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Fütterungsprobleme

Lebererkrankungen beim Hund

Die Leber nimmt eine besondere Stellung im Stoffwechsel des Hundes ein. Sie erfüllt eine wichtige Funktion bei der Verdauung, Herstellung und dem Abbau von Nährstoffen im Körper. Eine Lebererkrankung setzt bei Hunden eine spezielle Ernährung voraus, die den Stoffwechsel entlasten und die Symptome reduzieren kann.
Hier bekommen Sie einen Einblick, welche Ursachen bei Lebererkrankungen zugrunde liegen, wie sich diese bei Hunden äußern und welche Rolle die Ernährung dabei spielt.



Dr. Maria Hänse Autor

Autorin- Tierärztin Dr. Maria Hänse

Dr. Maria Hänse war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig tätig und widmet sich nun der Weiterentwicklung des ® Ernährungskonzeptes.

"Ein von Tierärzten entwickeltes Futter ist nicht nur in Krankheitsfällen zu empfehlen, sondern auch für gesunde Hunde, damit Ihr Tier immer optimal versorgt ist."

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Die Aufgabe der Leber im Stoffwechsel

Als Stoffwechselorgan trägt die Leber im Wesentlichen dazu bei, den Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel zu regeln. Zudem ist sie für die Produktion und Speicherung von Vitaminen verantwortlich. Die in der Leber produzierte Gallensäure fördert die Verdauung von fetthaltigen Nahrungsbestandteilen im Darm. Darüber hinaus kommt der Leber eine wichtige Bedeutung bei der Entgiftung des Körpers und dem Abbau von Stoffwechselprodukten zu.

Aufgaben der Leber

Ursachen & Symptome von Lebererkrankungen

Da die Leber Einfluss auf viele Funktionen des Körpers hat, kann sich eine Erkrankung des Organs in sehr unterschiedlichen Symptomen äußern. Im Regelfall sind die Anzeichen von Lebererkrankungen erst im fortgeschrittenen Stadium sichtbar. In der Anfangsphase können betroffene Hunde an Durchfall und Erbrechen leiden sowie Trägheit und andauernde Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust zeigen. Auch eine übermäßige Aufnahme und Ausscheidung von Wasser kann beobachtet werden.
Bei einer fortgeschrittenen Leberinsuffizienz, kann es zu einer Gelbfärbung der Schleimhäute kommen, die durch einen Übertritt der Gallenfarbstoffe ins Blut entsteht. Durch die gestörte Entgiftung ist eine Beeinträchtigung des Gehirnes möglich, die Krämpfe und Muskelzuckungen verursachen kann. Weitere Symptome können eine verstärkte Ansammlung von Wasser im Bauch sowie ein gestörter Blutgerinnungsprozess sein. Als Ursache für eine solche Funktionsstörung der Leber können verschiedene Erkrankungen wie Hepatitis oder Leberfibrose auftreten. Auch angeborene Erkrankungen wie zum Beispiel ein „portosystemischer Shunt“ können die Stoffwechselleistung der Leber reduzieren. Es handelt sich dabei um eine Missbildung der Gefäße, die an der Leber vorbei führen, sodass dadurch eine unzureichende Entgiftung des Blutes resultiert. Darüber hinaus sind bestimmte Rassen wie der Bedlington Terrier dafür anfällig,

übermäßig viel Kupfer in der Leber zu speichern, was mit einer Zellschädigung einhergeht.
Auch andere Erkrankungen wie Tumoren oder eine Medikamentenbehandlung über einen längeren Zeitraum, können eine Stoffwechselstörung der Leber als Folge haben. Auch starkes und langanhaltendes Übergewicht (Adipositas) kann das Gewebe der Leber schädigen und eine Leberfunktionsstörung verursachen.


Zusammengefasst: Welche Symptome haben Hunde mit Lebererkrankungen?

  • Durchfall, Erbrechen, Fieber
  • Trägheit und Leistungsschwäche
  • gestörte Blutgerinnung
  • Gewichtsverlust
  • übermäßige Aufnahme und Ausscheidung von Wasser
  • Gelbsucht
  • Krämpfe und Muskelzuckungen
  • Flüssigkeitsansammlung im Bauch
  • gestörte Blutgerinnung
  • Appetitlosigkeit

Im Überblick: Ursachen von Lebererkrankungen

  • Hepatitis oder Leberfibrose
  • angeborene Erkrankungen wie der portosystemische Shunt oder die Kupferspeicherkrankheit
  • Lebertumore
  • Leberschäden durch Vergiftung oder längere Medikamentengabe
  • Adipositas

Folgen der Leberfunktionsstörung

Bei einer Leberfunktionsstörung verweigern Hunde häufig ihr Futter. Gleichzeitig haben betroffene Tiere jedoch einen erhöhten Bedarf an Energie. Dadurch kommt es zu einer Unterversorgung, was schließlich dazu führt, dass Fett- und Muskelmasse abgebaut wird. Eine chronische Lebererkrankung kann zudem die Entgiftung im Körper beeinträchtigen, weil toxische Stoffe wie z. B. Ammoniak durch die Leber nicht vollständig abgebaut werden können.
Ein übermäßiger Verbleib von Ammoniak im Körper kann die Funktion des Gehirns stören. Aufgrund der unzureichenden Produktion von Albumin (Blut-Eiweiß) kann es zur Ansammlung von Körperflüssigkeit im Bauch-Raum kommen. Bei einem eingeschränkten Stoffwechsel der Kohlenhydrate, ist ein Abfall des Blutzuckerspiegels möglich, was einen Schwächeanfall zur Folge haben kann.

» Ernährung von Hunden bei Lebererkrankungen

Leberpatienten müssen verschiedene Diätprinzipien verfolgen, denn bei Funktionsstörungen der Leber muss die Therapie durch eine speziell angepasste Ernährung unterstützt werden, um den Stoffwechsel zu entlasten. Hier erfahren Sie mehr über eine angepasste Leberdiät.



Optimales Futter für Lebererkrankungen

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In unserer Rationsberechnung haben Sie die Möglichkeit, einen individuellen Fütterungsplan unter Berücksichtigung von Lebererkrankungen für Ihren Hund zu erstellen.

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