß und besitzen einen breiten ovalen Umriss.


Schapendoes Wesen & Charakter

Beim Schapendoes handelt es sich in erster Linie nicht um einen Mode- oder Ausstellungshund. Seine guten Eigenschaften verdankt er den niederländischen Schäfern, welche nur auf Charakter und Arbeitstauglichkeit differenzierten. Diesen war er aufgrund seiner hohen Intelligenz, seinem Arbeitswillen und der großen Wendigkeit, sowie seiner Fähigkeit zum eigenständigen Handeln eine enorme Arbeitserleichterung. Heutzutage überzeugt er außerdem durch seine ausgesprochene Lebhaftigkeit und Spielfreude. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Hund für Familien mit Kindern. Allerdings darf nie vergessen werden, dass es sich hier um einen Arbeitshund handelt, der entsprechender abwechslungsreicher Beschäftigung und Bewegung bedarf. Kurze Runden oder gar die ausschließliche Haltung im Garten können ihm nicht genügen. Er benötigt daher sinnvolle und auslastende Beschäftigungen, wie etwa den Hundesport oder eine Ausbildung als Rettungshund.

Dank seiner Intelligenz und hohen Auffassungsgabe, in Verbindung mit dem fehlenden Jagdtrieb, lässt sich der Schapendoes gut erziehen, bewahrt sich jedoch stets seine Selbstständigkeit. Eine konsequente Erziehung vorausgesetzt, entwickelt er sich so schnell zu einem treuen und äußerst anhänglichen Begleiter, der sich sein freundliches Wesen stets bewahrt.


Verwendung des Schapendoes

Früher wurde der Schapendoes ausschließlich von niederländischen Schäfern als Hütehund eingesetzt und auch heute geht er dieser Tätigkeit noch häufig nach. Da der Schapendoes als Hütehund eine besonders enge Beziehung zum Menschen hat, wird er auch gerne als Begleit- und Familienhund gehalten, der allerdings ein gewisses Maß an Auslastung benötigt. Wenn er diese bekommt, dann ist er ein wunderbarer Zeitgenosse, der sich zudem hervorragend mit Kindern versteht, wenn diese den richtigen Umgang mit ihm pflegen. Für eine artgerechte Auslastung des Schapendoes, ist der Hundesport besonders gut geeignet. Ziel sollte es sein, ihn seine enorme Intelligenz und Ausdauer voll ausleben zu lassen und die Hund-Halter-Bindung zu stärken. Dank seiner Fähigkeit zum selbstständigen Denken eignet er sich auch besonders für den Einsatz als Rettungs- und Lawinenhund.



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