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futalis Ernährungskonzept

Die Entwicklungsphasen eines Hundes

Ein Hund durchläuft im Laufe seines Lebens verschiedene Entwicklungsphasen. Da es gerade für Welpen überaus wichtig ist, in bestimmten Phasen viele Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln, sollten Hundehalter diese kennen.


Vor der Geburt: Pränatale Phase

Bereits vor der Geburt können die Föten in der Gebärmutter gewisse Umweltreize wahrnehmen. Züchter sollten darauf achten, die Stressbelastung der Mutterhündin möglichst gering zu halten, und für eine bedarfsangepasste Ernährung zu sorgen, damit die Entwicklung der Welpen optimal unterstützt wird.


Erste und zweite Lebenswoche: Neonatale Phase

Nach der Geburt können Welpen ihre Körpertemperatur noch nicht selbstständig regulieren, ihre Augen und Ohren sind noch geschlossen, sie können nicht selbstständig Kot und Urin absetzen und der Geruchssinn ist noch nicht stark entwickelt. Der Alltag des Welpen besteht hauptsächlich daraus zu schlafen und Milch aufzunehmen. Je älter die Welpen werden, desto mehr bewegen sie sich in ihrer Wurfkiste und unternehmen erste Gehversuche.

Entwicklungsphasen des Hundes

Dritte Lebenswoche: Übergangsphase

Die Übergangsphase beginnt mit dem Öffnen der Augenlider. Auch die Gehörgänge öffnen sich. Doch erst ab dem 16. bis 18. Tag (je nach Rasse) nach der Geburt sind die Seh- und Hörfähigkeit des Welpen entwickelt. Der Welpe kann nun weitgehend seine Körperwärme regulieren und setzt selbstständig Kot und Urin ab. Mit der Ausprägung der Sinne, beginnen Welpen nun ihre Umwelt und ihre Wurfgeschwister aktiv wahrzunehmen.

Ab der dritten Lebenswoche: Sensitive Phase, Sozialisierungsphase

Ab der dritten Lebenswoche spricht man von der sensitiven bzw. sensiblen Phase. Darunter zählt die Sozialisierungs- und die Juvenilphase, die mit Beginn der sexuellen Reife endet. Früher wurde die sensitive Phase in die Präge-, Sozialisierungs-, Rangordnungs- und Rudelordnungsphase unterschieden.

Welpen beginnen, sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. In dieser Zeit lernen die Welpen am schnellsten, Präferenzen und Verhaltensmuster werden schneller erworben als in anderen Entwicklungsphasen des Hundes. Deshalb sollten die Welpen vor allem zwischen der sechsten und achten Lebenswoche durch den Züchter positiv auf verschiedene Umweltreize geprägt werden. In dieser Zeit sollten sie verschiedene Untergründe sowie optische und akustische Reize kennenlernen. Auch das soziale Spiel ist in dieser Phase besonders wichtig. Hier lernen die Welpen mit Artgenossen und dem Menschen umzugehen und zu kommunizieren.

In der juvenilen Phase (Pubertätsphase) benehmen sich Hunde häufig flegelhafter und testen die Grenzen gegenüber den Menschen aus. Rüden heben erstmalig ihr Bein und Hündinnen bekommen ihre erste Läufigkeit.

Reifungsphase und Adoleszenzphase

Nach der Geschlechtsreife stabilisiert sich der Hormonspiegel von Hunden allmählich. Das Verhalten und der Charakter festigen sich. Je größer die Rasse ist, desto später werden die Hunde erwachsen.



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