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Bouvier des Flandres

Sein ausgeglichener Charakter, das anhängliche Wesen und sein Schutzverhalten, verbunden mit einer ausgeprägten Robustheit, machen den Bouvier des Flandres zu einem ausgezeichneten Gebrauchshund. Er ist ein sehr gelehriges, ruhiges und äußerst aufmerksames Tier. Aufgrund seiner Abstammung entwickelte sich der Bouvier zudem im Laufe der Zeit zu einem äußerst intelligenten und selbstbewussten Hund, der nur für erfahrene Besitzer geeignet ist, die ihn mit einer verständigen und festen Führung ausbilden können. So kann er ohne weiteres zu einem zuverlässigen Wach- oder Familienhund werden.


Wissenswerte Informationen über den Bouvier des Flandres

Herkunft & Geschichte
Wie sein Name schon verrät, stammt der Bouvier des Flandres aus den französischen und belgischen Landesteilen Flanderns. Dort diente er den Vieh- und Ochsentreibern als treuer Begleiter, der zur Führung der Herden eingesetzt wurde. Daher ist er auch unter den Bezeichnungen „Flandrischer Treibhund“ oder „Vlaamse Koehond“ bekannt. Für seine Zucht wurden nur die derbsten, robustesten und vitalsten ortsansässigen Hunde verwendet, die aufgrund ihrer charakterlichen und körperlichen Eigenschaften ausgesucht wurden, da sie den widrigsten Lebensbedingungen zu widerstehen hatten. Dieser Zuchtpraktik verdankt der Bouvier des Flandres noch heute seine hervorragenden Eigenschaften.

Im Ersten Weltkrieg wäre der Bouvier des Flandres beinahe ausgestorben und konnte nur durch Rückkreuzung, unter anderem vermutlich mit dem Berger Picard, gerettet werden. 1922 wurde der FCI-Standard festgelegt und seit 1960 wird ein besonderes Augenmerk auf die kontinuierliche Verbesserung der Rasse gelegt. In den 70er Jahren fand er seinen Weg schließlich in Deutsche Züchterkreise und konnte seitdem seine Beliebtheit steigern.

Bouvier des Flandres Wesen

Rassemerkmale des Bouvier des Flandres

Der größte kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) führt den Bouvier des Flandres in der Gruppe 1 "Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)", Sektion 2 "Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)". Die Größe eines ausgewachsenen Rüden beträgt 62 bis 68 cm bei einem Idealgewicht von etwa 25 bis 40 kg. Hündinnen sind mit 59 bis 65 cm und mit einem Gewicht von 27 bis 35 kg etwas kleiner und schlanker.

Das üppige Fell des Bouvier des Flandres ist in der Regel gestromt, grau oder schwarz gewolkt . Ein tiefes Schwarz ist auch zulässig, zählt aber nicht zu den bevorzugten Farben. Helle Farben dagegen sind unzulässig, wobei ein weißer Stern auf der Brust als akzeptabel gilt. Die harschen und stets zotteligen Deckhaare bilden zusammen mit der dichten Unterwolle einen wasserdichten Schutzmantel, der den Bouvier gegen plötzliche Wetterwechsel, wie sie in seiner Heimat vorkommen, unempfindlich macht.

Das gesamte Erscheinungsbild des Bouvier des Flandres soll den Eindruck von großer Kraft vermitteln, er darf dabei aber keinesfalls plump wirken. Der Körper ist kräftig und breit. Die obere Rückenlinie ist gerade, fest und weder abfallend noch aufsteigend. Der Widerrist tritt nur leicht hervor. Die Lenden sind breit und muskulös. Sie gehen in die Kruppe über, welche die gerade Rückenlinie fortsetzt. Aus ihr geht die relativ hoch angesetzte Rute hervor. Während Ruten und Ohren früher kupiert wurden, sind heute nur noch unkupierte Hunde zulässig. Einige Hunde weisen jedoch eine angeborene Stummelrute auf.

Der Kopf ist massiv, dieser Eindruck wird durch den Schnauz- und Kinnbart noch unterstrichen. Die Größe sollte gut zum Körper passen. Die Augen haben einen freien und energischen Ausdruck und dürfen nicht zu tief liegen.

Eine gute Bemuskelung zeichnet die geraden und parallel stehenden Gliedmaßen der Vorderhand aus. Die Hinterhand ist ebenso kraftvoll, dementsprechend sind die Pfoten fest und rund.


Bouvier des Flandres Wesen & Charakter

Das Wesen des Bouvier des Flandres ist durch Ruhe, Treue und Aufmerksamkeit geprägt. Er ist ein sehr intelligenter Hund, der sich aufgrund seines angeborenen Schutzinstinkts besonders als Familienhund eignet. Mit größeren Kindern spielt er ausdauernd und in der Regel mit viel Geduld und Umsicht. Für kleinere Kinder ist er aufgrund seiner Körpergröße und Kraft als Spielgefährte eher ungeeignet. In keinem Fall sollte der Hund mit den Kindern allein gelassen werden. Zudem ist er äußerst wachsam und reagiert eigenständig und blitzschnell auf mögliche Bedrohungen. Dabei neigt er meist nicht zum übermäßigen Kläffen, sondern reagiert durch ein der Situation angepasstes Bellen. Durch sein stoisches und misstrauisches Gemüt ist der Bouvier des Flandres besonders reserviert gegenüber Fremden. Vor allem Rassevertreter, die der holländischen Zuchtlinie entstammen, sollen eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft gegenüber Fremden zeigen. Hunden aus deutschstämmiger Zucht hingegen wird eher eine zurückhaltende Scheu gegenüber Fremden nachgesagt.

Für eine optimale Haltung und ein akzeptables Handling benötigt der Bouvier des Flandres aufgrund seines ausgeprägten Charakters eine sorgfältige Erziehung und Auslastung, mit der Möglichkeit, seine Bewegungsfreude und seine Kräfte gezielt einzusetzen. Diese enormen Kräfte verdankt er vor allem dem Umstand, dass er ursprünglich auf Zugkraft gezüchtet wurde, sodass der Bouvier an der Leine eine enorme Zugkraft entwickeln kann. Beim Zughundesport kann daher diese Fähigkeit optimal ausgenutzt werden, um diese Rasse entsprechend ihrer Eigenschaften auszulasten.


Verwendung Bouvier des Flandres

Ursprünglich wurde der Bouvier des Flandres als Treibhund für Pferde- und Rinderherden eingesetzt. Zudem fand er als "Treidelhund" Verwendung, der vom Ufer aus die Kähne auf den Kanälen zog. Durch die Modernisierung der Landwirtschaft hat er allerdings seine angestammten Aufgaben verloren und wird heutzutage hauptsächlich als Wachhund für Bauernhöfe oder andere ländliche Anwesen eingesetzt. Durch seine positiven Eigenschaften wird er aber auch gerne als Polizei- oder Schutzhund, sowie als Blinden- und Rettungshund verwendet. Zudem ermöglichen sein feiner Geruchssinn und seine Intelligenz eine Ausbildung zum Fährtenhund und zum Begleiter für Wildhüter, sowie den Einsatz als Meldehund.

Auch Hundesportler können vom Bouvier des Flandres profitieren. Er ist ausgesprochen wendig und leichtfüßig, weswegen er sich für fast alle Hundesportarten eignet. Er kann im Agility, Obedience oder in der Fährtenarbeit eingesetzt werden, solange er dabei ausreichend körperlich und mental ausgelastet wird.


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