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Kosten für einen Hund pro Monat

Was kostet ein Hund im Monat?

Tierarzt, Versicherung, Futter und vieles mehr kommen monatlich auf die Portemonnaies aller Hundebesitzer zu. Wir wollten es genau wissen und haben uns deutschlandweit bei Hundehaltern nach ihren monatlichen Ausgaben umgehört. Die Ausgaben für einen Hund pro Monat hängen von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel davon, welche Menge Futter täglich im Futternapf landet oder wie viele Unkosten für tierärztliche Behandlungen anfallen.


Kosten im Laufe eines Hundelebens

  • Anschaffungskosten
  • Kosten für die Grundausstattung (Leine, Halsband, Geschirr, Hundebett, Hundenäpfe, Spielzeug, Zeckenzange, Hundebürste etc.)
  • Tierarztkosten und Medikamente
  • Kosten für Hundefutter, Leckerlis und Kauartikel
  • Hundesteuer
  • Hundehaftpflichtversicherung
  • Ggf. Kranken- oder OP-Versicherung
  • Ggf. Hundeschule oder Hundeverein
  • Ggf. Hundesitter oder Hundepension
  • Ggf. Hundefriseur
  • Ggf. Hundeführerscheinprüfung oder andere Prüfungen, Ausstellungen oder Wesenstests
  • Unregelmäßige Kosten wie Ersatz von kaputtem oder altem Hundezubehör
  • Beerdigungskosten

12 000 bis 20 000 € für ein Hundeleben

In Geld gemessen, kostet ein durchschnittliches Hundeleben hierzulande 12 000 bis 20 000 Euro, die für Futter, Spielzeug, Halsbänder, Versicherungsbeiträge, Hundeschulen, Medikamente, Tierarzt- und Friseurbesuche ausgegeben werden.

Spielzeug oder Zubehör spielt bei den Ausgaben der Hundebesitzer, die von futalis deutschlandweit auf Hundewiesen befragt wurden, eine untergeordnete Rolle: Lediglich 4 Prozent der gesamten Ausgaben fallen für diese Kategorie an.

Für Gesundheit und Hundefutter greifen Hundehalter in die Tasche

Hundehalter scheuen keine Kosten, wenn es um die Gesundheit ihrer Hunde geht: Vor allem die Ernährung und tierärztliche Versorgung gewinnen dabei an Bedeutung und machen 92 Prozent der Gesamtausgaben aus. Fünf Milliarden Euro kommen laut einer Göttinger Studie aus dem Jahr 2002 so alljährlich zusammen.

54 Prozent geben dabei bis zu 60 Euro für die Fütterung ihres Hundes aus. 14 Prozent der Befragten gaben an, über 90 Euro für eine gesunde Ernährung ihres Tieres zu investieren. Damit unterstreicht die futalis Umfrage einen allgemeinen Trend: Hundehalter greifen mittlerweile eher zu hochwertigen, gesundheitsorientierten Produkten. Premium-Nahrung mit gesundheitlichem Fokus hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Umsätze stiegen von 2002 bis 2012 um 68 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen Euromonitor in einer international angelegten Studie ermittelte.

Monatliche Ausgaben für Hunde

Wir haben die monatlichen Kosten, die ein Hundehalter tragen muss, genauer für Sie beleuchtet.

Hundefutter

Die Futterkosten variieren – je nach Futtermenge (richtet sich unter anderem nach der Größe des Hundes), Fütterungsart (Trockenfutter, Nassfutter oder BARF) und je nachdem wie viele Leckerlis und Kauartikel noch gegeben werden. Hier können ca. 10 bis 100 Euro im Monat anfallen.

Im Idealfall erhalten Hunde ein Futter, das auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und hochwertige Rohstoffe enthält. Zum Beispiel kostet eine maßgeschneiderte Futterration von futalis für eine adulte Labrador-Hündin mit 25 kg in unserem praktischen Futter-Abo um die 50 Euro.

Tierarzt

Mindestens einmal im Jahr sollten Hunde ihrem Tierarzt für einen Gesundheitscheck vorgestellt werden. Regelmäßiges Impfen und Entwurmen wird empfohlen. Ist der Hund gesund und erhält neben der Entwurmung und Impfung keine Behandlung, sollte man dennoch mit rund 100 bis 150 Euro im Jahr rechnen, also ca. 8 bis 13 Euro im Monat. Dazu kommen ggf. weitere Kosten für die Behandlung von Verletzungen, die Entfernung von Zahnstein, eine Kastration oder andere Operationen. Die Kosten hierfür können schnell in den vierstelligen Bereich gehen, wenn es sich um größere Operationen oder langwierigere Behandlungen handelt.

