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futalis Ernährungskonzept

Knoblauch und Zwiebeln für Hunde

Knoblauch und Zwiebeln gehören keinesfalls auf den Futterplan für Hunde, da sie schwere Vergiftungen verursachen können. Beide Lebensmittel enthalten Stoffe, die für den Hundeorganismus schädlich sind. In Zwiebeln betrifft das N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid, zwei Wirkstoffe, die die roten Blutkörperchen zerstören und eine Blutarmut verursachen können. In Knoblauch ist zusätzlich der Giftstoff Allicin enthalten.

Vergiftungen können insbesondere im Fall von Zwiebeln bereits durch kleine Mengen ausgelöst werden, unabhängig davon, ob sie roh oder gekocht gefüttert werden. Das sollte besonders dann bedacht werden, wenn dem Hund Speisereste gefüttert werden. Eine mittelgroße Zwiebel reicht bei einem kleinen Hund aus, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Bei Knoblauch beträgt die maximale Tagesdosis etwa 4 g pro Tier. Die toxische Dosis wird für Knoblauch und Zwiebel mit 5 g pro Kilogramm Körpergewicht berechnet.

Knoblauch für Hunde

Knoblauch und Zwiebeln: keine Mittel gegen Flöhe, Zecken und Würmer

Wenngleich Knoblauch und Zwiebeln eine gute Wirkung gegen Flöhe, Zecken und Würmer nachgesagt wird, ist diese Wirkung bis heute nicht nachgewiesen. Aufgrund der toxischen Wirkung beider Pflanzen wird Hundebesitzern dringend davon abgeraten, bei einem Befall auf Zwiebeln und Knoblauch als Hausmittel zurückzugreifen. Der Schaden, der durch eine mögliche Vergiftung ausgelöst wird, ist in jedem Fall größer als eine mögliche, nicht nachgewiesene Wirkung gegen das Ungeziefer. Eine Anämie, die durch eine Zwiebelvergiftung ausgelöst wird, kann für den Hund tödlich sein. Auch gegen Würmer werden teilweise Präparate mit Zwiebel oder Knoblauch angeboten. Hier besteht ebenfalls die Gefahr einer Intoxikation. Die Wirkung gegen Ektoparasiten und Würmer wurde bisher nicht nachgewiesen. Daher sollten immer Medikamente vom Tierarzt genutzt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen und den Hund gesund zu erhalten.


Woran ist eine Knoblauch- oder Zwiebelvergiftung zu erkennen?

Eine Knoblauch- oder Zwiebelvergiftung äußert sich zunächst durch typische Symptome wie Erbrechen und Durchfall, die in den meisten Fällen direkt nach dem Verzehr auftreten. In den folgenden Tagen kann es zu weiteren Beschwerden kommen. Besonders häufig sind eine erhöhte Temperatur, blasse Schleimhäute, dunkler Urin sowie eine veränderte Gemütslage des Hundes. Des Weiteren ist es möglich, dass der Hund an Zitteranfällen oder Magenkrämpfen leidet. Außerdem erscheint er unter Umständen geschwächt, weist einen schwachen Puls, Herzrasen oder eine erhöhte Atemfrequenz auf. Bis sich diese Vergiftungserscheinungen einstellen, können jedoch bis zu vier Tage vergehen. Aus diesem Grund sollte bereits bei den ersten Anzeichen und dem Verdacht auf eine Zwiebel- oder Knoblauchvergiftung ein Tierarzt aufgesucht werden.

Zwiebel für Hunde

Bei einer Zwiebel- oder Knoblauchvergiftung werden die roten Blutkörperchen des Hundes angegriffen. Die Folge ist eine Anämie, also eine Blutarmut, die die Sauerstoffversorgung der Organe gefährdet und tödlich sein kann. Eine weitere mögliche Folgeerkrankung ist Hypertonie. Dabei handelt es sich um einen erhöhten Blutdruck, der die Organe je nach Vergiftungsgrad ebenfalls stark belastet.


Was tun im Notfall?

Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung, sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Er wird den Kreislauf wieder stabilisieren. Nach klinischer Besserung sollte auf jeden Fall völlig auf Zwiebeln und Knoblauch in der Nahrung verzichtet werden.


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