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Krampfanfall beim Hund

Futterumstellung beim Hund – Was es zu beachten gibt

Die Entscheidung zu einem Wechsel der Futtersorte kann vielfältige Gründe haben. Der eine Hund verträgt sein altes Futter nicht (mehr), der andere benötigt ein Spezialfutter aufgrund einer Erkrankung, oder aber es soll einfach mal etwas Abwechslung in den Napf. Bei jedem Futterwechsel gibt es einige Grundregeln zu beachten, um die optimale Versorgung des Hundes auch mit einem neuen Futter sicherzustellen. Hier erfahren Sie, was Sie bei einem Futterwechsel beachten sollten.


Inhaltsverzeichnis


Gründe für eine Futterumstellung

Verschiedene Lebensumstände, das Alter des Hundes und ein veränderter Nährstoffbedarf können eine Futterumstellung erforderlich machen.

  • Umstellung von Saugwelpenfutter auf Welpenfutter beim Züchter
  • Umstellung von Welpenfutter auf Adultfutter nach Abschluss der Wachstumsphase
  • Umstellung auf ein Futter für ältere Hunde
  • Umstellung auf Diätfutter aufgrund von Übergewicht
  • Umstellung auf ein High Energy Futter aufgrund von Untergewicht
  • Umstellung auf ein Spezialfutter aufgrund von Erkrankungen oder zur Unterstützung der Gesundheit
  • Umstellung auf ein hypoallergenes Hundefutter aufgrund von Allergien oder Unverträglichkeiten

Auch Beschwerden wie Erbrechen, wiederkehrende Durchfälle, weicher Kot, Juckreiz, schuppiges Fell und Haarausfall können Anzeichen einer Unverträglichkeit sein. Sie können aber auch auf andere Ursachen zurückgeführt werden, weshalb solche Beschwerden zunächst bei einem Tierarzt abgeklärt werden sollten, bevor eine Futterumstellung erfolgt.

So geht's: Langsame Futterumstellung

Weil die Darmflora eines Hundes sich an neue Futterzutaten und an eine neue Futterzusammensetzung erst gewöhnen muss, sollte die Ernährung nicht abrupt umgestellt werden, um anhaltende Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Blähungen zu vermeiden. Hierbei sind die einzelnen Hunde wiederum unterschiedlich empfindlich. So benötigen einige Hunde mehrere Wochen Umstellungszeit, um sich an ein neues Futter zu gewöhnen, während andere auch nach einem plötzlichen Wechsel keine Probleme mit der Verdauung zeigen. Empfehlenswert ist eine Umstellung über mindestens 4 Tage, bei sehr empfindlichen Hunden ein bis zwei Wochen.

Die Gewöhnung an das neue Futter erfolgt durch Untermischen kleiner Mengen unter das alte Futter und eine schrittweise Erhöhung des Anteils an neuem Futter. Bei einer 4-tägigen Umstellung wird beispielsweise am ersten Tag ein Fünftel der neuen Tagesration hinzugegeben und die alte dementsprechend reduziert. Die Menge des neuen Futters erhöht sich mit jedem Tag, so dass am 5. Tag bereits die volle neue Ration gefüttert wird. Es ist auch darauf zu achten, dass die Untermischung bei jeder Mahlzeit erfolgt, und nicht gleich eine Mahlzeit komplett die neue Futtersorte enthält.

Wenn Sie einen sensiblen Hund haben, können Sie die Umstellung auch über einen längeren Zeitraum und in kleineren Etappen durchführen. Unsere Grafik zeigt eine besonders schonende Futterumstellung, die über einen Zeitraum von 10 Tagen durchgeführt wird.

Futterumstellung Hund Grafik

Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter oder umgekehrt

Stellen Sie nicht nur die Futtersorte, sondern auch die Art der Fütterung um, sollten Sie ebenfalls abrupte Futterwechsel vermeiden und auf eine etappenweise und schonende Futterumstellung achten. Da sich der Organismus des Hundes erst auf die neue Fütterungsart einstellen muss, treten etwas häufiger als bei dem Wechsel einer Futtersorte Probleme bei der Umstellung auf. Eine Umgewöhnungsphase von bis zu zwei Wochen kann sinnvoll sein.

Probleme, die durch einen Futterwechsel entstehen können

  • Häufiger Kotabsatz
  • Breiiger Kot und größere Kotmenge
  • Blähungen
  • Juckreiz
  • Durchfall und Erbrechen

Häufiger Kotabsatz

In den ersten 3-4 Wochen nach Fütterungsbeginn des neuen Futters ist es völlig normal, wenn Ihr Hund häufiger Kot absetzt. Während dieser sogenannten Umstellungsphase kann es sein, dass Ihr Hund bis zu 5-mal täglich sein Geschäft verrichtet – denn seine Verdauung muss sich erst an die neue Futterzusammensetzung und -menge gewöhnen. Dies gibt sich normalerweise nach einigen Wochen wieder und die Verdauung sollte sich nach der Futterumstellung bei 2-3-mal täglichem Kotabsatz einpendeln.

