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futalis Ernährungskonzept

Therapie von Pankreatitis und Pankreasinsuffizienz bei Hunden

Betroffene Hunde benötigen in der Therapiephase viel Ruhe und sollten keinen Belastungen ausgesetzt werden, um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu erzielen. Bei akuten Schmerzen werden erkrankte Hunde mit speziellen schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Ist der Hund deutlich geschwächt, sodass eine eigenständige Nahrungsaufnahme nicht möglich ist, sind Infusionen unabdingbar. In Sonderfällen müssen Hunde über eine Sonde ernährt werden. Dabei wird eine leichtverdauliche Flüssignahrung verabreicht. Diese schont die Bauchspeicheldrüse, indem die Produktion von Verdauungsenzymen verringert wird, und fördert ihre Heilung.

Um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten, sollte das Futter in kleinen Portionen über den Tag verteilt verabreicht werden. Die Nahrung sollte hochverdaulich sein, weil die Verdauungsprozesse gestört sind. Außerdem sollte eine bedarfsgerechte Energiezufuhr sichergestellt werden, wobei die Stärke in der Kohlenhydratquelle hoch verdaulich sein muss. Auch bei der Zufuhr von Proteinen sollte eine gute Verdaulichkeit gegeben sein. Leichtverdauliche Proteinlieferanten sind unter anderem erhitztes Muskelfleisch und magere Milcherzeugnisse. Nicht zu empfehlen sind bindegewebsreiche Erzeugnisse in Form von Rinderhaut, Sehnen und Knorpel, da sie schwer verdaulich sind.

Auch beim Fettgehalt ist eine Anpassung vorzunehmen, da fettreiche Mahlzeiten zu einer verstärkten Kotausscheidung führen. Im Trockenfutter ist eine Absenkung des Fettgehalts auf 9 bis 14 % meist ausreichend, im Nassfutter entspricht dies einem Fettgehalt von 2,5 bis 4 %. Bei übergewichtigen Hunden ist eine weitere Reduktion des Fettgehalts zu empfehlen.

Um einen möglichen Mangel an Nährstoffen zu vermeiden, sollten der Ration essentielle Fettsäuren in Form von Linolsäure aus Leinöl sowie Omega-3-Fettsäuren, die zum Beispiel in Lachsöl enthalten sind, beigemengt werden. Auch sollte eine erhöhte Zufuhr von fettlöslichen Vitaminen (A, D und E) berücksichtigt werden.

Darüber hinaus ist eine Injektion von bestimmten Vitaminen möglich. Dies kann insbesondere bei einem Mangel von Vitamin B12, Vitamin K und Folsäure erforderlich sein. Zudem können die fehlenden Enzyme der Bauchspeicheldrüse in Form von Tabletten oder Pulver der Ration beigemischt werden. Diese unterstützen die Aufspaltung von Nahrungsbestandteilen. Das Pulver sollte dem Futter mindestens eine halbe Stunde vor der Fütterung zugesetzt werden, damit das Futter vorverdaut und von dem Hund besser verwertet wird. Die Dosierung sollte jedoch so niedrig wie möglich gehalten werden.

Da eine Pankreatitis zu dauerhaften Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse führen kann, sind betroffene Hunde auf eine lebenslange, angepasste Ernährung angewiesen. Grundsätzlich kann die Bauchspeicheldrüse durch ein Diätfuttermittel zum Ausgleich bei unzureichender Verdauung mit maßgeschneiderter Rezeptur unterstützt werden. Bei futalis lassen sich entsprechende Anpassungen in der Futterzusammensetzung vornehmen, wenn eine sichere Diagnose beim Tierarzt gestellt wurde.


↓ Pankreatitis und Pankreasinsuffizienz


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