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futalis Ernährungskonzept

Bayerischer Gebirgsschweißhund

Wesen und Charakter

Ruhig und ausgeglichen präsentiert sich der Bayerische Gebirgsschweißhund, wenn er richtig gefordert wird und arbeiten darf. Er ist ein sehr arbeitsfreudiger Hund, der weder Scheu noch Aggressivität zeigt. Äußerst anhänglich gegenüber seinem Besitzer, zeigt er dennoch eine gesunde Zurückhaltung gegenüber Fremden. Wenn er gemäß seiner Jagdleidenschaft beschäftigt wird, dann ist er innerhalb der Familie ein angenehmer Begleiter, der sich allerdings nicht als reiner Familien- oder Begleithund eignet.


Wissenswerte Informationen über den Bayerischen Gebirgsschweißhund

Herkunft & Geschichte
Wie alle Leit- und Schweißhunde stammt der Bayerische Gebirgsschweißhund von den Urjagdhunden, den Bracken ab. Die Rasse entstand Ende des 19. Jahrhunderts, da sich der Hannoversche Schweißhund als zu schwer für die Arbeit in bergigem Gelände erwies. Aus diesem Grund kreuzte der Baron Karg-Bebenburg die rote Gebirgsbracke ein, um einen besonders beweglichen Hund zu kreieren. Im Laufe der Zeit verdrängte der Bayerische Gebirgsschweißhund die anderen Rassen aus den Bergrevieren und wurde zum klassischen Begleiter der Förster und Berufsjäger. Im Jahr 1912 wurde der "Klub für Bayerische Gebirgsschweißhunde" in München gegründet, dem bis dato einzigen anerkannten Zuchtverein dieser Rasse.

Bayerischer Gebirgsschweißhund Wesen

Rassemerkmale des Bayerischen Gebirgsschweißhunds

Vom FCI (Fédération Cynologique Internationale), dem größten kynologischen Dachverband, wird der Bayerische Gebirgsschweißhund in der Gruppe 6 "Laufhunde und Schweißhunde", Sektion 2 "Schweißhunde" geführt. Die Größe eines ausgewachsenen Rüden liegt gemäß dem FCI Standard bei 47 bis 52 cm und die einer Hündin bei 44 bis 48 cm. Dabei hebt der Standard besonders hervor, dass es sowohl für Hündinnen als auch für Rüden keine Toleranzen bei der Widerristhöhe gibt. Ein maßgebliches Gewicht wird nicht angegeben, dieses sollte aber in gesunder Proportion zur Größe des Hundes stehen und beträgt zwischen 25 und 35 kg.

Das Fell des Bayerischen Gebirgsschweißhunds ist von tiefroter, rotbrauner, rotgelber, hirschroter oder fahlgelber Farbe. Zudem können die Farbtöne rotgrau, dunkel gestichelt oder geflammt auftreten. Die Grundfarbe erscheint auf dem Rücken oft intensiver, dazu sind Behang sowie Fang dunkel. Ein kleiner heller Brustfleck, der sogenannte Brackenfleck, ist zulässig, seine Rute stellt sich meistens dunkel gestichelt dar. Das Haar selbst ist glatt anliegend, dicht und mäßig rau. Es zeigt an Kopf und Behang eine feinere Struktur.

Das allgemeine Erscheinungsbild ist geprägt durch einen leichten, harmonischen und muskulösen Körper von mittlerer Größe. Die obere Linie steigt vom Widerrist bis zur Hinterhand leicht an. Der Widerrist selbst zeigt sich nur wenig ausgeprägt, sodass der Hals fließend in den kräftigen Rücken übergeht. Die verhältnismäßig kurze Lendenpartie präsentiert sich ebenfalls gut bemuskelt und geht in die lange und flach auslaufende Kruppe über, aus der die mittellange Rute entspringt. Hoch angesetzt reicht diese höchstens bis zum Sprunggelenk, sie wird entweder waagerecht oder leicht schräg nach unten getragen.

Die Vorderhand verläuft von vorne gesehen parallel und gerade. Dabei zeichnet sich der Oberarm gut bemuskelt ab und der Ellenbogen liegt dicht am Körper an. Unterarm und Vorderfußwurzel sind kräftig ausgebildet und ebenfalls gut bemuskelt. Ebenso stehen die Hinterläufe parallel zueinander und weisen kräftige Knochen auf. Alle vier Pfoten erscheinen löffelförmig mit eng aneinander liegenden gewölbten Zehen.


Bayerischer Gebirgsschweißhund Wesen & Charakter

Der Bayerische Gebirgsschweißhund ist ein leichtführiger und unerschrockener Hund, mit einem deutlich ausgeprägten Jagdtrieb. Aus diesem Grund werden Welpen vom "Klub für Bayerische Gebirgsschweißhunde" ausschließlich an Jäger abgegeben, die als Schweißhundeführer tätig sind. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich beim Bayerischen Gebirgsschweißhund, da er zwar innerhalb der Familie durchaus rücksichtsvoll und ruhig ist, dies aber nur, wenn er vorher bei der Jagd arbeiten durfte. Aus diesem Grund ist er hauptsächlich in ländlichen Gegenden anzutreffen und eignet sich in keiner Weise als Stadt- oder Wohnungshund. Am Berg zeichnet er sich als geschickter Kletterer aus und zeigt sich bei der Jagd als sicherer Sucher.

Bei der Erziehung macht der Bayerische Gebirgsschweißhund in der Regel nur wenige Probleme, wenn er genügend Aufmerksamkeit seines Besitzers erhält und ihm eine ausreichende Beschäftigung und Bewegung ermöglicht wird. Wenn diese Faktoren stimmen, fasst er schnell das Vertrauen zu seinem Besitzer und akzeptiert die ihm zugewiesene Rangordnung. Auf der Jagd überzeugt er dann durch seine Zuverlässigkeit, Selbstsicherheit und den ausgeprägten Jagdinstinkt. Er zeigt sich seinem Besitzer und dessen Familie gegenüber sehr anhänglich, allerdings zurückhaltend und eher ruhig gegenüber Fremden.


Aktivitäten mit dem Bayerischen Gebirgsschweißhund

Durch die ausgesprochen gezielte Zucht des Bayerischen Gebirgsschweißhunds ist er ein zuverlässiger Begleiter bei der Hochgebirgsjagd. Er wurde speziell gezüchtet, um frei suchen zu können, laut zu jagen und totes Wild zu verbellen. Dabei verfolgt er mit großer Sicherheit die Spur des Wildes. Die Zucht ist streng reglementiert und Welpen werden von den offiziellen Zuchtstellen nur an Jäger abgegeben. Andere Verwendungsrichtungen wie die Haltung als Rettungs- oder Suchhund oder gar als reiner Begleithund sind für diese Rasse nicht geeignet.


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