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Alter Hund

Alte Hunde beschäftigen und fördern

Ältere Hunde schlafen mehr und bewegen sich weniger. Sportliche Aktivitäten müssen an ihren Gesundheitszustand angepasst werden. Dies ist jedoch kein Grund, den Hund nicht weiterhin zu beschäftigen und zu fördern. Gerade dann, wenn die Spaziergänge kürzer werden, ist eine sinnvolle geistige Beschäftigung für den Hund umso wichtiger. Die mentale Stimulation ist ebenso bei einer Demenz des Hundes eine wichtige therapeutische Maßnahme.


Dr. Maria Hänse Autor

Autorin- Tierärztin Dr. Maria Hänse

Dr. Maria Hänse war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig tätig und widmet sich nun der Weiterentwicklung des ® Ernährungskonzeptes.

"Hundesenioren haben andere Ansprüche als junge Hunde. Durch geeignete Beschäftigung, geistige Förderung und gesundes Hundefutter, können Sie Ihren alternden Hund optimal unterstützen."

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Ab welchem Alter gilt ein Hund als "Senior"?

In der Regel wird ein Hund ab dem 7. bis 10. Lebensjahr zu den Hundesenioren gezählt. Dies ist abhängig von der Größe des Hundes. Da kleinere Hunderassen eine höhere Lebenserwartung haben als große Hunde, verschiebt sich auch dementsprechend der Eintritt ins Seniorenalter.

Spaziergänge an das Alter des Hundes anpassen

Spaziergänge und sportliche Aktivitäten sollten immer an das Alter und die Bedürfnisse des Hundes angepasst sein. Es ist eher möglich, mit einem jungen Hund stundenlang spazieren zu gehen, mit ihm Rad zu fahren und zu joggen, als mit einem alten Hund. Dennoch möchte auch dieser ausgelastet und gefördert werden.

Da die körperliche Leistungsfähigkeit von Hunden im Alter sinkt, sollten Hundesenioren nur noch am Rad laufen oder joggen, wenn sie körperlich dazu in der Lage sind und über genügend Muskelmasse sowie Motivation für die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten verfügen. Auch in diesen Fällen sind ggf. Ruhepausen nötig, um den Hundesenior nicht zu überfordern.

Für die Spaziergänge mit älteren Hunden ist es ratsam etwas kürzer, aber dafür häufiger rauszugehen, da sie ihren Harn meist nicht mehr so lange halten können. Müssen sich Hunde aufgrund von Arthrose oder anderen Erkrankungen auf Spaziergängen schonen, sollten diese umso mehr geistig beschäftigt werden.

Beschäftigung für alte Hunde: Denk-, Futter- und Suchspiele

Ältere Hunde sollten ebenso wie in jungen Jahren geistig ausgelastet werden, solange es der Gesundheitszustand zulässt. Neben der Suche von Leckerlis, die man als Fährte legen, in Baumrinden verstecken oder einfach über den Boden rollen kann, bietet sich die Arbeit mit dem Futterbeutel an.

Statt das Futter im Napf zu geben, kann der Hund seine Mahlzeit aus dem Futterbeutel bekommen. Dabei kann der Hund den Beutel apportieren, suchen oder sein Futter daraus für verschiedene Übungen bekommen. Hier lesen Sie mehr zur Arbeit mit dem Futterdummy.

Des Weiteren können auch ältere Hunde noch diverse Tricks lernen. Diese Übungen, sowie Futter- und Suchspiele, können auch problemlos zu Hause absolviert werden. Schauen Sie sich hier unsere Anregungen für Indoor-Hundespiele an.

Hundesport für alte Hunde

Diverse Hundesportarten sind auch noch für ältere Hunde geeignet oder können entsprechend angepasst werden. Trickdogging (das Trainieren von Tricks), Fährtenarbeit oder Obedience eignen sich beispielsweise für Hundesenioren. Ein Agility-Training kann an das Alter des Hundes angepasst werden, indem der Hund zum Beispiel nicht mehr über Hürden springen muss, sondern darüber läuft.

Wer sich beim Agility wohl fühlt, ist mit seinem älteren Hund noch besser beim Hoopers Agility aufgehoben. Eine recht neue Sportart, bei der der Hund keine Sprünge zeigen muss.

Bei älteren Hunden auf veränderten Energiebedarf achten

Bei der Belohnung von Hundesenioren bei Übungen oder bei der Arbeit mit dem Futterbeutel, ist es wichtig ihren Energiebedarf zu beachten. Da ältere Hunde mehr schlafen und sich generell der Stoffwechsel verlangsamt, sinkt ihr Energiebedarf. Dies sollte auch in der Zusammensetzung des Futters berücksichtigt werden. Lesen Sie hier alles Wichtige über die Ernährung alter Hunde.

Demenz beim Hund

Alzheimer ist beim Menschen bekannt. Doch auch Hunde können unter dem Absterben von Nervenzellen leiden. Beim Hund wird die Erkrankung als kognitives Dysfunktionssyndrom bezeichnet - kurz: CDS. Symptome sind:

  • Desorientiertheit
  • Veränderter Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Verändertes Verhalten gegenüber Bezugspersonen
  • Bekannte Personen, Tiere oder Orte werden nicht mehr erkannt
  • Zielloses Umherwandern oder ins Leere starren
  • Ungewohnt ängstliches oder aggressives Verhalten

Bei dem kognitiven Dysfunktionssyndrom handelt es sich um eine unheilbare Erkrankung. Auch wenn therapeutische Maßnahmen nur zu einer Verlangsamung des Erkrankungsprozesses führen, lohnt es sich frühzeitig sowie vorbeugend Hunde mental zu stimulieren. Dazu zählen das erwähnte Lernen von neuen Tricks oder Kommandos sowie Erlebnisse in der Umwelt. Daneben können betroffene Hunde durch eine spezielle Fütterung und Medikamente durch den Tierarzt unterstützt werden.

Alter Hund im Bett

Ernährung von Hundesenioren

Im Senioralter ist generell eine altersgerechte Ernährung mit angepasster Energie- und Proteinzufuhr sinnvoll. Wenn altersbedingte Begleiterscheinungen wie das kognitive Dysfunktionssyndrom oder andere Organerkrankungen hinzukommen, ergeben sich zusätzliche spezifische Bedürfnisse. Um Alterserscheinungen entgegenzuwirken, können je nach Ursache bestimmte Futterergänzungen sinnvoll sein. Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine können nicht nur die Gesundheit von Haut und Fell unterstützen, sondern haben auch positive Effekte auf viele andere Körperfunktionen.

Taurin und L-Carnitin helfen, die Funktion des Herzmuskels zu erhalten und sind auch im Alter zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems sinnvoll. Auch die Leber und die Nieren sind im Alter besonders gefährdete Organe, die eine besondere Überwachung benötigen und von einer angepassten Ernährung profitieren können.



Zusammengefasst: Alte Hunde beschäftigen

  • Auch wenn Hundesenioren körperlich nicht mehr ganz so fit sind, wollen sie entsprechend ihres Gesundheitszustandes beschäftigt werden.
  • Tägliche Denk-, Such- und Futterspiele halten Körper und Geist fit, wobei der Hund jedoch nicht überfordert werden sollte.
  • Planen Sie bei gemeinsamen Aktivitäten Ruhepausen für Ihren Hundesenior ein.
  • Passen Sie die Ernährung Ihres Hundes an sein Alter und sein Aktivitätslevel an.
  • Ein geeigneter Hundesport für ältere Hunde ist das Hoopers Agility.

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