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Hund bei Hitze

10 Tipps für heiße Sommertage: Abkühlung für den Hund

Nicht nur uns Menschen machen heiße Temperaturen zu schaffen. Auch Hunden wird es heiß unter ihrem Fell. Doch wie schwitzen Hunde eigentlich? Wie viel Wasser sollten sie am Tag zu sich nehme? Wie erkenne ich einen Hitzschlag? Und vor allem: Wie kann ich meinen Hund abkühlen? Wir haben uns diese Fragen gestellt und geben die zehn besten Tipps zur Abkühlung für heiße Sommertage.


Warum hecheln Hunde?

Eine andere Frage könnte auch lauten: Wie schwitzen Hunde? Denn das Hecheln spielt eine entscheidende Rolle bei der Thermoregulation. Anders als wir Menschen, schwitzen Hunde nicht großflächig über die Haut, sondern besitzen nur in der Ballenhaut ihrer Pfoten Schweißdrüsen. Deshalb kühlen sie sich durch das Hecheln über Nase und Maul ab. Beim Ein- und Ausatmen gelangt Luft an die gut durchbluteten Nasen- und Mundschleimhäute, Wasser verdampft und die Verdunstungskälte kühlt den Hund. So bleibt ihre Körpertemperatur stabil.

Es ist also völlig normal, wenn Hunde nach einer körperlichen Anstregung oder bei großer Hitze mehr hecheln. Die normale Atemfrequenz von 10 bis 40 Atemzügen pro Minute kann sich sogar verzehnfachen. Übermäßgiges Hecheln kann jedoch auch auf Stress oder Schmerzen hindeuten.

Wie viel sollten Hunde trinken?

Damit die Thermoregulation bei Hunden funktioniert, müssen sie an heißen Tagen ausreichend trinken, um ihren Wasserhaushalt auszugleichen. Im Durchschnitt sollte ein Hund 40 bis 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Bei hohen Außentemperaturen steigt der Bedarf an Flüssigkeit auf 100 bis 150 Milliliter pro Kilo. Werden Hunde mit Feuchtfutter gefüttert, wird ein Teil des Wasserbedarfs bei der Nahrungsaufnahme gedeckt. Bei Trockenfütterung sollten Hundebesitzer darauf achten, dass der gesamte Bedarf täglich durch Trinkwasser gedeckt wird.

Praktische Tipps, um Hunde abzukühlen

Wir geben 10 Tipps für heiße Sommertage, um Ihren Hund abzukühlen, ohne den Kreislauf zu belasten.

1. Ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, auch unterwegs

Damit Hunde an heißen Sommertagen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen können, sollte der Trinknapf zu Hause immer mit frischem Wasser gefüllt sein. Auch unterwegs sollte dem Hund immer mal wieder etwas zu trinken angeboten werden. Dafür eignen sich Trinknäpfe zum Falten, die problemlos auf jeden Ausflug mitgenommen werden können.

2. Nicht am Mittag spazieren gehen, eher morgens und abends

Wählen Sie die Zeiten für Spaziergänge mit Bedacht. Gassirunden mit dem Hund sollte man an heißen Tagen eher auf die Morgen- und Abendstunden verlegen. Vor allem ältere Tiere und Hunde mit dichtem Unterfell leiden unter der Mittagshitze.

3. Auswahl des Ortes für Gassirunden: Lieber an den See

Statt auf Feldern oder Wiesen spazieren zu gehen, ist es im Sommer ratsam, eher den Wald, ohne direkte Sonneneinstrahlung, oder einen See aufzusuchen. Im Wasser oder an schattigen Plätzen fühlen sich die Tiere wesentlich wohler. Auch lange Strecken auf Asphaltstraßen sollten unbedingt gemieden werden, da der heiße Asphalt zu Verbrennungen an den Pfoten führen kann.

4. Körperliche Anstrengung vermeiden

Bei hohen Temperaturen sollten starke körperliche Anstrengungen, wie Radfahren, das ausgiebige Spiel mit Artgenossen und Sport wie Agility vermieden werden. Denn durch ausgiebigen Sport steigt die Körpertemperatur der Hunde an, was das Herz-Kreislauf-System der Hunde bei Hitze stark belastet. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen.

Hund am See abkühlen

5. Eine Kühlmatte, ein nasses T-Shirt oder Handtuch sorgt für Abkühlung

An besonders heißen Tagen können Hundebesitzer mit einem nassen T-Shirt oder einem befeuchteten Handtuch bei ihrem Hund für Abkühlung sorgen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das T-Shirt nicht zu eng sitzt, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Besser sind sogenannte Kühlmatten oder ein feuchtes Handtuch, das auf den Boden gelegt wird. Denn hier kann der Hund selbst entscheiden, ob er diese Form der Abkühlung nutzen möchte.

6. Den Hund niemals im Auto lassen

Hunde dürfen im Sommer nie alleine im Auto zurückgelassen werden, da es zur tödlichen Falle werden kann. Bei geschlossenen Fenstern heizt das Wageninnere sehr schnell auf, wodurch Hunde einen Hitzschlag erleiden können.

7. Futter auf mehrere Portionen aufteilen

Die Tagesration an Futter sollte im Sommer auf mehrere kleine Portionen verteilt werden. Dadurch werden die Verdauung und der Kreislauf des Hundes nicht unnötig belastet.

8. Regelmäßige Fellpflege: Täglich Bürsten

Vor allem Hunde mit dunklem Fell leiden unter direkter Sonneneinstrahlung. Prinzipiell sollten alle Hunde regelmäßig gebürstet werden, damit mehr Luft an die Haut gelangen kann. Bei einigen Hunderassen sorgt das Kürzen des Fells für Erleichterung. Hier erfahren Sie mehr über die Fellpflege bei Hunden.

9. Kühle Rückzugsmöglichkeiten bieten

Nach Spaziergängen oder Aufenthalten im Garten sollte Hunden immer eine kühle, schattige Rückzugsmöglichkeit geboten werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass sich die Hunde nach Spaziergängen ausreichend erholen können. Bei älteren Hunden kann eine Pause während des Spaziergangs nötig sein.

10. Anzeichen für einen Hitzschlag kennen

Ein Hitzschlag ist für Hunde lebensbedrohlich. Anzeichen dafür sind Apathie, schwankendes Gehen, dunkle Zunge, glasiger Blick, Fieber, weißliche Schleimhäute und Erbrechen. In diesem Fall sollte der Hund sofort aus der Sonne an einen kühlen Platz gebracht und zum Beispiel mittels eines feuchten Tuchs gekühlt werden. Dabei sollte nicht eiskaltes Wasser verwendet werden und man beginnt den Hund an den Pfoten zu kühlen. Nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte das Tier sofort zu einem Tierarzt gebracht werden.




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