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futalis Ernährungskonzept

Deutsche Jagdhunde

Als Jagdhunde, also Hunde, die den Jäger bei vielfältigen Aufgaben unterstützen, zählen viele Rassen. Sie stöbern beispielsweise Wild auf, apportieren erlegte Tiere oder finden verwundetes Wild. Jagdhunde zeichnen sich oft durch die besondere Eignung für eine Geländeart aus, etwa im Fall von Rassen, die eine besondere Wasserliebe zeigen und verstärkt in der Jagd auf Wasservögel eingesetzt werden. Andere Jagdhunde kommen vor allem in der Waldjagd oder bei der Feldjagd auf Niederwild (z. B. Fuchs, Dachs, Feldhase) zum Einsatz. Außerdem sind einige Rassen für bestimmte Aufgaben spezialisiert, andere vielfältiger einsetzbar.


FCI-Einteilung der Jagdhunde

Der Jagdgebrauchshundverband JGHV teilt die Jagdhunde in sechs Kategorien ein. Vorstehhunde zeigen dem Jäger das aufgespürte Wild durch Vorstehen lautlos an; Stöberhunde durchsuchen Wald- oder Schilfgebiete nach Wild und treiben es auf den Jäger zu. Als Schweißhunde (als Schweiß wird das Blut in der Jägersprache bezeichnet) werden Hunde bezeichnet, die verletztes Wild aufspüren und stellen, während jagende Hunde das Wild suchen und dem Jäger zutreiben. Erdhunde stöbern Kleinwild wie Füchse oder Dachse im Bau auf, Apportierhunde wiederum bringen dem Jäger erlegte Tiere.


Wissenswertes über die Ernährung der Deutschen Jagdhunde

Kennen Sie den Nährstoffbedarf Ihres Jagdhundes? Dieser hängt von 9 ernährungsrelevanten Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem das Alter, Gewicht, die Größe und Aktivität, der Gesundheitszustand und Allergien.

Deutsche Jagdhunde

Geschichte der deutschen Jagdhundezucht

Jagdhunde wie die alten Packer, Spür- und Hetzhunde waren in Deutschland bereits im Mittelalter bekannt. Damals unterschied man jedoch nicht nach Rassen, sondern nach Einsatzbereichen, etwa in Leithunde, Spürhunde oder Vorstehhunde. Aus der Zucht dieser Gruppen entstanden viele heutige Hunderassen, so zum Beispiel der Dackel, der ursprünglich zur Baujagd auf Füchse und Dachse gezüchtet wurde. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine Zucht, die auch das äußerliche Erscheinungsbild berücksichtigte; erstmalig wurden Standards für die einzelnen Rassen aufgestellt. Dabei fand in vielen Fällen eine starke Vermischung mit englischen Jagdhunderassen statt.


Einsatzbereiche von Jagdhunden in Deutschland

Jagdhunde werden je nach ihren rassespezifischen Eigenschaften und Fähigkeiten verwendet. In Deutschland zählt dazu zum Beispiel die Waldjagd, bei der je nach Art des Jagens Stöberhunde, jagende Hunde oder Vorstehhunde zum Einsatz kommen. Stöberhunde, wie der Deutsche Wachtelhund, werden bei Treibjagden oder Bewegungsjagden verwendet, bei denen das Wild durch die Hunde aufgescheucht wird. Sie jagen das Wild dabei selbstständig und treiben es dem Jäger zu. Stöberhunde sind außerdem auch zur Schweißarbeit, also zum Suchen des verletzten Wildes und zum Apportieren geeignet. Jagende Hunde wiederum werden beim Brackieren, der traditionellen Fuchs- und Hasenjagd, eingesetzt, die jedoch in Deutschland an Bedeutung verloren hat. Vorstehhunde dienen bei der Waldjagd dazu, Feder- und Niederwild im Gebüsch oder im Unterholz aufzuspüren.

Für die Wasserjagd werden bevorzugt diejenigen Hunderassen verwendet, die eine besondere Vorliebe für das Wasser zeigen. Sie unterstützen den Jäger, indem sie Schilfgürtel und andere mögliche Deckungen nach Wasservögeln durchsuchen und diese aufscheuchen. Außerdem apportieren sie das erlegte Wild aus dem Wasser und verfolgen bei Bedarf verletzte Tiere. Zu den Wasserjagdhunden zählen zum Beispiel die Retriever als wasserfreudige Apportierhunde sowie die Stöberrassen Wachtelhund und Cocker Spaniel.

Jagdhunde werden ebenfalls in der Feldjagd eingesetzt, wo insbesondere Vorstehhunde beim Aufstöbern von Niederwild auf Feldflächen von Bedeutung sind. Dazu zählen die Rassen Deutsch Lang-, Kurz- und Drahthaar, die Münsterländer sowie die Pointer und Setter. Außerdem werden bei der Feldjagd Apportierhunde, wie die speziell für diese Aufgabe gezüchteten Retriever, eingesetzt. Jagdhunde sind außerdem in der Schweißjagd von Bedeutung, wobei das verletzte Wild vom Hund gesucht und angezeigt wird.


