Bretone: Epagneul Breton

Wesen und Charakter

Der Epagneul Breton ist stets freundlich und ausgeglichen, aggressives Verhalten sowie Überängstlichkeit sind zuchtausschließende Kriterien. In der Ausbildung erweist er sich als gelehrig, lernfreudig und aufgeschlossen. Er ist dennoch kein ausgesprochener Anfängerhund, denn er verfügt über einen starken Jagdinstinkt, der nur mit konsequenter Erziehung kontrollierbar bleibt. Dabei ist einiges Fingerspitzengefühl vonnöten, übertriebene Strenge verstört den Spaniel.

Der Epagneul Breton ist Artgenossen genauso wie Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen, das gilt auch für Kinder. Gelegentlich zeigt er sich beim Spielen jedoch sehr temperamentvoll, womit Kleinkinder überfordert sein können. Einer Haltung des Epagneuls in der Wohnung steht grundsätzlich nichts im Wege, wenn seiner Bewegungsfreude ausreichend Rechnung getragen wird. Als intelligenter Arbeitshund braucht der Epagneul Breton darüber hinaus auch regelmäßige geistige Beschäftigung.

Wissenswertes über die Ernährung des Epagneul Breton

Kennen Sie den Nährstoffbedarf Ihres Epagneul Breton? Dieser hängt von 9 ernährungsrelevanten Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem das Alter, Gewicht, die Größe und Aktivität, der Gesundheitszustand und Allergien.

Rasseportrait Bretonischer Spaniel
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Aktivitäten mit dem Epagneul Breton

Aktivitäten Bretonischer Spaniel

Der jagdlich geführte Epagneul Breton erweist sich als ausgesprochen vielseitig. Zur Jagd auf Niederwild lässt er sich in nahezu jedem Gelände einsetzen und ist dabei keineswegs wasserscheu. Er verfügt über vorzügliche Vorsteheigenschaften, apportiert gern und zeigt sich dank seines feinen Geruchssinns als zuverlässiger Schweißhund.

Da der Epagneul stets freundlich und aufgeschlossen ist, eignet er sich grundsätzlich auch als Familienhund. Mit seinem Jagdtrieb und seiner Unabhängigkeit können unerfahrene Halter jedoch überfordert sein, eine konsequente Erziehung ist unbedingt notwendig.

Geeignete Sportarten für den Epagneul Breton

Herkunft & Geschichte

Der Epagneul Breton, auch als Bretonischer Spaniel oder Brittany Spaniel bekannt, stammt von der gleichnamigen Halbinsel im Westen Frankreichs. Er entstand wahrscheinlich bereits im Mittelalter und diente schon Rembrandt als Modell. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Pointer eingekreuzt, genauso wie orange und weiße Setter. Beide Einkreuzungen stärkten den Spürsinn des Epagneul Breton und machten ihn erkennbar größer und schwerer. Später kamen noch Einflüsse des Laverack Setters hinzu, bevor man 1907 erstmals einen Rassestandard für den Epagneul Breton festlegte. Dieser wurde 1957 letztmalig aktualisiert. Heute wird er durch den kynologischen Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) in der Gruppe 7 (Vorstehhunde) und hier in der Sektion 1.2 (Kontinentale Vorstehhunde, Typ „Spaniel“) geführt.

Rassemerkmale Epagneul Breton

In der Klassifizierung des größten kynologischen Dachverbands „Fédération Cynologique Internationale“ zählt der Epagneul Breton zur Gruppe 7 „Vorstehhunde“ und darin zur Sektion 1.2 „Kontinentale Vorstehhunde“. Die Widerristhöhe direkt unterhalb des Nackens misst beim Rüden laut diesem Standard idealerweise 49 bis 50 Zentimeter. Bei Hündinnen ist es durchschnittlich ein Zentimeter weniger. Das Gewicht beträgt durchschnittlich rund 15 Kilogramm. Damit ist der Epagneul Breton der kleinste Vertreter seiner Verwendungsgruppe, dennoch ist er ein kräftiger Hund. Dafür sprechen sein Knochenbau und die gut entwickelten Muskelpartien an Hals, Lenden, Kruppe, Schultern, Ober- sowie Unterarm der Vorderläufe und den Schenkeln der Hinterhand. Die Bemuskelung ist trocken, das heißt die Muskeln zeichnen sich sichtbar unter der Haut ab. Der Epagneul Breton wirkt trotz seines kräftigen Körperbaus niemals massig.

Seine Augen sind dunkelbraun und leicht mandelförmig. Die hängenden Ohren stehen am Ansatz leicht ab, was gemeinsam mit seinem offenen und aufgeweckten Blick dem Epagneul Breton eine aufmerksame Mimik verleiht. Kenner der Rasse bezeichnen diese als „Breton-Ausdruck“. Der Fang hinter dem leicht geschwungenen Stop ist etwas kürzer als der Schädel. Ein Verhältnis von zwei zu drei wird hier als Standard angegeben. Der Epagneul Breton hat ein kräftiges Scherengebiss.

Der Körper des Epagneul Breton ähnelt einem Quadrat, seine Schulterhöhe entspricht also in etwa seiner Körperlänge. Sein Hals ist kurz und straff, ohne Fetteinlagerungen in einer Wamme, sein breiter Brustkorb reicht etwa bis zur Hälfte der Widerristhöhe. Der Epagneul kann eine mittellange, waagerecht oder sichelförmig nach unten getragene Rute haben. Auch ist es möglich, dass er ohne oder mit einer nur im Ansatz entwickelten Rute zur Welt kommt.

Kennzeichnend ist die weiße Grundfarbe seines Fells, das orange, braun oder schwarz gescheckt ist, auch eine Tricolor-Färbung ist erlaubt. Die Struktur des Haars ist fein und gelegentlich etwas wellig. Am Kopf ist es kurz und an den meisten Körperpartien etwas länger, aber anliegend. Läufe und Rute sind meist befedert.

Rassemerkmale Bretonischer Spaniel

Mix

Ein gezielt gezüchteter Epagneul-Breton-Mischling, also ein sogenannter Designer- bzw. Hybridhund, ist eher selten, weil die bretonische Hunderasse nicht überzüchtet ist. Einige bekannte Epagneul-Breton-Mixe sind:

Welpen

Aufgepasst: Zum einmaligen Kaufpreis kommen noch Kosten für die Erstausstattung deines Epagneul Bretons hinzu. Dazu gehören Kosten für beispielsweise ein Hundebett, Decken, Hundespielzeug und Welpenfutter.

Krankheiten

Welche rassetypischen Hundekrankheiten können beim Epagneul Breton auftreten? Der bretonische Spaniel ist eine gesunde und robuste Hunderasse. Eine Voraussetzung dafür ist, dass er aus einer guten Zucht stammt, weil seriöse Züchter*innen Erbkrankheiten bei den Elterntieren ausschließen. Es gibt dennoch einige Krankheiten, an denen dein Bretone im Laufe seines Lebens leiden kann:

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