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Insektenstich beim Hund

Insektenstich beim Hund: Symptome, Vorbeugung & Erste Hilfe

Im Sommer sind Wespen, Bienen und Hornissen unterwegs und viele Hunde schnappen nach den umherfliegenden Tieren. Dabei sind Insektenstiche für Hunde nicht nur schmerzhaft, sondern können sogar lebensbedrohlich werden.
Was Sie tun können, wenn Ihr Hund von einem Insekt gestochen wurde, wann der Stich gefährlich ist und wie man vorbeugen kann, lesen Sie hier.


Dr. Maria Hänse Autor

Autorin- Tierärztin Dr. Maria Hänse

Dr. Maria Hänse war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig tätig und widmet sich nun der Weiterentwicklung des ® Ernährungskonzeptes.

"Ein von Tierärzten entwickeltes Futter ist nicht nur in Krankheitsfällen zu empfehlen, sondern auch für gesunde Hunde, damit Ihr Tier immer optimal versorgt ist."

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Besondere Vorsicht bei Spaziergängen und am Futternapf

Besondere Gefahr geht von Hornissen, Bienen und Wespen in ihrem Nestbereich aus. Daher sollten Hundebesitzer bei Spaziergängen immer die Augen offen halten, dass ihr Hund nicht in die Nähe eines Nestes kommt. Genauso können Hunde Insekten aufnehmen, wenn sie fressen oder trinken, weshalb der Wassernapf regelmäßig kontrolliert und der Hund eher drinnen gefüttert werden sollte. Auch das Schnappen nach Insekten sollte stets unterbunden werden, um zu verhindern, dass diese in den Mund- und Rachenraum gelangen.

Symptome nach einem Insektenstich

Hat man beobachtet, dass sein Hund von einem Insekt gestochen wurde, er plötzlich aufjault, sich immer wieder an einer Stelle seines Körpers leckt oder stark speichelt, sollte man ihn nach einer Einstichstelle, Schwellungen oder Rötungen absuchen. Auch wenn Hunde plötzlich ihre Pfote heben und humpeln, kann ein Insektenstich die Ursache sein.

Je nachdem an welcher Körperstelle ein Hund gestochen wird, können die Symptome unterschiedlich ausfallen. Meist tritt eine Schwellung an der Einstichstelle auf. Bei einem Bienenstich bleibt ein Stachel zurück, eine Wespe kann dagegen mehrmals stechen und hinterlässt keinen Stachel. Auch Hornissen- oder Hummelstichen bleibt kein Stachel zurück.

Bei einem Stich im Mund-, Rachen- oder Halsbereich, können die Schleimhäute anschwellen, was zu Atembeschwerden, Erstickungssymptomen und sogar zur Bewusstlosigkeit führen kann. Zudem können Hunde allergisch auf die Gifte reagieren und in einen Schockzustand geraten. Ob es sich tatsächlich um einen anaphylaktischen Schock handelt, muss ein Tierarzt entscheiden, dem der Hund bei Verdacht schnellstmöglich vorgestellt werden sollte.

Sofortmaßnahmen und Erste Hilfe nach einem Insektenstich

Meist verläuft ein Insektenstich harmlos, sodass Hundebesitzer zunächst Ruhe bewahren sollten. Dann muss die Einstichstelle behandelt werden. Wurden Hunde von einer Biene gestochen, kann der Stachel mit einer Pinzette entfernt werden. Die Stelle sollte dann mit einem feuchtkalten Tuch, durch fließendes Wasser oder einem mit einem Tuch umwickelten Eisbeutel gekühlt werden.

Wurde der Hund im Mund- oder Rachenraum gestochen, sollte man auch hier von außen kühlen und den Hund genau beobachten. Da die Atemwege in kurzer Zeit blockiert werden können, ist es ratsam sofort einen Tierarzt aufzusuchen, sobald der Halsbereich oder die Zunge des Hundes anschwellen, er apathisch wirkt, röchelt und Atemnot zeigt.

Hund Insektenstich

Der Weg zum Tierarzt

Nach einem Insektenstich kann man bereits telefonisch Kontakt mit seinem Tierarzt aufnehmen, um sicherzustellen, dass die Praxis geöffnet hat und sich der Tierarzt ggf. vorbereiten kann. Bei dem Weg in die Praxis ist es ratsam zu zweit zu fahren, damit eine Person die Einstichstelle kühlen und den Hund weiterhin beobachten kann. Ist bekannt, dass der Hund auf Insektenstiche allergisch reagiert, können Hundehalter ein entsprechendes Notfall-Medikament von ihrem Tierarzt bekommen, das sie im Ernstfall selbst verabreichen können.





    Zusammengefasst: Symptome bei einem Insektenstich

  • Plötzliches Aufjaulen oder Humpeln
  • Starker Speichelfluss
  • Lecken einer Körperpartie oder Juckreiz
  • Schwellungen oder Rötungen
  • Atembeschwerden/Erstickungssymptome
  • Schockzustand und Bewusstlosigkeit

    Insektenstichen vorbeugen

  • Training: Das Schnappen nach Insekten sollte bereits im Welpenalter unterbunden werden
  • Wespennester am Haus oder im Garten sollten schnellstmöglich entfernt werden
  • Das Futter des Hundes sollte nicht draußen herumstehen
  • Der Wassernapf sollte regelmäßig kontrolliert werden
  • Im Fall einer Allergie ein Notfall-Medikament bereit halten

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