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futalis Ernährungskonzept

Wie Sie Ihrem Hund "Hier" beibringen

Der Rückruf des Hundes mit „Hier“ ist eines der wichtigsten Kommandos. Nur wenn Hunde abrufbar sind, können sie sorglos auch ohne Leine laufen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Welpen beibringen, auf Kommando freudig zu Ihnen zu kommen.


So kommt der Hund mit Freude

Am besten wird das Kommando „Hier“ oder „Komm“ mit möglichst wenig Ablenkung geübt. Jedes herumfliegende Blatt oder sonstige Ablenkungen können verhindern, dass die Welpen auf schnellstem Weg zu ihrem Besitzer laufen. Im Idealfall beginnt man deshalb in ablenkungsarmer Umgebung, außerdem sollte die Distanz zwischen Hund und Halter möglichst gering sein, wenn man mit dem Training beginnt. Am besten arbeitet man zu zweit. Während eine Person den Hund festhält, zeigt der Hundeführer dem Welpen seine Futterbelohnung, rennt ca. fünf Meter weg, hockt sich hin und ruft den Hund einmal mit dem Kommando „Hier“ oder „Komm“. Die Welpen haben noch ihren Folgetrieb und werden schnell zu ihrem Besitzer laufen. Dann bekommen sie auch gleich ihre Belohnung. Natürlich kann man auch alleine mit seinem Hund üben. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Welpe zu Beginn des Trainings aufmerksam ist.

Kommando Hier

Häufige Fehler bei der „Hier“-Übung

Häufig werden Hunde herangerufen, müssen erst vorsitzen und bekommen dann ihre Belohnung. Bringt man dem Welpen jedoch gerade erst bei was „Hier“ bedeutet, wird er nur für das Vorsitzen belohnt. Deshalb sollten sie sofort ihr Futter bekommen. Ein weiterer Fehler, der häufig gemacht wird, ist, dass sich die Besitzer über ihren Hund beugen. Das kann gerade für unsichere Hunde bedrohlich sein. Deshalb ist es besser, sich klein zu machen und hinzuhocken, um den Hund zu sich zu rufen.

Kommandos unbedingt wieder auflösen

Außerdem ist es wichtig, dass die Welpen nicht die Erfahrung machen, dass sie nur gerufen werden, um angeleint zu werden, wenn es nach Hause geht. Wird jeder Freilauf und jedes Spiel mit dem Kommando „Hier“ beendet, kann es sein, dass der Hund ungern kommen wird. Deshalb ist es sinnvoll, den Hund immer mal während des Freilaufs heranzurufen, mit ihm zu spielen, ihn an- und wieder abzuleinen. So wird er auch in Zukunft mit Freude kommen.

Was tun, wenn der Welpe nicht kommt?

Zunächst sollte man seinen Welpen nur rufen, wenn dieser gerade Blickkontakt aufnimmt, aufmerksam und nicht zu weit weg ist. Schnüffelt er gerade intensiv, wartet man kurz mit der Übung. Auch aus einem Spiel mit anderen Welpen sollte man die Hunde noch nicht herausrufen. Sonst kann es sein, dass man ihm mehrmals das Kommando geben muss und so lernt der Hund, dass es ausreicht, wenn er beim dritten oder vierten Mal Rufen kommt.

Haben Besitzer das Kommando „Hier“ gegeben und der Welpe kommt nicht, können sie schnell in die entgegengesetzte Laufrichtung wegrennen. Der Welpe wird durch seinen Folgetrieb hinterherrennen und lernen, dass er aufmerksam sein muss. Wichtig ist, den Hund niemals zu strafen, wenn er kommt, egal was er zuvor getan hat.

Kommando Hier

Warum eine Hundepfeife sinnvoll ist

Viele Hundeschulen arbeiten mit Hundepfeifen, um das Kommando „Hier“ zu trainieren. Grund dafür ist, dass eine Hundepfeife immer gleich klingt, egal ob der Besitzer verärgert, gestresst oder erkältet ist. Die Pfeife kann gleich zu Beginn des Trainings eingebaut werden. Kommt der Welpe angerannt, folgt nach dem Kommando „Hier“ ein Pfiff oder auch Doppelpfiff. Auch wenn der Hund sein Futter bekommt, kann ein Pfiff erfolgen, damit er den Pfiff mit dem Herankommen und der folgenden Futterbelohnung verknüpft.



Bettina Krist

Bettina Krist - Unsere Expertin für Hundezucht und Hundetraining

Bettina Krist arbeitet als Hundetrainerin und ist Golden Retriever Züchterin. Für futalis schreibt sie regelmäßig über die Hundezucht, Hundeerziehung und Welpenbeschäftigung.

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