Hund frisst nicht – Ursachen, 4 zentrale Fakten und 12 Tipps

Dein Hund verweigert sein Futter, frisst aber Gras und Leckerlis oder doch überhaupt nichts? Frisst dein Hund sein Futter nicht mehr, kann dies viele Ursachen haben. Alle wichtigen Informationen zur Appetitlosigkeit bei Hunden und Welpen sowie nützliche Tipps erfährst du in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Hund frisst nicht mehr: Diese 4 Fakten solltest du kennen

Es gibt eine beachtliche Anzahl an Ursachen, die die Appetitlosigkeit bei deinem Hund hervorrufen können. Neben psychischen Ursachen kommen vor allem ein zunehmendes Alter und das falsche Futter in Betracht.

Um herauszufinden, welche Auslöser für die Nahrungsverweigerung auf deinen Hund zutreffen, solltest du ein paar Maßnahmen ausprobieren, die sein Futter schmackhafter machen. Beobachtest du seine Reaktionen darauf, wirst du schnell eine Reihe von Gründen ausschließen können.

Will dein Hund plötzlich nicht mehr fressen, kann auch ein medizinischer Grund die Ursache sein. Bessert sich die Lage nicht und treten insbesondere zusätzliche Krankheitsanzeichen wie Durchfall in Erscheinung, solltest du unbedingt deinen Tierarzt aufsuchen.

Achte darauf, deinen Vierbeiner nicht zu sehr mit Snacks und schmackhaften Ergänzungen im Futter zu verwöhnen. Gerade im Welpenalter könnte er dadurch ein längerfristig anhaltendes, wählerisches Fressverhalten lernen.

Hund isst nicht: Ursachen und Anzeichen für die Appetitlosigkeit

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Die Gründe für ein problematisches Fressverhalten oder einer Nahrungsverweigerung bei Hunden sind vielzählig. Wir listen dir die wesentlichsten Auslöser und Anzeichen für seine Appetitlosigkeit auf.

Hund frisst plötzlich nicht mehr: Psychische Ursachen

Einige Hunde können besonders sensibel auf negative oder hormonelle Veränderungen reagieren:

Hund frisst nicht aus dem Napf: Das falsche Futter

Nicht jeder Hund und Welpe steht jedem Futter wohlgesonnen gegenüber:

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Hund frisst wenig: Krankheiten

Isst dein Hund nicht mehr, kann dies auf eine Krankheit hinweisen. Nimm deshalb jegliche plötzlich in Erscheinung tretende Inappetenz ernst:

Achtung: Liegt eine medizinische Ursache für die Appetitlosigkeit deines Hundes vor bzw. hegst du den Verdacht auf eine solche, solltest du so schnell wie möglich deinen Tierarzt konsultieren.

Appetitlosigkeit beim Hund: Sättigungsgefühl

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Je nach Rasse und individueller Veranlagung unterscheiden sich der Energiebedarf und das Hungergefühl. Während manche Hunde schlichtweg alles verschlingen, nehmen andere nur so viel auf, bis ihre Körper einen hinreichenden Energiehaushalt erreicht haben. Solange dein Hund so viel frisst, dass er nicht abnimmt und an Körpermasse verliert, besteht kein unmittelbarer Grund zur Sorge.

Möglicherweise erhält dein Hund von Nachbarn oder anderen Mitgliedern der Familie zwischendurch Leckerlis oder Essensreste. Häufen sich diese zusätzlichen Fütterungen, ist er bereits satt, bevor er sein eigentliches Futter bekommt. Dann sollte es dich auch nicht wundern, dass dein Hund seinen Napf nicht leer frisst.

Hund frisst nicht richtig: Wetterbedingte Inappetenz

Möglicherweise führt auch das Wetter dazu, dass dein Hund weniger frisst. Viele Hunde zeigen sich bei hohen Temperaturen im Sommer wenig hungrig.

Hund frisst kaum: Zunehmendes Alter

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Geruchsempfinden deines Vierbeiners, sodass ältere Hunde ihr Futter gegebenenfalls verschmähen. Dabei kann es helfen, das Futter zu erwärmen.

Welpe frisst nicht: Zahnwechsel

Junghunde kommen zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat in den Zahnwechsel. Während einige Welpen den Zahnwechsel problemlos überstehen, wollen andere ihr Futter nicht mehr anrühren. Du kannst das Futter deines Hundes während dieser Phase einweichen, um ihm das Kauen zu erleichtern.

Was tun, wenn der Hund nicht fressen will?

Wie lange kann ein Hund ohne Essen überleben?

Du fragst dich, wie lange ein Hund ohne Futter auskommt?

Es ist also nicht schlimm, wenn dein erwachsener Hund 1–2 Tage mäkelig vor seinem Napf sitzt. Hält die Situation jedoch länger an, solltest du Maßnahmen ergreifen.

Hund frisst weniger als sonst: Wann zum Tierarzt?

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Im Zweifel gilt, lieber einmal zu viel zum Tierarzt, als einmal zu wenig. Zeigt dein Hund neben den Anzeichen einer Appetitlosigkeit Krankheitssymptome wie Erbrechen, Durchfall, Fieber, Entzündungen, blasse Schleimhäute oder einen verhärteten oder aufgeblähten Bauch, solltest du deinen Tierarzt unbedingt aufsuchen.

Will dein Vierbeiner hingegen wegen einer Futterumstellung oder Ähnlichem nicht fressen, reicht es aus, ihn langsam an das neue Futter zu gewöhnen. Am Anfang solcher Umstellungen kannst du ihm das Futter durch unsere Tipps zur Appetitanregung schmackhafter machen. Ein bis zwei Tage ohne Nahrungsaufnahme schaden deinem Hund nicht, sofern er gesund ist.

Hund frisst nicht, was tun? – 5 Tipps zur Appetitanregung

Gib etwas ungesalzene Fleischbrühe ins Futter.

Wärme das Futter für ein paar Sekunden in der Mikrowelle auf. Die Fette im Futter lösen sich durch die Erhitzung und verbreiten einen wesentlich stärkeren und attraktiveren Duft.

Weiche das Trockenfutter in etwas lauwarmem Wasser ein.

Füge einige Esslöffel Magerjoghurt oder -quark zum Futter hinzu.

Greife auf eine Mischfütterung von Trocken- und Nassfutter zurück: Gib für den Start 1-2 Löffelchen Nassfutter zur Trockenfutter-Ration hinzu und vermenge das Gemisch. Zusätzlich kannst du noch etwas lauwarmes Wasser untermengen und einwirken lassen. Das weicht die Kroketten auf und macht sie geschmacksintensiver.

Informiere dich über weitere Themen zur Futterversorgung deines Hundes: