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futalis Ernährungskonzept

Einfluss der Kastration auf die Ernährung - Expertenantwort

„Frau M. fragt: Mein Hund wird nächsten Monat kastriert und ich habe gehört, dass ich dann ein anderes Futter für ihn brauche. Was genau muss ich ändern?"


Antwort der futalis Tierärzte:

Die Kastration kann einige Stoffwechselveränderungen bei Ihrem Hund hervorrufen. Der Energiebedarf mancher Hund sinkt nach der Kastration, beispielsweise durch eine verminderte Aktivität, weil auch das Interesse an anderen Hunden sinkt. Wichtig ist dann eine Senkung der Energiezufuhr, um Übergewicht vorzubeugen. Diese Hunde benötigen dann nicht nur eine geringere Futtermenge als vorher, sondern die komplette Futterzusammensetzung sollte angepasst werden auf seine speziellen Bedürfnisse. Der Bedarf an einzelnen Nährstoffen wie beispielsweise Kalzium oder Magnesium ist nämlich unverändert, und dementsprechend sollte nur der Energiegehalt im Futter geringer sein, die Nährstoffzufuhr aber gleich bleiben.

Es gibt aber auch Hunde, die einfach nur mehr Appetit haben als vorher und deshalb verstärkt betteln oder Futter stehlen. Bei diesen kann es ratsam sein, ein fettärmeres Futter auszuwählen, das zudem mit Faserstoffen aus Rübenschnitzeln oder Cellulose ergänzt ist, um das Sättigungsgefühl des Hundes zu erhöhen und einem zusätzlichen Futterstehlen vorzubeugen.



Einfluss der Kastration auf die Ernährung

Vor allem Hündinnen neigen nach der Kastration zu Adipositas. Studien belegen, dass das Risiko einer Gewichtszunahme bei kastrierten Hündinnen doppelt so hoch ist wie bei nicht kastrierten. Wissenschaftler erklären diesen Effekt mit der hemmenden Wirkung von Östrogenen auf die Nahrungsaufnahme. Da kastrierten Hündinnen die weiblichen Sexualhormone fehlen, fressen sie mehr als zur Deckung ihres Energiebedarfs nötig wäre und nehmen dadurch an Körpergewicht zu.

Auch Rüden neigen dazu, nach der Kastration Fettpolster anzusetzen. Bei ihnen hängt die Gewichtszunahme wahrscheinlich eher damit zusammen, dass sie nach dem Eingriff ruhiger werden und die spontane Aktivität nachlässt.

Wichtig ist dabei zu beachten, dass nicht jeder Hund gleiche Veränderungen zeigt. Es gibt auch Hunde, bei denen sich nach der Kastration nichts an ihren Futterbedürfnissen und -gewohnheiten ändert. Eine prophylaktische Futterumstellung nach der Kastration ist also zunächst nicht nötig. Sie sollten Ihren Hund einfach gut beobachten und seinen Ernährungszustand kontrollieren. Wiegen Sie hierfür Ihren Hund vor der Kastration und schätzen Sie ein, ob er idealgewichtig oder vielleicht über- oder untergewichtig ist. Bei der Beurteilung kann Ihnen auch Ihr Tierarzt helfen. Nach der Kastration sollten Sie dann in den ersten Wochen wöchentlich kontrollwiegen. Weicht Ihr Hund von seinem Idealgewicht ab, sollten Sie ein geeigneteres Futter für ihn auswählen. War Ihr Hund schon vor der Kastration übergewichtig, muss umso stärker darauf geachtet werden, dass er abnimmt und seinem Idealgewicht wieder näher kommt, vor allem nach der Kastration.

Darüber hinaus können keine pauschalen Aussagen zur idealen Futterzusammensetzung nach der Kastration getroffen werden, da jeder Hund seinen ganz eigenen und individuellen Nährstoffbedarf hat, abhängig auch von der Rasse, dem Alter, dem Aktivitätsgrad und möglicherweise bereits vorliegenden Erkrankungen. Bei futalis wird deshalb für jeden Hund eine individuelle und professionelle Rationsberechnung durchgeführt und ein genau für ihn maßgeschneidertes Futter hergestellt.

Ihr futalis Expertenteam

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