Persönliche Beratung: 0341 39 29 879-0 (Mo - Fr von 8 -18 Uhr) Futter deutschlandweit kostenloser Versand
Mastiff Header

Mastiff

Wesen und Charakter

Der Mastiff ist ein aufmerksamer Beobachter, wodurch er in seinem Ursprungsland England häufig als Wächter für große Anwesen gehalten wird. Wenn er neuen Situationen gegenübersteht, ist er zurückhaltend und wird erst einmal abwarten, seine Reaktionen sind wohl überlegt. Dieses Verhalten wird von unkundigen Personen oftmals als Ängstlichkeit ausgelegt, ist aber ganz im Gegenteil seiner hohen Reizschwelle und der defensiven Natur zuzuschreiben. Unnötige Aggressivität ist dem Mastiff völlig fremd, wodurch er sich ausgezeichnet als Familienhund eignet, der sich besonders gut auch mit älteren Menschen und Kindern versteht. Seinen besonderen Charme zeigt er, wenn er etwas aufmerksam beobachtet und dabei seine Stirn in Falten legt.

Die starke Beziehung zu seiner Familie macht ihn zu einem hervorragenden Wohnungs- oder Haushund, der sich in keinster Weise für die Zwingerhaltung eignet. Durch seine hohe Reizschwelle begegnet er möglichen Bedrohungen mit ruhiger Gelassenheit und ohne übertriebene Aggressivität. Bei einer möglichen Bedrohung für seine Menschen wird er zwar den Angreifer stellen, ihn allerdings niemals angreifen, wenn dies nicht nötig sein sollte.


Wissenswertes über die Ernährung des Mastiffs

Kennen Sie den Nährstoffbedarf Ihres Mastiffs? Dieser hängt von 9 ernährungsrelevanten Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem das Alter, Gewicht, die Größe und Aktivität, der Gesundheitszustand und Allergien.

Mastiff

Aktivitäten mit dem Mastiff

Früher als Kriegs- oder Jagdhund eingesetzt, findet der Mastiff heutzutage nur noch Verwendung als Begleit-, Familien- oder Wachhund. Als Familienhund überzeugt er durch seine ruhige, liebe und gelassene Art. Zudem versteht er sich ausgezeichnet mit Kindern und anderen Haustieren. Selbst unter Stress und Hektik bewahrt er seine ausgeglichene Ruhe. Er fühlt sich am wohlsten in einem Haus mit Garten, wo er ungehemmt spielen und toben kann. Aber auch langen Spaziergängen ist er nicht abgeneigt. Als Wach- und Schutzhund legt er ein abwartendes und beobachtendes Verhalten an den Tag und wird erst reagieren, nachdem er die Situation vollständig eingeschätzt hat.

Mastiff Charakter

Geeignete Sportarten für den Mastiff


Herkunft & Geschichte

Der historische Mastiff gilt als Vorfahre vieler Hunderassen, wie z.B. der Bulldogge, des Boxers und der Deutschen Dogge. Über die genaue Herkunft der Rasse wird viel spekuliert. Frühere Quellen halten die Tibetdogge für den Stammvater, nach neueren Erkenntnissen ist diese Verbindung allerdings unwahrscheinlich. Andere Theorien sehen den Molosser aus Mazedonien und Epirus als Urvater, der mit Handelsschiffen nach England kam. Die Literatur besagt, dass die Römer, als sie in Großbritannien einmarschierten, bereits Hunde vorfanden, die dem heutigen Mastiff-Typ stark ähnelten. Diese Riesen beeindruckten sie derart, dass sie die Hunde nach Rom übersiedelten, um sie in eigens dafür errichteten Arenen kämpfen zu sehen. Im Spätmittelalter wurden Mastiffs hauptsächlich als Kriegshunde und für die Bärenjagd eingesetzt. Der Rassestandard wurde im Jahre 1879 festgesetzt und 4 Jahre später vom englischen „Old English Mastiff Club“ angenommen. Im Verlauf der beiden Weltkriege wäre die Rasse beinahe ausgestorben, konnte aber mithilfe einiger weniger überlebender Exemplare in den USA gerettet werden.


Rassemerkmale Mastiff

Der größte kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) kategorisiert den Mastiff in der Gruppe 2 "Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde", Sektion 2.1 "Molossoide, doggenartige Hunde". Größe und Gewicht des Mastiffs sind vom Standard nicht exakt festgelegt, sie sollten aber in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. Da ein zu hohes Gewicht zu gesundheitlichen Problemen führen kann, empfiehlt der FCI ein Maximalgewicht von etwa 90 kg. Die Widerristhöhe sollte bei Rüden mindestens 80 cm betragen und bei Hündinnen mindestens 70 cm.

Den Mastiff gibt es in drei verschiedenen Farbvarianten: falb, apricot oder gestromt. Ohren, Nase und Fang weisen eine dunkle Färbung auf und bilden die sogenannte Maske. Die Haare selbst sind im Allgemeinen kurz und anliegend, nur an Hals und Schultern zeigen sie eine harsche Struktur. Weiße Abzeichen an Brust, Körper und Füßen sind möglich, gelten im Rassestandard bei übermäßigem Auftreten allerdings als unerwünscht.

Der Körperbau des Mastiffs ist breit, tief und massiv mit gut definierten Muskeln. Die Länge des Körpers übertrifft die Widerristhöhe und das ganze Gebäude steht auf weit auseinandergestellten, geraden Läufen. Die Rückenlinie verläuft in ihrer Gesamtheit gerade und betont den muskulösen Rücken sowie die Lendenpartie. Diese ist bei Rüden leicht gewölbt, bei Hündinnen dagegen flach und sehr breit.

Mastiff Rassemerkmale

Die Brust füllt den Raum zwischen den Vorderläufen gut aus und die Rippen sind gut gerundet mit einer feinen Wölbung. Der Rücken geht in eine lange, hoch angesetzte Rute über, die bis über das Sprunggelenk reicht. Sie hängt in der Ruhe gerade herab und wird bei der Arbeit mit einer nach oben gerichteten Spitze getragen, darf allerdings nicht über die Rückenlinie erhoben werden.

Der quadratisch wirkende Schädel besitzt eine breite Stirn mit weit voneinander angesetzten Ohren. Im Ruhezustand scheint die Stirn fast eben, bei Erregung hingegen wird sie in Falten gelegt. Dies charakterisiert den typischen, aufmerksamen Gesichtsausdruck der Rasse. Die Lefzen sind leicht hängend und geben dem Kopf sein typisch quadratisches Profil. Die Ohren zeigen sich hängend und haben ihren Ansatz am höchsten Punkt des Kopfes. Ein stark bemuskelter Hals unterstreicht das massige Erscheinungsbild, sein Umfang liegt nur geringfügig unter dem des Kopfes. Die Vorderläufe stehen in ausgeglichener Harmonie zu den Hinterläufen, die besonders kräftig ausgebildet sind.


Weitere Themen über den Mastiff