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futalis Ernährungskonzept

Purinarme Ernährung bei Hunden - futalis passt die Purinmenge im Futter an

Hunde, wie beispielsweise Dalmatiner, die auf eine purinarme Ernährung angewiesen sind, bekommen bei futalis eine Ration, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. futalis reduziert die Purinmenge im Futter und erstellt eine ausgewogene Zusammensetzung, die auf alle ernährungsrelevanten Eigenschaften des Hundes abgestimmt ist.

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Purinzufuhr über das Futter

Eine spezielle Futterzusammensetzung kann dabei helfen, den Purinabbau zu unterstützen. Der Purinanteil im Futter ist auf der Verpackung nicht deklariert, daher muss überprüft werden, welche Zutaten das Futter enthält. Aufgrund der ungenauen Angaben können nur Schätzungen angestellt werden. Ein behelfsmäßiger Indikator für den Puringehalt sind Proteinangaben, da viele Proteinquellen eine erhöhte Menge an Purin aufweisen. Bei Problemen im Purinabbau sollten purinhaltige Rohstoffe wie bindegewebsreiche Fleischprodukte und Innereien gemieden werden. Im Allgemeinen sollte ein Futter mit einem reduzierten Proteingehalt (unter 20 %) ausgewählt werden, das hochwertige Proteinlieferanten enthält. Um den Proteinbedarf des Hundes zu decken, sind Milchprodukte oder Eier, die weniger Purine enthalten und ein guter Fleischersatz sind, zu empfehlen. Auch alle zusätzlich verabreichten Futtermittel, wie Belohnungs- oder Kauartikel, sollten im Hinblick auf einen niedrigen Puringehalt ausgewählt werden. Darüber hinaus ist auf eine bedarfsdeckende Mineralstoffzufuhr zu achten, da ein übermäßiges Ausscheiden bestimmter Mineralien die Entstehung von Harnsteinen im Allgemeinen begünstigen kann. Auch hierfür ist eine Einschränkung von Zusatzfütterungen wie Gaben vom Tisch, Leckerlis und Kauknochen ratsam.


Was sind Purine?

Purine sind wichtige Bausteine, die in der Erbsubstanz der Zellen vorkommen. Es handelt sich um lebensnotwendige Stoffe, die über die Nahrung zugeführt oder auch vom Körper selbst gebildet werden können. Im Normalfall werden überschüssige Purine im Organismus zu Harnstoff abgebaut und über den Urin und teilweise mit dem Kot ausgeschieden.


Wann ist eine purinarme Ernährung zu empfehlen?

Bestimmte medikamentöse Therapien können den Abbau der Purine beeinträchtigen und eine Hemmung der Xanthinoxidase herbeiführen, so dass die Umwandlung von Harnsäure in Allantoin nicht vollständig funktioniert.

Dieser Fall tritt zum Beispiel ein, wenn der Hund bei Leishmaniose mit Allopurinol behandelt wird. Dieses Präparat hindert die Leishmanioseerreger an ihrer Vermehrung. Der Allopurinol-Wirkstoff führt jedoch zu einem Anstieg der Xanthinausscheidung. Dies kann die Bildung von Harnsteinen begünstigen und Nierenschäden verursachen. Allopurinol sollte daher mit einer purinarmen Ernährung kombiniert werden, um das Risiko von Harnwegs- und Nierenerkrankungen auf ein Minimum zu senken.

Purinarme Ernährung für Dalmatiner

Bei einigen Hunderassen wie dem Dalmatiner, liegt eine Prädisposition für einen gestörten Purinstoffwechsel vor. Die genetische Veranlagung trägt dazu bei, dass die aufgenommenen Purine nicht mehr zu Allantoin (Endprodukt des Purinabbaus), sondern zu Harnsäure abgebaut werden, die über die Niere und den Harn ausgeschieden wird. Die Folge ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Harn. Die Harnsäure ist nicht in der Lage sich aufzulösen, was die Entstehung von Kristallen (Uraten) im Harn fördert. Wenn sich aus diesen Kristallen Steine in den harnableitenden Wegen entwickeln, kann es zu Harn-Abflussstörungen, starken Schmerzen beim Wasserlassen und Nierenkoliken kommen. Eine solche Prädisposition setzt eine purinarme Ernährung voraus, die der Entstehung von Folgeerkrankungen vorbeugt.


In welchen Produkten kommen Purine vor?

Tierische Lebensmittel haben einen erhöhten Gehalt an Purinen, die insbesondere in Innereien und bindegewebsreichen Schlachtnebenprodukten wie Darm, Sehnen, Euter oder Pansen in großen Mengen zu finden sind. Muskelfleisch enthält vergleichsmäßig weniger Purin.

Manche Fischarten wie Sardinen, Forellen, Hering oder Sprotten sind hingegen purinreich. Eiweiß in Form von Milcherzeugnissen und Eiern ist beinahe purinfrei, weil diese Produkte nur wenige Zellen und Zellkerne enthalten. Futtermittel auf pflanzlicher Basis sind ebenfalls purinarme Eiweißquellen. Allerdings haben manche Hülsenfrüchte, wie Soja, Erbsen oder Bohnen, relativ hohe Purinwerte und sollten daher in der purinarmen Ernährung vermieden werden.


Was muss zudem beachtet werden?

Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass der Hund ausreichend mit Wasser versorgt ist, um die schädliche Wirkung von Harnkristallen zu minimieren. Ein erwachsener Hund benötigt in der Regel mindestens 50 bis 100 ml Flüssigkeit je kg Körpergewicht pro Tag. Bei aktiven Hunden, die starken körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, sowie bei Hitze ist der Wasserbedarf um ein Vielfaches erhöht. Der Hund sollte sich häufiger am Tag lösen können, im Idealfall alle 4 bis 6 Stunden, um die Blase häufig zu entleeren. Dies verhindert die „Verbindung“ der Kristalle zu größeren Harnsteinen, die eine Verlegung und Entzündung der Harnwege verursachen können.

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