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Hunde im Herbst

Brauchen Hunde im Winter mehr Futter?

Um gesund durch den Winter zu kommen, gilt es, einiges zu beachten. Die richtige Ernährung kann zur Gesunderhaltung des Hundes beitragen. Für manche Hunde ist es sogar ratsam, die Futterration im Winter anzupassen.


Dr. Maria Hänse Autor

Autorin- Tierärztin Dr. Maria Hänse

Dr. Maria Hänse war mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig tätig und widmet sich nun der Weiterentwicklung des ® Ernährungskonzeptes.

"Vor allem Hunde, die sich überwiegend draußen aufhalten, haben bei kalten Temperaturen einen erhöhten Energiebedarf. Für Familienhunde in der Wohnung spielt die Kälte eine weniger große Rolle bei der Ernährung. Jedoch sollte auch hier der Gewichtszustand genau beobachtet werden."

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Steigender Energiebedarf im Winter

Wenn die Umgebungstemperatur sinkt, steigt häufig der Energiebedarf des Hundes. Abhängig ist dies vor allem ...

  • von den konkreten Außentemperaturen
  • vom Alter des Hundes
  • von seiner Aktivität
  • der Felldichte und Felllänge
  • ob der Hund drinnen oder draußen gehalten wird

Bei eisigen Temperaturen, kaltem Wind und tiefem Schnee frieren kleine Rassen, Senioren oder Welpen sowie kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle besonders schnell. Gerade im Winter sollte deshalb auf ausreichend Bewegung geachtet werden bzw. den Hunden das Tragen eines Hundemantels angewöhnt werden.

10 bis 90 % mehr Energie

Viele Hunde haben im Winter einen erhöhten Energiebedarf, vor allem wenn sie sich oft draußen aufhalten oder im Freien gehalten werden. Letztere benötigen 10 bis 90 % mehr Energie als bei optimalen Wetterbedingungen im sogenannten thermoneutralen Bereich. Je nach Felldichte, -länge und Hautisolierung liegt die Umgebungstemperatur, bei der der Wärmeverlust am geringsten ist, zwischen 15 und 20 Grad bei langhaarigen Rassen und zwischen 20 und 25 Grad bei kurzhaarigen Rassen¹. Bei Minusgraden verbraucht ein Hund durch die Aufrechterhaltung der Körpertemperatur mehr Energie als an einem milden Sommertag.

Wie stelle ich fest, dass das Futter angepasst werden muss?

Ob der einzelne Hund mehr Energie benötigt, kann anhand seines Ernährungszustandes festgestellt werden. Verliert das zuvor normalgewichtige Tier an Körpergewicht oder verändert sich sein Body Condition Score (im futalis Futterassistent einsehbar), sollte seine Tagesration angepasst werden. Es ist jedoch im Normalfall nicht ratsam, die Energiezufuhr vorsorglich zu erhöhen, denn das kann wiederum zu Übergewicht führen.

Ist ein Hund durch seinen erhöhten Energiebedarf im Winter leicht untergewichtig geworden, kann in unserem Futterassistenten eine neue Rationsberechnung durchgeführt werden. Hierfür wird nach dem aktuellen sowie dem Zielgewicht des Hundes gefragt und der Energiegehalt seines Futters den Angaben entsprechend erhöht.

Weitere Informationen über die Ernährung im Winter

Um das Immunsystem des Hundes zu stärken, sollte gerade im Winter auf eine bedarfsgerechte Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen geachtet werden. Das Hundefutter von futalis wird auf den individuellen Nährstoffbedarf des einzelnen Hundes abgestimmt. Somit sind alle wichtigen Inhaltsstoffe in genau der richtigen Menge enthalten – nicht zu viel und nicht zu wenig. Durch die optimale Nährstoffversorgung bleibt der Hund auch im Winter fit und gesund.

Weniger zuträglich für die Gesundheit des Hundes ist hingegen das Fressen von Schnee. Darin könnten Erreger, Schadstoffe oder Streusalz enthalten sein, die zu Erbrechen, Durchfällen und schlimmstenfalls zu Magen- und Darmentzündungen führen können.

[1] Hand, Thatcher, Remillard, Roudebush (2003). Grundlagen zur klinischen Diätetik für Kleintiere. 42f.





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