

Können Hunde Krankheiten riechen?
Der Geruchssinn deines treuen Vierbeiners ist enorm und verblüffend zugleich. Doch die Fähigkeiten deiner pelzigen Freunde gehen weit über das normale Erschnüffeln hinaus. So können Hunde Krankheiten riechen, wenn sie dafür ausgebildet worden sind. Aber wie verhalten sich Hunde, wenn sie Krankheiten riechen? Hier sind die Antworten.
Inhaltsverzeichnis
Riechen Hunde Krankheiten? Die Supernase unserer Hunde im Vergleich
Die faszinierende Welt der Hundenasen eröffnet uns einen Einblick in die Evolution der Sinnesorgane, bei der unsere vierbeinigen Freunde eindeutig die Nase vorn haben. Während wir Menschen im Alltag stark auf unsere Augen setzen, verlassen sich unsere pelzigen Begleiter auf ihre beeindruckende Riechleistung.
Ein Hund riecht eine Krankheit dank anatomischer Besonderheiten

- Die Riechschleimhaut eines Hundes ist mit 150 cm² um das 30-fache größer als die eines Menschen.
- Diese enorme Fläche ermöglicht es den Vierbeinern, selbst kleinste Geruchspartikel wahrzunehmen. Zum besseren Verständnis: Stelle dir vor, die menschliche Riechschleimhaut wäre so groß wie ein Briefumschlag – die eines Hundes würde dann die Größe eines DIN-A4-Blattes erreichen.
- Je nach Hunderasse verfügen die Fellnasen über 200 bis 300 Millionen hochsensible Riechzellen. Diese Anzahl macht deutlich, warum unsere felligen Freunde selbst minimale Geruchsveränderungen registrieren können.
- Diese Riechzellen arbeiten wie ein hochsensibler Scanner, der permanent die Umgebungsluft analysiert und auswertet.
- Die Riechzellen sind so empfindlich, dass sie bereits einzelne Moleküle erfassen können. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, wenn es darum geht, chemische Veränderungen im menschlichen Körper zu erkennen, die auf Krankheiten hinweisen können.
Merken Hunde, wenn man krank ist? – Besondere Wahrnehmungsfähigkeiten
- Unsere pelzigen Freunde nehmen selbst minimale Veränderungen in der Körperhaltung ihrer Menschen wahr.
- Sie spüren jede Stimmungslage ihres Frauchens oder Herrchens.
- Ihr ausgeprägter Drang, sich an Menschen zu binden und sie zu beschützen, verstärkt ihre Aufmerksamkeit.
Welche Krankheiten können Hunde riechen? Medizinische Einsatzmöglichkeiten
Hunde können es tatsächlich merken, wenn Menschen krank sind. Diese außergewöhnlichen Fähigkeiten kommen besonders im medizinischen Bereich zum Tragen. Hier retten sie durch ihre feine Nase und aufmerksame Art Leben.
Epilepsie-Früherkennung
- Ein Hund besitzt die Fähigkeit, bereits zwanzig bis dreißig Minuten vor einem epileptischen Anfall die Gefahr zu erkennen.
- In einer speziellen Ausbildung lernen sie, durch Winseln, Anstupsen oder Bellen zu warnen.
- Die vierbeinigen Begleiter können sogar andere Personen holen, Medikamente bringen oder einen Alarmknopf drücken.
Diabetes-Unterstützung
- Die feinen Nasen können einen niedrigen Blutzuckerspiegel am Schweiß oder Geruch des Menschen erkennen.
- Wie Drogen-Spürhunde werden sie speziell auf den Geruch von Unter- oder Überzuckerung trainiert.
Können Hunde Krebs riechen?
Ja, Hunde können auch Krebs erkennen. Unsere talentierten Vierbeiner riechen am Atem oder Stuhl der Betroffenen und können so unterschiedliche Krebsarten erkennen:
- Wissenschaftliche Tests zeigen bei Atemproben eine Trefferquote von 95 Prozent für die Erkennung von Krebs.
- Bei Stuhlproben erreichen die geschulten Vierbeiner sogar eine Trefferquote von 98 Prozent.
- Besonders Lungen-, Brust- und Eierstockkrebs können von den pelzigen Freunden erschnüffelt werden.
Wie verhält sich ein Hund, wenn er Krebs riecht?
Wie reagieren Hunde auf Krebskranke? Trainierte Hunde geben dem Herrchen*Frauchen bestimmte Signale, wenn sie Krebs riechen. Diese können sein:

- Dein Hund stellt sich vor die krebskranke Person und fängt an, zu bellen.
- Dein Vierbeiner legt seine Nase vor einer kranken Person ab.
- Es kann auch vorkommen, dass dein Hund zu bellen anfängt, während du gerade schläfst und sich eine andere Person dir nähert. Dies macht er, weil er nicht möchte, dass jemand sein Herrchen*Frauchen dabei stört, sich von der Krankheit zu regenerieren.
- Wenn es sich um eine Krebsart handelt, die sich von außen bemerkbar macht, wird dein Hund vermehrt an der Stelle schnüffeln, wo er den Krebs wahrnimmt. Es kann also durchaus sein, dass du dadurch merkst, dass wohl irgendetwas nicht stimmt.
Die Gaben des Hundes: Aufgrund der besonderen Fähigkeiten unserer vierbeinigen Helfer kannst du es vielleicht umgehen, dass sich eine Krankheit, die dein Arzt*deine Ärztin noch nicht diagnostiziert hat, weiter verschlimmert.
Hunde riechen Krebs und viele weitere Krankheiten
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Fähigkeiten unserer Hunde, Krankheiten zu erkennen, sind beeindruckend. Durch ihre außergewöhnliche Kombination aus feinem Geruchssinn und enger Bindung zum Menschen werden sie zu wertvollen Helfern im Gesundheitsbereich. Besonders Rassen wie der Deutsche Schäferhund, Labrador Retriever und Golden Retriever eignen sich durch ihren „will to please“ hervorragend für diese wichtige Aufgabe. Diese treuen Vierbeiner beweisen täglich, dass sie mehr können als nur treue Begleiter zu sein – sie sind wahre Lebensretter auf vier Pfoten.
- Unser Tipp

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- Die Futterprobe ist auf den Energie- und Nährstoffbedarf deines Hundes abgestimmt.
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