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futalis Ernährungskonzept

Treibball Hundesport

Treibball wurde ursprünglich als Ersatzbeschäftigung und Trainingssport für Hütehunde entwickelt. Bei dieser relativ jungen Hundesportart hat der Hund die Aufgabe, acht Gymnastikbälle in ein Tor zu treiben. Dabei wird er von seinem Herrchen durch Gesten und akustische Signale unterstützt. Mittlerweile hat sich Treibball zur Trendsportart entwickelt und wird auch als Turniersport ausgetragen.

Treibball als Ersatzbeschäftigung für Hütehunde

Wie der Name bereits andeutet, wird beim Treibball der Viehtrieb simuliert. Die Bälle stellen in dieser Sportart die Schafe dar, die ins Gatter - das Tor - getrieben werden müssen. Dabei werden verschiedene Elemente aufgegriffen, die in der Hütearbeit von Bedeutung sind. Der Hund handelt nicht eigenständig, sondern unter Anleitung des Menschen, er darf die Bälle auch nicht unkontrolliert herumtreiben, sondern muss sie gezielt ins Tor treiben. Ähnlich wie bei Hütewettbewerben werden beim Treibball das Sammeln und Zusammenhalten, das gezielte Treiben, der Seitenwechsel beim Viehtrieb und weitere wichtige Teilaufgaben der Hütearbeit trainiert und bei Wettkämpfen bewertet.

Treibball

Trainingsziele

Der ursprüngliche Zweck des Treibball-Sports, unbeschäftigte Hütehunde zu trainieren und zu beschäftigen, ist nur eines der Trainingsziele in dieser jungen Sportart. Die Beschäftigung von Hütehunden gewinnt auch deshalb an Bedeutung, da sich Hütehunderassen wachsender Beliebtheit auch unter Haltern erfreuen, die keine ursprüngliche Aufgabe für ihren Hund haben. Treib- und Hütehunde, die als reine Familienhunde gehalten werden, können im Rahmen des Treibball-Sports ihrer Veranlagung entsprechend gefordert werden. Dadurch wird die Motivation des Hundes ebenso gestärkt wie seine Kooperationsbereitschaft und die Bindung zu seinem Halter.

Auch für andere Hunderassen bietet Treibball Gelegenheit, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu vertiefen. Die Sportart erfordert eine enge Kooperation und führt Hund und Halter als Team zusammen. Nicht nur der Hund lernt, seinem Besitzer gegenüber aufmerksam zu sein, auch der menschliche Partner hat beim Treibball Gelegenheit, seine eigenen Gesten und Stimmsignale bewusst zu überprüfen und zu verfeinern. Auf diese Weise wird die Kommunikation zwischen Mensch und Hund in Alltagssituationen ebenfalls verbessert.

Nicht zuletzt fördert der Sport den Hund auch geistig. Treibball ist kein Ausdauersport, sondern ähnelt vielmehr einem Geschicklichkeitsspiel, bei dem präzises Arbeiten, ein durchdachter Aufbau und eine hohe Konzentration gefordert sind.


Spielaufbau und Spielregeln

Als Spielfeld für Treibball dient ein abgegrenztes Gelände von bis zu 50 Metern Länge und 25 Metern Breite. Das entspricht etwa einem halben Fußballfeld. Es sollte jedoch eine Länge von 30 Metern und eine Breite von 15 Metern nicht unterschreiten. Das Spiel wird mit nur einem Tor mit den Maßen 2 m x 3 m gespielt. Hund und Halter spielen beim Treibball als Team, es tritt jeweils nur ein Team zur gleichen Zeit an.

Zu Spielbeginn sind die acht Bälle in einer Entfernung von etwa 15-20 Metern zum Tor in Dreiecksform angeordnet. Die Anordnung entspricht ungefähr derjenigen, die beim Billard verwendet wird, die Spitze des Dreiecks zeigt dabei vom Tor weg. Hund und Halter haben ihre Ausgangsposition neben einem der beiden Torpfosten. Im Verlauf des Spiels darf sich der Halter nur so weit von seiner Position entfernen, dass er den Torpfosten noch mit der Hand berühren kann. Die verwendeten Signale für die Treibarbeit sind ihm jedoch freigestellt. Erlaubt sind sowohl akustische Signale als auch Gesten.

Das Spiel beginnt mit dem „Outrun“, also dem Losschicken des Hundes. Der Hund hat ab diesem Zeitpunkt 15 Minuten Zeit, um alle Bälle ins Tor zu treiben. Dabei sollte er mit dem Ball an der Spitze beginnen. Darüber hinaus existieren verschiedene Spielvarianten, beispielsweise mit verschiedenfarbigen Bällen, die in einer bestimmten Reihenfolge ins Tor gehen sollen. Der Hund nutzt lediglich seine Schnauze und seinen Körpereinsatz und erhält die Anweisungen von seinem Halter. Hat er den letzten Ball erfolgreich ins Tor getrieben, beendet der Hund das Spiel, indem er sich parallel zum Tor in die Down-Position begibt, also in die Platzstellung.