Weicher Kot & größere Kotmenge

Nach Beginn der Futterumstellung kann nicht nur die Kotmenge zunehmen, sondern auch die Konsistenz etwas weicher als gewöhnlich sein. Auch hier besteht kein Grund zur Sorge – die Veränderung von Konsistenz und Menge des Kots sind in der Futterzusammensetzung und der Reaktion der Darmflora begründet und sollten sich – genau wie der häufigere Kotabsatz – innerhalb der ersten 3-4 Wochen nach Umstellung wieder einpendeln.

Blähungen

Nach Start der neuen Fütterung können bei verdauungssensiblen Hunden auch Blähungen auftreten. Innerhalb von 3-4 Wochen nach Umstellungsbeginn sollte sich die Darmflora Ihres Hundes erfahrungsgemäß an die neue Zusammensetzung gewöhnt haben. Die Blähungen legen sich und der Kot normalisiert sich wieder. Unterstützen Sie Ihren Hund in der Umstellungsphase, indem Sie in jedem Fall eine schonende Futterumstellung durchführen. Bei futalis Hundefutter können Sie sich bei unserer Kundenbetreuung über eine mögliche Anpassung Ihres Futters beraten lassen, falls sich die Blähungen nach Ablauf der Umstellungsphase nicht gelegt haben.

Juckreiz / Allergien

Nicht nur der Mensch leidet unter Allergien, auch Hunde sind von Futtermittelallergien betroffen. futalis achtet bei seinem individuell hergestellten Futter streng auf hochverdauliche und gut verträgliche Inhaltsstoffe, um allergische Reaktionen weitestgehend zu vermeiden. Wenn Sie bei Ihrem Hund während oder nach der Umstellung auf sein neues Futter dennoch Reaktionen beobachten, sollte eine Futtermittelallergie in Betracht gezogen werden. Typisch für Futtermittelallergien sind Hautreaktionen wie Juckreiz, Rötungen und Schuppen, aber auch Durchfall und Erbrechen können dabei auftreten. Falls es im Rahmen der Futterumstellung zu einer allergischen Reaktion bei Ihrem Hund gekommen ist, können Sie bei futalis mit einem Wechsel der Rohstoffbasis unseres Trockenfutters in der Regel schnell Abhilfe schaffen. Bei anderen Trockenfuttern sollten Sie die Zusammensetzung prüfen und ggf. auf ein Futter mit anderen Rohstoffen zurückgreifen. Besteht der Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit, sollten Sie außerdem Kontakt zu Ihrem Tierarzt aufnehmen.

Futterumstellung bei Welpen

Wenn das Wachstum bei jungen Hunden abgeschlossen ist, sollte auf ein Adulthundefutter umgestellt werden. Wann eine Futterumstellung bei Welpen nötig ist und wie sich der Nährstoffbedarf verändert, lesen Sie in unserem Ratgeber: Das Welpenfutter richtig umstellen.

Hund frisst

Umstellung auf ein Hundefutter für ältere Hunde

Bei älteren Hunden sinkt der Energiebedarf, die Motilität (Bewegungsfähigkeit) des Dickdarmes nimmt ab und altersbedingte Erkrankungen nehmen zu. Deshalb sollten ältere Hunde ein Hundefutter bekommen, das auf den Energie- und Nährstoffbedarf abgestimmt ist und aus hochverdaulichen Rohstoffen hergestellt wird. futalis stellt ein maßgeschneidertes Senior Hundefutter her, welches den Stoffwechsel entlastet und das Immunsystem unterstützt.

Während bei einigen Hunderassen eine Umstellung auf Seniorfutter bereits ab dem 7. Lebensjahr nötig ist, ist es bei anderen Hunden erst ab dem 12. Lebensjahr notwendig. Doch nicht nur die Hunderasse und das Alter sind ein Indikator für einen Futterwechsel. Wenn die Schlafphasen länger werden, die Aktivität sinkt und durch das bisherige Futter Übergewicht droht, sollte auf ein Futter für ältere Hunde umgestellt werden.

Die richtige Rohstoffauswahl

Zunächst sollte eine Auswahl der geeigneten Zutaten erfolgen, die im Futter enthalten sein dürfen oder sollen. Vor allem die Fleischsorte ist hier bedeutsam, aber auch pflanzliche Zutaten spielen eine Rolle. Ungeeignet für den Einzelhund sind Zutaten, gegen die bekanntermaßen eine Unverträglichkeit vorliegt. Auch einige Erkrankungen erfordern eine gewisse Rohstoff-Vorauswahl – beispielsweise eine Reduktion des Fleischanteils bei Leber- oder Nierenerkrankungen. Deshalb erfolgt die Auswahl eines geeigneten Futters bei Erkrankungen am besten durch den Tierarzt.

