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Hybridhund Goldendoodle

Goldendoodle: Rasseportrait

Der Goldendoodle ist eine Kreuzung aus dem Golden Retriever und dem Pudel. Damit handelt es sich nicht um eine Hunderasse im eigentlichen Sinn, sondern um einen sogenannten Hybridhund. Hier erfahren Sie alles Wichtige über den Goldendoodle.

  • Charakter: intelligent, gelehrig, meist ausgeglichen und freundlich (bei Hybriden ist der Charakter allerdings nicht immer vorherzusehen)
  • Größe: drei Varianten: Mini (33 bis 53 cm), Medium, Standard (50 bis 73 cm)
  • Gewicht: je nach Variante 11 bis 42 kg
  • Fellfarben: glatt oder lockig, Farbvielfalt von creme, gold, braun bis schwarz
  • Lebenserwartung: 11 bis 15 Jahre
  • Haltung: körperliche und geistige Beschäftigung erforderlich, Haltung bei ausreichender Bewegung auch in der Stadt möglich, nicht für Zwingerhaltung geeignet
  • Besonderheiten: Aussehen und der Charakter können stark variieren, die Eigenschaft „hypoallergen“ trifft nicht zu, auch wenn Goldendoodle „allergikerfreundlicher“ sind als andere Hunderassen

Goldendoodle Charakter

Da noch keine einheitlichen Rassestandards definiert sind, ist die Charakterentwicklung nicht genau vorherzusagen und stark von den Elterntieren abhängig. Da es sich beim Golden Retriever und beim Pudel ursprünglich um Jagdhunde handelt, werden Goldendoodle meist als Hunde beschrieben, die gern mit ihrem Menschen zusammenarbeiten, intelligent sind und gefordert werden wollen. Sie apportieren in der Regel gern und lieben das Wasser.

Auch das Zusammenleben mit Kindern und anderen Tieren ist mit dem Goldendoodle problemlos, solange der Hund ausreichend sozialisiert und erzogen ist. Die Gelassenheit und Ausgeglichenheit des Golden Retrievers kann auch beim Goldendoodle gefördert werden, wenn man im Welpenalter auf ausreichend Ruhephasen und Entspannung achtet.

Ernährung des Goldendoodle

Kennen Sie den Nährstoffbedarf Ihres Goldendoodles? Dieser hängt von 9 ernährungsrelevanten Kriterien ab. Dazu gehören unter anderem das Alter, Gewicht, die Größe und Aktivität, der Gesundheitszustand und Allergien. Berechnen Sie jetzt eine bedarfsoptimierte Goldendoodle-Ernährung!

Herkunft & Geschichte des Goldendoodle

Herkunftsland des Goldendoodle ist die USA, wo er in den 90er Jahren gezüchtet wurde. Ähnlich wie beim Labradoodle war es bei der Kreuzung das Ziel einen Hund zu schaffen, der auch für Allergiker geeignet ist und die positiven Eigenschaften des Goldies und Pudels vereint. Vorausgegangen war die mediale Berichterstattung über den Labradoodle, der Kreuzung aus Labrador und Pudel, die in Australien vorgenommen wurde, um einen geeigneten Blindenhund zu züchten. Die Bekanntheit des Labradoodles führte dazu, dass weitere Hybridrassen entstanden.

Das schlagartige Interesse an den Hunden hat auch eine Schattenseite: Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Tiere, wurden die sogenannten Designerhunde gezüchtet, um den Markt zu bedienen. Auch heute noch sollte unbedingt auf die Wahl eines gewissenhaften Züchters geachtet werden, der die Gesundheitsergebnisse der Elterntiere nachweisen kann und die Welpen entsprechend ihren Bedürfnissen aufzieht.

Ist der Goldendoodle für Allergiker geeignet?

Insbesondere Menschen, die unter einer Tierhaarallergie leiden, greifen auf Golden- und Labradoodle zurück, wenn sie nicht auf das Zusammenleben mit einem Hund verzichten wollen. Dass ein Allergiker bei einem Doodle automatisch keine Symptome zeigt, ist aber ein Trugschluss! Erstens ist es nicht garantiert, dass ein Goldendoodle nicht haart. Niemand kann vorhersagen, wie sich die Eigenschaft des Pudels, weniger zu haaren, bei der Kreuzung zwischen dieser Rasse und dem Golden Retriever durchsetzt. Zweitens ist es wissenschaftlich erwiesen, dass die Allergenmenge im Fell eines Doodles sich nicht von der anderer Hunderassen unterscheidet. Eine hypoallergene Hunderasse gibt es also derzeit nicht. Allergiker sollten sich intensiv mit den Welpen beim Züchter beschäftigen, um festzustellen, wie sie auf die Tiere reagieren. Doch auch dann gibt es keine Garantie, dass ein Allergiker mit dem auserwählten Hund niemals Symptome zeigt. Dies sollten sich zukünftige Hundehalter unbedingt bewusst machen.