Hund und Mensch

Hundesteuer

Die Höhe der Hundesteuer wird von Gemeinde zu Gemeinde verschieden festgelegt. In der Regel zahlen Hundehalter 50 bis 180 Euro im Jahr. Wobei einige Gemeinden für sogenannte „Listenhunde“ und ab dem zweiten Hund eine höhere Gebühr verlangen. Die Stadt Leipzig erhebt für den Ersthund eine Steuer von 96 € im Jahr, für jeden weiteren Hund sind 192 Euro pro Kalenderjahr zu zahlen. Bei einem Hund kann man also mit 8 Euro pro Monat rechnen. Bei ihrer Gemeinde können sich Hundehalter über die konkrete Summe informieren.

Hundehalterhaftpflicht

In sechs Bundesländern wie beispielsweise Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Thüringen ist die Hundehalterhaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. In anderen Bundesländern ist sie nicht oder nur für bestimmte Rassen Pflicht. Doch auch hier ist die Versicherung allen Hundebesitzern zu empfehlen. Denn im Falle eines durch den Hund verursachten Unfalls oder anderen Schadens, muss der Halter für die Kosten aufkommen. In der Regel verlangen auch Hundepensionen, Hundeschulen oder Hundehotels den Nachweis der Haftpflichtversicherung. Einen einheitlichen Betrag gibt es hier nicht. Je nach Anbieter und Deckungssumme, kostet die Hundehalterhaftpflicht zwischen 4 und 10 Euro im Monat, also rund 50 bis 120 Euro im Jahr.

Hundekrankenversicherung und OP-Versicherung

Bei einer OP-Versicherung werden die Kosten im Falle einer Operation übernommen. Diese kostet zwischen 10 und 25 Euro im Monat. Bei der Hundekrankenversicherung werden weitere Kosten wie Impfungen, Wurmkuren oder die Entfernung von Zahnstein übernommen. Bei einer Krankenversicherung sollten Hundehalter mit 40 bis 60 Euro monatlich rechnen. Vor dem Abschluss einer OP- oder Krankenversicherung sollten sich Halter genau informieren, welche Behandlungen übernommen werden.

Hundeschule oder Hundesportverein

Zur Sozialisierung in einer Welpengruppe, zur Beschäftigung des Hundes, zur Vorbereitung auf eine Prüfung oder Einzeltrainings bei spezifischen Problemen – der Besuch einer Hundeschule kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. In einem Verein ist in der Regel ein Jahresbetrag zu entrichten, in Hundeschulen variieren die Preise je nach gebuchtem Kurs. Eine Stunde in einem Welpenkurs oder Erziehungskurse, beispielsweise für die Vorbereitung auf die Hundeführerscheinprüfung, kosten zwischen 10 und 20 € für 60 Minuten. Besucht man also einen festen Kurs einmal die Woche, sollte man mit 40 bis 80 Euro im Monat rechnen.

Unregelmäßige Kosten

Neben den bereits genannten Kosten können auch unplanmäßige Kosten entstehen. Hundezubehör wie Spielzeuge, Leinen oder das Hundebett können kaputt gehen oder müssen irgendwann ersetzt werden. Auch Reparatur- und Reinigungskosten können aufkommen – vor allem, wenn der Hund noch jung ist. Aufgrund von Erkrankungen, Übergewicht oder Allergien kann spezielles Diätfuttermittel nötig sein. Oder ein Urlaub steht an und in dieser Zeit müssen Kosten für eine Urlaubsbetreuung oder einen Hundesitter aufgewendet werden. Bei einigen Hunderassen ist der Besuch eines Hundefriseurs nötig.




Beispiel-Rechnung: So viel kostet ein Hund im Monat

Grundlage unserer Beispiel-Berechnung ist ein gesunder, mittelgroßer Hund, der einmal in der Woche eine Hundeschule besucht, im Raum Leipzig lebt, ein Futter-Abo bei futalis hat und eine OP-Versicherung besitzt.


Kostenpunkt


Monatliche Kosten


Jährliche Kosten

Tierarzt (regelmäßiger Check mit Impfungen und Wurmkuren)

 8 €

96 €

futalis Hundefutter im Futter-Abo

49 € 

588 €

Hundesteuer in Leipzig

8 € 

96 € 

Hundehalterhaftpflichtversicherung

6,50 € 

78 € 

Hundeschule (Erziehungskurs, einmal pro Woche mit 13 € pro Stunde)

52 € 

624 € 

OP-Versicherung

20,50 € 

246 € 

Unregelmäßige Kosten (zum Beispiel Ersatz von kaputtem Spielzeug und Kauf einer neuen Leine)

10 € 

120 € 

Gesamt 

154 € 

1.848 € 



Infografik zur futalis Umfrage: Ausgaben für Hunde im Monat

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