Prinzipiell ist es empfehlenswert, gut verträgliche Zutaten im Futter beizubehalten, wenn ein Hund diese bereits gut vertragen hat, denn jeder Wechsel der Futterzusammensetzung bringt eine zusätzliche Belastung für die Darmflora mit sich. Auf künstliche Konservierungsstoffe, Aromen und Farbstoffe sollte nach Möglichkeit ebenfalls verzichtet werden.

Nicht zuletzt spielt natürlich auch der Geschmack eine Rolle. Einige Hunde haben bestimmte Geschmacksvorlieben oder Abneigungen, die berücksichtigt werden können, wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht.

Das Nährstoffverhältnis – die passende Zusammensetzung finden

Auch die Zusammensetzung im Hinblick auf die einzelnen Nährstoffe, also der Gehalt an Proteinen, Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und weiteren Nährstoffen, ist grundlegend bei der Auswahl eines geeigneten Futters zu beachten. So muss der Gehalt an allen Nährstoffen den individuellen Bedarf eines Hundes abdecken, um Unter- und Überversorgungen zu vermeiden. Gerade im Bereich der sogenannten „Makronährstoffe“, also Fett, Protein und Kohlenhydrate, sind die Bedürfnisse und Anforderungen eines Hundes an sein Futter sehr unterschiedlich. Nicht jeder Hund verträgt jede Futterzusammensetzung gleich gut oder schlecht. Deshalb sollte zunächst ein Futtermittel mit einem ausgewogenen Verhältnis dieser Inhaltsstoffe ausgewählt werden, das dem aktuellen Bedarf eines Tieres und seinen persönlichen Eigenschaften wie beispielsweise Alter, Aktivität und Ernährungszustand entspricht. Die tatsächliche Verträglichkeit muss dann innerhalb der ersten Wochen der Fütterung beobachtet werden.

Vorteile von futalis Hundefutter

  • Der Energie- und Nährstoffbedarf jedes einzelnen Hundes wird anhand einer wissenschaftlichen Rationsberechnung bestimmt
  • Jeder Hund erhält sein individuelles Hundefutter – angepasst an seine Bedürfnisse
  • Verwendung von Rohstoffen höchster Qualität und mit funktionalem Nutzen
  • Abpackung in praktischen Tages- oder Wochentüten mit eigenem Hundefoto auf der Futtertüte

Die Eignung des neuen Futters kontrollieren

Veränderungen der Kotkonsistenz und Blähungen in leichter Ausprägung sind in den ersten Wochen der Umstellung häufig zu beobachten, wenn sie auch nicht immer auftreten müssen. Bei auftretendem Durchfall kann es helfen, die Umstellung etwas langsamer zu gestalten, indem man wieder etwas mehr vom alten Futter untermischt. Wenn sich nach 2 bis 4 Wochen keine Besserung einstellt, kann eine Anpassung der Nährstoffzusammensetzung versucht werden und beispielsweise auf ein fettärmeres Futter, aber aus ähnlichen Rohstoffen bestehend, gewechselt werden. Bringt auch das keinen Erfolg, sollte als letzter Ausweg ein erneuter Wechsel auf das bisherige Futter oder auf ein Futter, das aus völlig anderen Rohstoffen besteht, stattfinden.

Wird das neue Futter hingegen im Magen-Darm-Trakt gut verwertet, kann in den folgenden Wochen die Wirkung auf den gesamten Hundeorganismus beobachtet werden. Besonders wichtig sind hierbei das Fell und die Haut, da die Fütterung maßgeblichen Einfluss auf die Hautgesundheit und die Fellbeschaffenheit hat. Effekte positiver und negativer Art treten hier allerdings immer erst mit einigen Wochen Verzögerung auf. Auch der Ernährungszustand beziehungsweise die Gewichtsentwicklung muss nach jedem Futterwechsel kontrolliert werden. Da die Fütterungsempfehlungen auf der Verpackung nur Richtwerte darstellen, können sie beim Einzelhund deutlich vom individuellen Energiebedarf abweichen.

Deshalb ist ein wöchentliches Kontrollwiegen in der Anfangszeit ratsam. Weicht der Hund von seinem Idealgewicht ab, muss die Futtermenge entsprechend reguliert werden. Hierbei ist zu beachten, dass es dadurch zu einer veränderten Versorgungslage im Hinblick auf die Mineralstoffe und Vitamine kommen kann. Deshalb ist es bei verändertem Energiebedarf notwendig, auch auf eine angepasste Futterzusammensetzung zurückzugreifen, die dem individuellen Nährstoffbedarf des jeweiligen Hundes entspricht.


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