Die beliebtesten deutschen Jagdhunde


Deutscher Jagdterrier

Der Deutsche Jagdterrier zählt zu den Stöber- und Erdhunden und wird vor allem in der Jagd auf Füchse und Wildschweine eingesetzt. Er entstand in den 1920er Jahren aus Kreuzungen verschiedener Terrierrassen mit dem Ziel, einen robusten, mutigen und spurlauten Jagdhund zu züchten. Er ist vielseitig einsetzbar und zeichnet sich durch seine gute Nase aus; außerdem zeigt er ein unerschrockenes Verhalten und eine sehr gute Wildschärfe. Der Deutsche Jagdterrier liebt das Wasser und eignet sich ebenfalls für den Einsatz bei der Schweißjagd. Aufgrund seines ungestümen Wesens eignet er sich jedoch nur für erfahrene Hundehalter, die ihn artgerecht zu halten und zu erziehen wissen. In der Regel wird diese Rasse nur an Jäger abgegeben und findet auch dort ihre Bestimmung. In Einzelfällen ist der Deutsche Jagdterrier aber auch für erfahrene, engagierte Hundehalter geeignet, die ihn beispielsweise in der Rettungshundearbeit einsetzen.

Weitere Informationen: Rasseportrait-Seite vom Deutschen Jagdterrier.



Deutsche Bracke

Unter der Bezeichnung Deutsche Bracke wurden um 1900 verschiedene deutsche Brackenrassen zusammengefasst. Als Bracken bezeichnete man ursprünglich die rein jagenden Hunde, die lange Zeit vor allem in der Fuchs- und Hasenjagd eingesetzt wurden. Da diese Art der Jagd aufgrund gesetzlicher Regelungen an Bedeutung verloren hat, dient die Deutsche Bracke heute vorwiegend als Schweißhund sowie als Stöberhund bei der Jagd auf Schalenwild. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Ausdauer, Willensstärke und ihre Laufstärke aus. Bracken lassen sich in der Regel zwar leicht ausbilden, benötigen aber ein hohes Maß an rassegerechter Beschäftigung und Bewegung und sind deshalb nur für engagierte Hundehalter und Jäger geeignet, die diesen Hunden eine Aufgabe geben.

Weitere Informationen: Rasseportrait-Seite von der Deutschen Bracke..



Deutsch Drahthaar

Der Deutsch Drahthaar ist ein klassischer Vorstehhund. Er entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus Kreuzungen mehrerer Jagdhunderassen, deren gute Jagdeigenschaften sein erster Züchter, Sigismund Freiherr von Zedlitz und Neukirch, in einer einzigen Rasse vereinen wollte. Der Deutsch Drahthaar ist vielseitig einsetzbar und eignet sich für die Vorsteharbeit in Wald, Feld und Wasser und kann ebenfalls zum Apportieren eingesetzt werden. Er ist leistungsstark und ausgeglichen, benötigt jedoch ein hohes Maß an körperlicher und geistiger Arbeit. Als klassischer Jagdhund ist auch diese Rasse nur für Hundehalter geeignet, die ihn konsequent erziehen und führen können und den Deutsch Drahthaar seiner Rasse entsprechend auslasten können.

Weitere Informationen: Rasseportrait-Seite vom Deutsch Drahthaar.



Deutsch Kurzhaar

Ähnlich wie der Deutsch Drahthaar ist auch der Deutsch Kurzhaar ein Vorstehhund. Im 19. Jahrhundert wurde der „alte“ eher schwerfällige Typ dieser Rasse durch die Einkreuzung von englischen Pointern und anderen Vorstehhunden zu dem Hund, wie man ihn heute kennt. 1879 wurden die ersten Rassestandards festgelegt. Obwohl er laut FCI als Vorstehhund geführt wird, kann er in sämtlichen Jagdbereichen und in allen Geländen eingesetzt werden. Der Deutsch Kurzhaar ist ein sehr guter Begleiter für Jäger, der seinen Besitzer aber auch im Alltag problemlos begleitet. Natürlich muss man, wie bei jedem Hund, auf eine konsequente aber liebevolle Erziehung achten. In der Regel wird der Deutsch Kurzhaar nur in Jägerhände abgegeben, um sicherzugehen, dass er seiner Rasse entsprechend geführt und ausgelastet wird.

Weitere Informationen: Rasseportrait-Seite vom Deutsch Kurzhaar.



Kleiner Münsterländer

Der kleine Münsterländer ist die kleinste Rasse der deutschen Vorstehhunde. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Züchtern etabliert. Er ist ein hervorragender Jagdhund, auch wenn er heute oftmals als Familienhund gehalten wird. Bei der Jagd wird der Kleine Münsterländer als Vorstehhund geführt, eignet sich aber auch für die Schweißarbeit und kann sicher an Land oder aus dem Wasser apportieren. Er ist ein intelligenter und freundlicher Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht, um glücklich zu sein. Neben der Jagd eignet er sich auch gut für die Ausbildung zum Rettungshund oder Mantrailer.

Weitere Informationen: Rasseportrait-Seite vom Kleinen Münsterländer.