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futalis Ernährungskonzept

Ernährung von Hunden bei Lebererkrankungen

Bei Leberpatienten müssen verschiedene Diätprinzipien verfolgt werden. Bei einem Diätfuttermittel zur Unterstützung der Leberfunktion ist darauf zu achten, dass die Energiezufuhr erhöht wird, um das Gewicht stabil zu halten und dem gesteigerten Energiebedarf, bedingt durch die Lebererkrankung, gerecht zu werden. Es ist zu empfehlen, den Energiebedarf individuell zu ermitteln und eine bedarfsangepasste und fetthaltige Mahlzeit zu füttern.

Um die Anzeichen von Lebererkrankungen zu reduzieren, sollte die Eiweißzufuhr gesenkt werden, damit die Produktion von giftigen Stoffwechselprodukten gering gehalten werden kann. Parallel ist sicherzustellen, dass die Proteinversorgung ausgewogen ist, um die Rückbildung von Muskelmasse zu verhindern. Eine ideale Versorgung mit essentiellen Aminosäuren bieten hochwertige Proteinquellen im Futter. Auf die Gabe von minderwertigen Eiweißquellen in Form von Kauartikeln sollte verzichtet werden, weil diese die Anreicherung des Blutes mit schädlichen Abbauprodukten verstärken können.

Mariendistel zum Leberschutz

Durch die Zugabe von Faserstoffen aus Möhren oder Zuckerrübenschnitzel wird die Aufnahme von giftigem Ammoniak aus dem Darm reduziert [1].

Bei einer Leberdiät sollte der Natriumgehalt im Futter gesenkt werden, um die Bildung von Ödemen im Körper zu verringern. Da Leberpatienten häufiger an Durchfall und Erbrechen leiden, sollte die Kaliumzufuhr erhöht werden, um die Kaliumverluste auszugleichen.

Auch der Kupfergehalt ist zu senken, um die Leberzellen zu schützen. Gleichzeitig sollte Zink der Ration in größerer Menge zugeführt werden. Ein erhöhter Zinkgehalt hindert die Absorption von Kupfer aus dem Darm.

Zudem können die Vitamine E und C als effektive Antioxidantien positive Ergebnisse bei Leberpatienten bewirken. Die Zugabe von B-Vitaminen sollte erhöht werden. Bei A-Vitaminen ist eine bedarfsdeckende Ration wichtig, um eine Überversorgung zu verhindern. Weiterhin ist der Zusatz von Mariendistel zum Leberschutz empfehlenswert. Ihr Wirkstoff „Silymarin“ hat sich bei der Behandlung von Lebererkrankungen bewährt. Dieser wirkt stimulierend bei der Erneuerung der Leberzellen. Zudem ist die Mariendistel für ihre antioxidative und entzündungshemmende Wirkung bekannt [2, 3].


Leidet Ihr Hund an einer Lebererkrankung?

In unserer Rationsberechnung haben Sie die Möglichkeit, die individuellen Bedarfswerte unter Berücksichtigung von Lebererkrankungen für Ihren Hund zu berechnen.




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→ Symptome und Ursachen von Lebererkrankungen




Wissenschaftliche Studien

[1] Hussein et al. (1999): Petfood applications of inulin and oligofructose. J Nutr.129(7 Suppl):1454S-6S.
[2] Kim et al. (2016): Silymarin Prevents Restraint Stress-Induced Acute Liver Injury by Ameliorating Oxidative Stress and Reducing Inflammatory Response. Molecules. 21(4). pii: E443.
[3] Paulová et al. (1990): Verification of the hepatoprotective and therapeutic effect of silymarin in experimental liver injury with tetrachloromethane in dogs. Vet Med.35(10):629-35.