Magyar Vizsla: Rasseportrait

Der Magyar Vizsla ist ein aus Ungarn stammender Jagdhund. Hier erfahren Sie mehr über die Hunderasse, deren Charakter und Herkunft.

Steckbrief des Magyar Vizslas

Wesen und Charakter

Der Magyar Vizsla ist ein kluger Hund, der schnell neue Dinge lernen kann. Er versteht sich als Partner seines Herrchens und sollte nicht grob behandelt werden. Der Hund ist sehr sensibel und lernt bei einer konsequenten Erziehung leichter und besser. Niemals sollte man diesen klugen Hund anschreien. Da der Magyar Vizsla eine starke Persönlichkeit ist, sollte der Hundehalter Führungsqualitäten und Hundeverständnis besitzen. Dann ist er leicht abzurichten. Ist er gut sozialisiert und hat er gelernt auch zur Ruhe zu kommen, ist der Magyar Vizsla auch durchaus ein Familientier, das treu über alle Personen wacht, die er zur Familie zählt. Sein Temperament und seine Fröhlichkeit brechen sich Bahn, wenn er frei durch Wald und Wiese rennt. Familie sollte den Vizsla nicht unterfordern und ihm immer wieder neue Herausforderungen bieten. Dann ist der agile Hund ein Partner, der seiner Familie fröhlich und verspielt zur Seite steht.

Herkunft & Geschichte

Die Hunderasse, die ihren Ursprung in Ungarn hat, soll schon im 18. Jahrhundert entstanden sein. Die pannonische Bracke, der Sloughi und der türkische Vorsteherhund sollen die Ahnen des Magyar Vizsla gewesen sein.

Weitere Einkreuzungen ab dem 19. Jahrhundert waren der Hannoversche Schweißhund, der Pointer sowie der Deutsch-Kurzhaar. Damit wurde der Vizsla den veränderten Anforderungen der europäischen Jagd angepasst und als Rasse bewahrt. Da ab 1848 das Jagdprivileg des Adels abgeschafft wurde, wurden in Ungarn auch viele andere Hunderassen für die Jagd eingesetzt, sodass einheimische Hunderassen wie der Magyar Viszla verdrängt wurden. Heute ist der ungarische Vorsteherhund in aller Welt beliebt, zum Beispiel gibt es 21 Vizsla-Clubs in den USA.

Wissenswertes über Magyar Vizslas

Rassemerkmale Magyar Vizsla

Die Federation Cynologique Internationale ist der wichtigste Dachverband für Kynologie. Jede durch den Verband anerkannte Hunderassse wird systematisch in Sektionen und Gruppen eingeteilt. Der Mayga Vizsla wurde in dieser Unterteilung in die Kategorie 7 „Vorstehhunde“ sowie und die Sektion 1 „Kontinentale Vorstehhunde“ eingeordnet. Basierend auf den Standards des FCI weist der Rassehund folgende verbindliche Rassenmerkmale auf.

Aktivitäten mit dem Magyar Vizsla

Der Magyar Viszla wurde im 18. und 19. Jahrhundert als Jagd- und Vorsteherhund eingesetzt und ist auch heute bei der Jagd ein treuer Gefährte. Der kluge und lernfähige Hund akklimatisiert sich schnell und arbeitet deswegen auch bei großer Hitze gut. Seine Anlage zum Stöbern und Apportieren sowie seine Fähigkeit Wild stumm zu hetzen und zu zeigen machen ihn zu einem perfekten Gefährten für Jäger.

In der Familie ist er aufgrund seines ausgeprägten Beschützerinstinktes ein guter Wachhund. Da er sich schnell unterfordert fühlt und Herausforderungen liebt, eignet er sich auch für den Hundesport.

Es gibt zwei Schläge des Vizsla

Der Rövidszörü Vizsla oder auch Sarga Vizsla, der kurzhaarig ist und den Drötszörü Vizsla, der in den 30-er Jahren durch eine Einkreuzung mit dem Deutsch-Drahthaar entstanden ist.

Rasseportrait Magyar Vizsla

Geeignete Sportarten für den Magyar Vizsla