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Borreliose beim Hund erkennen und therapieren

Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die bei Hunden ebenso wie bei Menschen durch Zecken übertragen wird. Die Infektion erfolgt durch die Übertragung von Bakterien, den Borrelien, bei einem Zeckenbiss auf den Hund. Die Folge sind Entzündungen im gesamten Körper des erkrankten Hundes. Die meisten Fälle von Borreliose beim Hund sind während der Sommermonate zu verzeichnen, da in diesem Zeitraum ein erhöhtes Vorkommen von Zecken in der freien Natur zu registrieren ist. Von Gebüsch und Gras aus gelangen die Tiere ohne Schwierigkeiten in das Fell des Hundes und beißen sich in der Haut fest.


Borreliose beim Hund: Ursachen und Symptome

Die Bakterien, durch die Borreliose beim Hund ausgelöst wird, leben im Margen-Darm-Trakt der Zecke. Bei einem Zeckenbiss werden diese Bakterien über den Speichel der infizierten Zecke übertragen und gelangen auf diese Weise in die Blutbahn des Hundes. Haben sich die Bakterien erst einmal im ganzen Körper ausgebreitet, ziehen diese Entzündungen nach sich, die im schlimmsten Fall tödlich enden können. Ein erstes Anzeichen für Borreliose beim Hund ist häufig eine oberflächliche Hautrötung, in der Folge kann es zu verschiedenen Entzündungsbeschwerden, Fieber sowie Gelenk- und Muskelschmerzen des Hundes kommen. Auch Appetitlosigkeit sowie in schlimmen Fällen zwischenzeitliche Lähmungen oder Nierenentzündungen können Folgen einer Borreliose beim Hund sein.

Borreliose beim Hund

Therapie der Borreliose bei Hunden

Ein Problem bei der frühzeitigen Erkennung und Behandlung einer Borreliose ist die Tatsache, dass die ersten Symptome oftmals erst Monate nach dem Zeckenbiss auftreten, und auch eine eindeutige Diagnose anhand von Laborwerten gestaltet sich zumeist schwierig. Aus diesem Grund wird häufig eine diagnostische Antibiotikatherapie durchgeführt. Wenn eine solche Behandlung anschlägt, gilt dies als sicherer Hinweis für Borreliose. Die Behandlung mit Antibiotika wird in der Regel über einen Zeitraum von einem Monat weitergeführt. Die auslösenden Bakterien sind allerdings so resistent, dass dazu geraten wird, die Behandlung insgesamt vier oder fünf Mal in Abständen von drei Monaten zu wiederholen. In den meisten Fällen tritt bereits in den ersten Tagen einer Antibiotikabehandlung eine sichtbare Besserung der Beschwerden ein. Wenn eine Borreliose beim Hund frühzeitig erkannt und behandelt wird, hat das Tier gute Heilungschancen, eine vollständige Eliminierung der auslösenden Bakterien ist allerdings unwahrscheinlich. Der erkrankte Hund muss in diesen Fällen mit einer chronischen Borreliose leben, das heißt, dass in regelmäßigen Abständen akute Krankheitsschübe auftreten können.


→ Übersicht über die wichtigsten Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden


→ Zeckenzange für Hunde zur sicheren Entfernung


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