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Individuelles Hundefutter

Ihr Hund frisst nicht? - Was Sie dagegen tun können...

Wenn Hunde ihr Futter verweigern, kann dies viele Ursachen haben. Nicht alle sind bedenklich. Besteht der Verdacht auf eine Krankheit, sollte ein Tierarzt um Rat gefragt werden, in anderen Fällen kann die Appetitlosigkeit von selbst wieder verschwinden. Manchmal ist auch einfach das Futter Schuld an der Nahrungsverweigerung, denn manch ein Hund frisst nicht alles.



Psychische Ursachen

Futterverweigerung - Psychische Ursachen

Inappetenz kann insbesondere bei sensiblen Hunden die Folge von Stresssituationen oder hormonellen Veränderungen sein.
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Krankheit als Ursache

Futterverweigerung - Ursache Krankheiten

Verschiedene Erkrankungen können dazu führen, dass der Hund nicht mehr fressen will. Schmerzen, Verdauungsstörungen oder Übelkeit können ursächlich sein.
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Falsches Futter

Futterverweigerung - Ursache falsches Futter

Auch Hunde können wählerisch sein und nicht jeder Hund, mag jedes Futter. Auch der individuelle Energiebedarf und das Hungergefühl spielen eine Rolle.
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Psychische Ursachen

Einige Hunde sind besonders sensibel. Bei Abwesenheit oder Verlust der Bezugsperson oder eines Artgenossen leidet ein empfindliches Tier. Daraus kann eine Appetitlosigkeit resultieren. Auch die Hormone sind ein weiterer häufiger Grund der Nahrungsverweigerung. Eine läufige Hündin kann sich wenig hungrig zeigen, auch ein Rüde, der ihren Geruch in der Nase hat, mag oft nicht fressen. Ebenso kann ein Umgebungswechsel wie Umzug oder Urlaub dazu führen, dass der Hund keinen Appetit hat. Stresssituationen wie an Silvester oder bei Familienzuwachs sind ebenfalls gelegentlich die Ursache, dass der Hund nicht frisst.

Das falsche Futter

Nicht jeder Hund mag jedes Futter. Riecht es nicht gut oder verursacht es Magengrummeln, kommt es vor, dass es verweigert wird. Auch ungewohntes Futter kann zur Verweigerung führen. Weiterhin unterscheiden sich je nach Rasse und individueller Veranlagung der Energiebedarf und das Hungergefühl. Während manch ein Hund einfach alles verschlingt, nimmt ein anderer nur so viel auf, wie der Körper benötigt. Auch Welpen sind häufig wählerisch und fressen ihren Napf nicht leer. In diesem Fall sollte das Futter in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt angeboten werden.

Der erste Schritt zum schmackhaften Futter ...

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Der Hund frisst nicht wegen einer Krankheit

Ein Hund, der nicht frisst, also eine Inappetenz aufweist, kann auf eine Krankheit hinweisen. Bei Schmerzen, Verdauungsstörungen oder Übelkeit kann es dazu kommen, dass der Hund nicht frisst. Daneben wirken sich Schilddrüsenfehlfunktionen und verschiedene Organerkrankungen positiv oder negativ auf die Nahrungsaufnahme auf. Eine Nahrungsverweigerung kann auf Zahnschmerzen oder eine Zahnfleischentzündung hinweisen. Andere häufige Ursachen sind Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt. Möglicherweise ist es auch das Wetter: Viele Hunde zeigen sich bei hohen Temperaturen im Sommer wenig hungrig. Fremdkörper oder Vergiftungen können ebenfalls zu Futterablehnung führen.

Sobald ein Hund krankheitsbedingt unter Übelkeit und Erbrechen leidet, kann dies dazu führen, dass der Hund das in dieser Zeit verabreichte Futter in Zukunft nicht mehr anrührt. Hunde bringen das Unwohlsein mit dem Futter in Verbindung und meiden es nachfolgend. Eine solche Aversion ist schwer wieder aufzuheben.

Wann zum Tierarzt bei Appetitlosigkeit?

Im Zweifel gilt, lieber einmal zu viel zum Tierarzt, als einmal zu wenig. Insbesondere wenn der Hund neben einer Appetitlosigkeit Krankheitssymptome wie Erbrechen, Durchfall, Fieber, Entzündungen, blasse Schleimhäute, einen verhärteten oder aufgeblähten Bauch zeigt, sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

Wenn aber der Hund wegen einer Futterumstellung oder Ähnlichem nicht fressen will, ist es ausreichend, ihn langsam an das neue Futter zu gewöhnen und es ihm zu Anfang eventuell durch Zufügen von Wasser oder etwas Naturjoghurt schmackhaft zu machen. Ein bis zwei Tage ohne Nahrungsaufnahme schaden einem gesunden Hund nicht. Ist die Inappetenz jedoch mit weiteren Krankheitsanzeichen verbunden, sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.

Dr. Maria Hänse Autor

Autor - Tierärztin Dr. Maria Hänse

Dr. Maria Hänse war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig tätig und widmet sich nun der Weiterentwicklung des ® Ernährungskonzeptes.


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