Goldendoodle Eigenschaften und Merkmale

Der Goldendoodle wird in drei verschiedenen Größen gezüchtet: Standard, Medium und Mini. Bei dem Standard-Goldendoodle werden Golden Retriever und Großpudel gekreuzt. Sie erreichen eine Widerristhöhe von 50 bis 73 cm und ein Gewicht von 20 bis 42 kg. Bei den kleineren Vertretern handelt es sich um Kreuzungen mit dem Zwergpudel.

Die Fellfarbe und -struktur können stark variieren. Das meist mittellange Fell kann eher glatt oder lockig sein. Creme, gold, braun, rotbraun und schwarz sowie Farbkombinationen treten auf. Wie bereits beschrieben, ist es nicht zu garantieren, dass der Goldendoodle nicht haart.

Haltung und Pflege des Goldendoodle

Der einfühlsame Goldendoodle, der gerne Aufmerksamkeit von seinen Menschen bekommt, ist nicht für die Zwingerhaltung geeignet und sollte unter Familienanschluss gehalten werden. Solange ausreichend Spaziergänge gemacht werden und der Hund körperlich und vor allem auch geistig beschäftigt wird, spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob der Hund in einem Haus oder einer Wohnung lebt.

In der Regel sind Goldendoodles sportliche und bewegungsfreudige Hunde. Für Couch-Potatoes eignet sich diese Hybridrasse also nicht. Ist das Zusammenleben mit Kindern oder anderen Tieren geplant, ist eine gute Sozialisierung die Voraussetzung.

Die Fellpflege sollte nicht unterschätzt werden, da das Fell, je nach Felltyp, schnell verfilzen kann. Regelmäßiges Bürsten oder Scheren sollte eingeplant werden. Neben der Fellpflege gehören auch die Vorsorge gegen Parasiten, Krallenpflege und tierärztliche Untersuchungen zur Pflegeroutine.

Doodle mit Besitzern

Aktivitäten mit dem Goldendoodle

Bei Welpen und Junghunden sollte man auf ausreichend Ruhephasen achten und auf übermäßige Bewegung sowie Sprünge verzichten. Gesunde, ausgewachsene Goldendoodle sind für verschiedenste Aktivitäten mit ihren Hundehaltern geeignet. Dazu gehören Dummyarbeit, Hoopers Agility, Dogdancing und weitere Hundesportarten. Auch der Einsatz als Besuchs- oder Therapiehund ist denkbar, wenn die individuellen Eigenschaften passen und auch der Hundehalter die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt.

Goldendoodle Züchter und Gesundheit

Steht fest, dass ein Goldendoodle als neues Familienmitglied aufgenommen werden soll und alle Voraussetzungen zur Anschaffung eines Welpen geklärt sind, steht die Suche nach einem Züchter an.

Auch wenn Hybride durch den sogenannten Heterosis-Effekt (gesteigerte Fitness durch die genetische Vermischung) als gesünder gelten, trifft dies nur zu, wenn die Elterntiere gesund sind. Hier sollte man wissen, dass sowohl beim Golden Retriever als auch beim Pudel Prädispositionen für Augen- und Gelenkerkrankungen vorliegen. Umso wichtiger ist es, einen seriösen Züchter auszuwählen, der ausschließlich mit Tieren züchtet, die nicht von erblichen Erkrankungen betroffen sind.

Scheuen Sie sich beim Züchterbesuch nicht davor, nach Gesundheitsergebnissen zu fragen. Gewissenhafte Züchter können Ihnen die Ergebnisse von der Augenuntersuchung sowie der HD- und ED-Untersuchung (Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie) zeigen. Außerdem geben gute Züchter gerne Einblick in die Ahnentafel, die Aufzuchtstätte der Welpen und sind auch nach Abgabe der Welpen für die Hundehalter erreichbar.

Auch wenn ein guter Züchter gefunden ist, müssen Sie sich bewusst sein, dass es sich bei dem Goldendoodle um keine anerkannte Rasse handelt. Es gibt also keine festgelegten Standards durch den FCI (kynologischer Dachverband), sie werden nicht mit ihrem Goldendoodle an Ausstellungen des FCI teilnehmen können.

Goldendoodle Futter

Jeder Hund hat einen individuellen Nährstoffbedarf. Dieser wird von verschiedenen ernährungsrelevanten Kriterien wie dem Alter, dem Gewicht, Allergien und anderen Faktoren bestimmt. Wir bei futalis führen eine wissenschaftliche Rationsberechnung durch und erstellen ein maßgeschneidertes Futter, um jeden Hund optimal zu versorgen. Beim Goldendoodle sollte insbesondere auf die richtige Futtermenge geachtet werden, um Übergewicht zu vermeiden. Außerdem ist die Unterstützung der Gelenk- und Zahngesundheit sinnvoll.


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