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Epilepsie bei Hunden - Ursachen und Einfluss der Ernährung

Bei der Epilepsie handelt es sich um eine Störung der Gehirnfunktion, die sich in wiederkehrenden Krampfanfällen äußert. Die Epilepsie bei Hunden gehört, wie auch bei Menschen, zu den häufigsten Nervensystemerkrankungen. Insgesamt leiden ca. 1 bis 2 Prozent aller Hunde unter epileptischen Anfällen, wobei einige Rassen stärker als andere betroffen sind.


Arten von Epilepsie

Im tiermedizinischen Bereich wird zwischen der primären und sekundären Epilepsie unterschieden. Die primäre Epilepsie ist eine angeborene Krankheit, die vermehrt bei Rassen wie Labrador Retriever, Weimaraner, Golden Retriever und Collie vorkommt. Im Gegensatz dazu entsteht die sekundäre Epilepsie bei Hunden durch eine andere Grunderkrankung. Häufige Ursachen sind Stoffwechselstörungen, die beispielsweise aus einer Nieren- oder Lebererkrankung oder einer Vergiftung resultieren, Herzerkrankungen, die zum Sauerstoffmangel im Gehirn führen können, oder aber auch Gehirnentzündungen.

Epilepsie bei Hunden

Wodurch wird die Epilepsie bei Hunden ausgelöst?

Hunde, die zu Krampfanfällen neigen, reagieren sensibel auf Stress. Körperliche und geistige Überforderung, übermäßiges Training, Rudelstress, quietschendes Spielzeug und bestimmte Situationen (z. B. Einsamkeit, Silvesterknaller) können epileptische Anfälle auslösen. Doch auch Infektionskrankheiten, Störungen des Hormonhaushalts (z. B. Diabetes), Vergiftungen durch Schokolade oder chemische Stoffe und Organfunktionsstörungen gehören zu den häufigsten Auslösern der Epilepsie bei Hunden. Ein epileptischer Anfall, der in seiner schlimmsten Form länger als 30 Minuten dauern kann, macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:

  • Verlust des Bewusstseins,
  • Versteifung der Glieder,
  • starke Krämpfe,
  • vermehrter Speichelfluss
  • und teilweise Atemstillstand


Reaktion im Notfall

Während eines Anfalls sollte man, um Verletzungen zu vermeiden, alle umliegenden Gegenstände zur Seite räumen. Anschließend sollte der Hund die Möglichkeit haben, sich in einem ruhigen, dunklen Raum zu regenerieren.

Weiterführend ist es unabdingbar, organische Erkrankungen als Ursache für die Krampfanfälle zu erkennen und zu behandeln. Erst wenn sämtliche Grunderkrankungen ausgeschlossen worden sind, lässt sich die Diagnose „primäre Epilepsie“ eindeutig stellen. Wenn ein Hund von der Erkrankung betroffen ist, sollte man bei ihm auf einen geregelten, stressarmen Alltagsablauf achten. Des Weiteren kommen tierärztlich verordnete Medikamente zum Einsatz, die die Reizschwelle im Gehirn herabsetzen. Das Ziel sollte jedoch immer sein, die niedrigstmögliche Dosis zu finden oder das Medikament irgendwann ganz abzusetzen. Um dies einschätzen zu können, werden zum einen regelmäßige Blutuntersuchungen durchgeführt, und zum anderen sollte der Hundebesitzer ein „Epilepsietagebuch“ führen.


Wie sollte ein Hund mit Epilepsie ernährt werden?

Die primäre Epilepsie ist prinzipiell nicht heilbar, jedoch kann eine ausgewogene Ernährung helfen, die Anfallshäufigkeit zu senken. Beispielsweise stehen künstliche Zusatzstoffe, wie Konservierungsstoffe, im Verdacht, Krampfanfälle hervorzurufen. Auf diese Stoffe sollte im Speiseplan erkrankter Hunde verzichtet werden. Um zugrundeliegende Stoffwechselstörungen abzufangen, sollte ein Futter mit einem reduzierten Gehalt an tierischem Eiweiß gefüttert werden. Abgesehen davon ist es vorteilhaft, wenn das Futter Leber und Niere durch eine spezielle Zusammensetzung entlastet. Für Hunde mit Epilepsie ist ein hochwertiges Futter zu empfehlen, das speziell auf die Erkrankung angepasst wurde und leicht bekömmlich ist. Bei futalis wird das Futter für Ihren Hund nach Analyse seines Bedarfs speziell für ihn hergestellt, nach einer maßgeschneiderten Rezeptur, die alle Erkrankungen und weiteren Eigenschaften des Hundes berücksichtigt.


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