Weimaraner Krankheiten

Laut FCI-Standard nach Klassifikation der Gruppe 9, Sektion 6, ist der Chihuahua ein Gesellschafts- und Begleithund ohne Arbeitsprüfung – und verlangt als solcher ungeteilte Zuneigung und Wärme. Auch wenn der Chihuahua fest auf eine Bezugsperson geprägt ist, eignet er sich durchaus auch als Familienhund. Überraschend unempfindlich und ausdauernd, ist der handliche Chihuahua alles andere als ein Schoßhündchen, sondern ein richtiger Hund, der auch gerne größere Strecken bewältigt. Auch wenn der Chihuahua kein typischer Sporthund ist, kann er auch bei der Dummyarbeit, beim Obedience, Dogdance oder anderen Sportarten Gefallen finden.

Weimaraner

Prädispositionen für ernährungsrelevante Krankheiten

Hüftgelenksdysplasie (HD)

Bei der Hüftgelenksdysplasie des Weimaraners handelt es sich um eine erblich bedingte Inkongruenz der Hüftgelenke. Die Hüftgelenkspfanne ist so stark abgeflacht, dass der Hüftkopf des Tieres über zu viel Bewegungsspiel verfügt. Verstärkt wird dieses Problem durch eine Erweichung der Haltebänder. Die Folge ist eine abnorme Beweglichkeit in den Gelenken, die in einem instabilen Gang resultiert. Die betroffenen Weimaraner zeigen Schwierigkeiten beim Aufstehen und Laufen. Im Verlauf der Erkrankung bilden sich schmerzhafte Arthrosen im Gelenk aus (Fries und Remedius 1995).

Schon junge Weimaraner in der Wachstumsphase können an einer HD leiden. Deshalb sollten Hundehalter auf eine besondere Ernährung Wert legen, die ein zu schnelles, krankheitsbegünstigendes Wachstum vermeidet.

Auch im Erwachsenenalter kann ein HD-disponierter Weimaraner durch eine spezielle Futteranpassung unterstützt werden, wenn seinem Futter gelenkunterstützende Inhaltsstoffe beigemischt werden. Bei übergewichtigen Hunden werden die Hüften zusätzlich massiv belastet, deshalb müssen die Halter besonders auf den Energie- und Nährstoffbedarf ihres Weimaraners achten.

Magendrehung (Torsio ventriculi)

Mit einer Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimetern zählt der Weimaraner zu den großen Hunderassen, bei denen vermehrt das Risiko einer Magendrehung besteht. Dabei handelt es sich um eine Verdrehung des Magens um die eigene Achse mit Verschluss des Magenein- und -ausgangs. Da der Mageninhalt trotz der Torsio weiter zersetzt wird, entstehen Gase. Diese blähen den Magen auf (Tympanie), da sie durch den Verschluss nicht entweichen können. Solche Blähungen üben Druck auf die größeren Gefäße aus, was eine unzureichende Versorgung von weiteren Organen nach sich zieht.

Begünstigt wird die Torsio beim Weimaraner durch zu stark gedehnte Magenbänder (vor allem im hohen Alter), einen durch Aufgasung vergrößerten Magen oder durch Herumtollen kurz nach der Fütterung.

Erste Symptome einer Magendrehung zeigen sich in einem unruhigen Verhalten des Weimaraners sowie in erfolglosen Versuchen, das eingenommene Futter wieder zu erbrechen. Schnell wirkt der Bauch tonnenförmig aufgebläht und der Hund leidet unter Schmerzen. Ohne sofortige Behandlung durch einen Tierarzt kommt es zum Kreislaufschock und in letzter Folge zum Tod des Tieres.

Zur Vorbeugung sollte der Weimaraner deshalb mehrfach über den Tag verteilt kleine Futtermengen erhalten und darf keinesfalls direkt nach der Fütterung toben (Glickman et al. 1994).

Epilepsie

Meist aufgrund eines genetischen Defekts leiden Weimaraner vereinzelt an Epilepsie. Bei diesem Krankheitsbild kommt es zu Krampfanfällen ohne erkennbare Ursache. Die Attacken werden durch eine anfallsartige, synchrone Entladung von Neuronengruppen im Hirn ausgelöst. Zusätzlich spielt eine Funktionsstörung der Leber, durch die giftige Metabolite aus der Leber ins Zentralnervensystem transportiert werden, eine Rolle. Diese Giftstoffe blockieren die Neurotransmitter und stören so die Übertragungsmuster im Gehirn.

Meist treten die Beschwerden schon bei jungen Weimaranern auf. Die Ursachen für diese Erkrankung sind häufig angeboren. Dann gestaltet sich die Behandlung sehr schwierig. Eine Epilepsie kann jedoch auch erworben sein, z. B. infolge eines Traumas, einer Hirnhautentzündung oder eines Tumors. Mögliche Faktoren sind außerdem hormonelle Imbalancen, Stoffwechselstörungen oder Infektionen (Stalin 2012).

Diätetische Maßnahmen können eine Epilepsie nicht verhindern, doch in speziellen Fällen kann ein angepasstes Futter helfen, Anfällen vorzubeugen. Um Leber und Niere zu entlasten sollten proteinarme Diätfuttermittel genutzt werden. Künstliche Zusätze wie Konservierungsstoffe oder Aromen stehen außerdem unter Verdacht, Probleme bei betroffenen Hunden auszulösen und sollten daher im Ernährungsplan des Weimaraners komplett vermieden werden.

Quellen:

Can Vet J. 1995 Aug;36(8):494-502.
The pathogenesis and diagnosis of canine hip dysplasia: a review.
Fries CL, Remedios AM.

J Am Vet Med Assoc. 1994 May 1;204(9):1465-1471.
Analysis of risk factors for gastric dilatation and dilatation-volvulus in dogs.
Glickman LT, Glickman NW, Pérez CM, Schellenberg DB, Lantz GC.

Vet Rec. 2012 Mar;170(13):333-334.
Investigating epilepsy in dogs.
Stalin K.